Astaxanthin: Eines der stärksten Antioxidantien

Das Carotinoid Astxanthin ist ein besonders starkwirkender, antioxidativer Stoff. In seiner natürlichen Form kommt es besonders häufig in Algen vor. Tiere, wie Lachse, Flamingos oder Krustentiere, die sich von solchen Algen ernähren, werden durch das Carotinoid rosa gefärbt. Und auch auf den Menschen haben Carotinoide einen positiven Einfluss.

Carotinoide haben eine multiple, positive Wirkung auf unsere Gesundheit und unser Allgemeinbefinden. Das stärkste, bekannte Carotinoid ist Astaxanthin. Astaxanthin wird ausschließlich von der Mikroalge Haematoccous pluvialis produziert. Dennoch befinden sich auf dem Markt auch Astaxanthin-Präparate, die aus genetisch veränderten Pilzen hergestellt werden. Dieses Astaxanthin ist in seiner Struktur zwar genauso aufgebaut wie das aus der Haematoccous pluvialis Alge, dennoch wirken beide Stoffe absolut unterschiedlich!

Astaxanthin wirkt …

  • Etwa 200-mal stärker als das Coenzym Q10 und
  • Übertrumpft das allseits bekannte und geschätzte Beta-Carotin in seiner Wirkung um das 54-fache
  • Mehr als 500-fach als Vitamin E
  • Dreimal stärker als Lutein
  • 60-mal stärker als Vitamin C

Dadurch eignet sich hervorragend um Haut und Zellen zu schützen. Astaxanthin kann dabei helfen, die Haut vor gefährlicher UV-Strahlung zu schützen und aktiv dazu beitragen, gefährliche Freie Radikale zu eliminieren.

Ihr Organismus kann von der Einnahme von Astaxanthin deutlich profitieren und so vermutlich Schutzmaßnahmen gegenverschiedene Symptome und Krankheiten aufbauen:

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Entzündungen
  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
  • Als Radikalfänger bei der Entgiftung helfen
  • Venenverschluss
  • Diabetische Retinopathie
  • Parkinson
  • Alzheimer
  • Andere demenzielle Erkrankungen 
  • Astaxanthin ist übrigens auch in der Lage, an die Netzhaut des Auges zu gelangen. Deshalb kann es Schutz vor Glaukom, Grauen Star und Arterienverschluss der Netzhaut, sowie andere, entzündliche Erkrankungen der Augen wie beispielsweise Keratitis, Iritis der Retinitis bieten.
  • Astaxanthin Kapseln können Ihren Körper bei erhöhter, körperlicher Belastung unterstützen, Durch seine antioxidativen Eigenschaften wird die Energieleistung in der Muskulatur gefördert und Regenerationsphasen können deutlich verkürzt werden

Was macht Astaxanthin so besonders?

123161158 - fotolia.com - rukxstockphoto

123161158 – fotolia.com – rukxstockphoto

Astaxanthin ist tatsächlich das stärkste, bekannte Antioxidans. Es überwindet selbst die Blut-Hirn-Schranke und kann so dabei helfen, das zentrale Nervensystem vor dem Angriff freier Radikale zu schützen. Selbst die Blut-Retina-Schranke überwindet Astaxanthin mühelos. Deshalb eignet es sich hervorragend, um die Netzhaut des Auges zu schützen und unterstützend bei entzündlichen Erkrankungen der Netzhaut zu wirken. Auch seine Eigenschaft, sich optimal im gesamten Organismus zu verteilen, macht es besonders wertvoll. Deshalb kann Astaxanthin dabei helfen, jede kleinste Zelle im Körper zu versorgen.

Freie Radikale fangen: Astaxanthin als Antioxidans

Antioxidantien sind für uns Menschen besonders wichtige Stoffe, die uns dabei helfen gesund zu bleiben. Wie Ihre Bezeichnung es schön verrät, verhindern sie Oxidation im Körper. Doch was bedeutet das? In unserem Organismus tummeln sich zahlreiche Oxidantien, sogenannte Freie Radikale. Diese sind mal mehr und mal weniger in unserem Körper und entstehen durch alltägliche Dinge wie atmen, essen und Bewegung. Aber auch der Einfluss von Genussmitteln oder umweltspezifischen Dingen, kann die Entstehung freier Radikale begünstigen.

Mit freien Radikalen ist nicht zu spaßen, denn sie greifen die gesunden Zellen unseres Organismus an und schwächen das Immunsystem. Doch wieso machen sie das?

Freie Radikale sind kleine Sauerstoffverbindungen. Allerdings fehlt Ihnen in Ihrer Struktur ein einzelnes Elektron. Damit dieses vervollständigt werden kann, beginnen Sie sich in unserem Körper auf die Suche zu machen, und werden an jeder Ecke fündig. Sie bedienen sich an jeder Körperzelle, die sie bekämpfen können. Das Ganze schimpft sich nun oxidativer Stress. Das fatale an dieser Situation: Die angegriffene Zelle, der dieses Elektron entrissen wurde, wird so selbst zum freien Radikalen und greift weitere Zellen an. Ein Teufelskreis beginnt. Antioxidantien spüren freie Radikale auf und schaffen es in ihrer Zusammensetzung diese zu neutralisieren.

Wer nun denkt, davon bekomme er sowieso nichts mit, der irrt. Zahlreiche entzündliche Erkrankungen, aber auch die natürliche Hautalterung und sogar Krebs entstehen durch freie Radikale. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir uns über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel mit ausreichend Antioxidantien versorgen. Antioxidantien aus Astaxanthin wirken dabei im Organismus am effektivsten. Achten Sie beim Kauf von Astaxanthin Kapseln aber unbedingt darauf, dass die Alge Haematoccous pluvialis, aus der das Astaxanthin gewonnen wird, unbedingt aus einem natürlichen Anbau stammt und nicht synthetisch nachgestellt wurde.

Astaxanthin gegen Entzündungen

Eine Entzündungim Körper ist erst einmal nichts schlechtes, sondern ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem funktioniert. Sie gehören eigentlich auch zum allgemeinen Heilungsprozess, da das Immunsystem durch einen entzündlichen Prozess versucht, ungebetene Gäste aus dem Organismus zu spülen. Spätestens allerding ab dem Zeitpunkt, an dem eine Entzündung beginnt, chronisch zu werden, ist dieser Umstand alles Weitere als gesund. Viele Erkrankungen finden Ihre Grundlage in einer chronischen Entzündung, wie etwa:

  • Asthma
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Demenzielle Erkrankungen
  • Krebs
  • Diabetes
  • Morbus Crohn
  • Schlaganfälle
  • Herzerkrankungen

Astaxanthin kann hier eingreifen, denn es wirkt stark entzündungshemmend. Doch nicht nur in einem Akutzustand, auch in der Prophylaxe sollte Astaxanthin das Mittel erster Wahl sein. Wenn wir es erst gar nicht dazu kommen lassen, das chronische Entzündungen entstehen, ist auch die Wahrscheinlichkeit, an einer der oben genannten Erkrankungen zu erkranken deutlich verringert.

Astaxanthin gegen Arthrose und Arthritis

Astaxanthin kann auf Grund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften bei Gelenkbeschwerden wie Arthrose und Arthritis helfen. Hinzukommt, dass Astaxanthin bereits bevor es zu einer solchen Erkrankung kommt, prophylaktisch wirken kann. Allerdings muss das Präparat hierzu über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Als Richtwert gilt hier eine Einnahmezeit von ein bis zwei Monaten, bevor es zu einer Linderung der Symptome kommen kann.

Astaxanthin als Schutz für die Haut

Besonders an unserer Haut machen sich Zellschäden besonders schnell bemerkbar. Falten und Altersflecken sind nur zwei von vielen negativen Resultaten, die freie Radikale auf unserer Haut hinterlassen. Doch auch UV-Strahlen begünstigen die Entstehung von Zellschäden in der Haut. Mittlerweile haben sich eine ganze Reihe klinischer Studien mit der Thematik der Wirkung von Carotinoiden auf Sonnenstrahlung gemacht. Die Ergebnisse sind verblüffend. Scheinbar ist es so, dass sich Menschen bereits nach zweiwöchiger Einnahme von Astaxanthin deutlich länger in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu erleiden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9651820 Außerdem besteht die Möglichkeit, dass sich unter der Einnahme von Astaxanthin Sonnensprossen und Altersflecken vermeiden lassen.

Eine weitere Studie aus Japan erbrachte scheinbar einen Beleg dafür, dass sich die Haut insgesamt unter der Gabe von Astaxanthin in Verbindung mit natürlichem Vitamin E verbessern kann. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22428137 Sowohl Fältchen, als auch Trockenheit der Haut, Elastizität und Spannkraft der Haut der Probandinnen verbesserte sich über den Testzeitraum von acht Wochen.

Astaxanthin gegen Herzkrankheiten

Herzleiden wachsen in der Bevölkerung immer mehr an. Ein Grund für deren Entstehung sind unter anderem freie Radikale, aber natürlich auch eine ungesunde Lebensweise. Und was haben wir durch über eine ungesunde Lebensweise gelernt? Richtig. Sie begünstigt die Entstehung weiterer freier Radikale. Doch Astaxanthin kann auch hier helfen: Dank seiner atioxidativen und entzündungshemmenden Wirkweise.

Astaxanthin sorgt – anhaltend eingenommen – dafür, dass die Gefäße sich entspannen können und kann somit unmittelbar dazu beitragen, dass der Blutfluss insgesamt verbessert wird. Entzündungen werden gemindert und sogar der Blutdruck kann gesenkt werden. Risikofaktoren für die Entstehung von Herzinfarkt und Schlafanfall können so deutlich minimiert werden.

Astaxanthin bei Krebs

Explizite Studien zum Thema Wirkung von Astaxanthin bei Krebs gibt es noch nicht allzu viele. Allerding gilt es in diesem Zusammenhang eine Studie, die im Tierversuch durchgeführt wurde, besonders zu erwähnen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4626684/

Hier wurde Ratten besonders krebserregende Stoffe zugeführt und gleichzeitig wurde ihnen Astaxanthin verabreicht. Das Resultat aus dieser Studie war, dass das Tumorwachstum und seine Verbreitung deutlich eingeschränkt wurden. Dies lässt Patienten, die unter Mund-, Blasen- oder Darmkrebs leiden aufhorchen. Bis solche Studien am Menschen ausgeforscht sind, wir allerdings wohl noch einige Zeit ins Lande ziehen.

Anders sieht die Sache allerdings grundsätzlich bei Beta-Carotin aus. Hier belegen mittlerweile mehr als 200 Studien die positive Auswirkung auf die (nicht) Entstehung von Krebs, dank einer hohen Zufuhr an Antioxidantien. Bedenken wir nun, worauf wir Eingangs verwiesen haben: Astaxanthin wirkt 54-fach so stark wie beta-Carotin. Sollten wir dann nicht zumindest kurz darüber nachdenken, ob Astaxanthin nicht ein viel effektiveres Mittel in der Krebsprophylaxe sein könnte?

Astaxanthin gegen Magenbeschwerden

Auch wiederkehrende Magenbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und Völlegefühle könnten wahrscheinlich mit Astaxanthin behandelt werden. Ein häufiger Grund für solche Beschwerden, deren Erkrankung mit Namen Dyspepsie heißt, liegt in der Ansiedlung von Heliobacter pyloiri Bakterien im Magen. Diese verursachen einen entzündlichen Prozess im Magen und können im schlimmsten Fall zu Magengeschwüren oder sogar Magenkrebs führen. Astaxanthin kann zur Verringerung der Entzündung und des oxidativen Stresses beitragen.

Astaxanthin gegen Muskelkater

Auch Muskelkater entsteht durch freie Radikale. Während des intensiven Sportprogramms werden in den Muskeln freie Radikale freigesetzt, und das, was wir unter Muskelkater verstehen, sind im Prinzip nichts Anderes wie leichte Entzündungen.

Um es einmal zu verdeutlichen: Je anstrengender der Sport, desto mehr freie Radikale werden freigesetzt. Astaxanthin kann hier wieder auf Grund seiner antioxidativen Eigenschaften helfen. Es spürt freie Radikale auf und neutralisiert diese., Weiterhin hat der Gehalt an Astaxanthin in den Muskeln einen günstigen Einfluss auf den Laktatspiegel in den Muskeln.

Astaxanthin und demenzielle Erkrankungen

Dank seiner Eigenschaft, dass Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, und so zur Gesundhaltung des zentralen Nervensystems beitragen kann, könnte es sogar vor Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz schützen. Das dies nicht nur so dahingesagt ist, belegt mittlerweile auch eine Forschung des britischen Fachjournals British Journal of Nutrition. In dieser Forschungsarbeit konnten die Mitarbeiter feststellen, dass die Gabe von natürlichem Astaxanthin den PLOOH Gehalt im Blut deutlich verringern konnte. Dieser Wert gilt in der Medizin als Indiz für das Vorliegen einer Alzheimererkrankung. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21276280)

Astaxanthin Nebenwirkungen

Die einzige, derzeit bekannte Nebenwirkung bei zu hohen Gaben an Astaxanthin ist, dass es zu einer Orangefärbung der Handinnenflächen und Fußsohlen kommen kann. Dies passiert aber erst in der Regel, wenn die empfohlene Tagesmenge von 4 bis 12mg überschritten wird. Dieses Manko ist allerdings lediglich ein optisches und hat üblicherweise keine direkten Auswirkungen auf die Gesundheit. Da Astaxanthin sich im Körper ansammelt, und in der Haut und den Muskeln gespeichert wird, verstärken sich seine Vorteile, bei anhaltender und regelmäßiger Einnahme.

Astaxanthin kaufen

Astaxanthin Kapseln gibt es heute fast überall. Ob Online, in der Apotheke, im Reformhaus oder dem Drogeriemarkt. Dennoch sind nicht alle Produkte gleich, oder gleichgut geeignet. Das liegt an den unterschiedlichen Gewinnungsverfahren. Die beste Quelle ist in jedem Fall natürliches Astaxanthin aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis. Leider gibt es aber auch ebensolche Präparate, die sie besser nicht kaufen sollten. Hierzu zählen:

  • Astaxanthin aus genmanipulierten Pilzen
  • Synthetisches Astaxanthin
  • Astaxanthin, dass aus Lachs gewonnen wird

Besonders letzteres kann leicht irreführend sein, da der Käufer in der Regel davon ausgeht, dass der Fisch mit natürlichem Astaxanthin gefüttert wurde. In den meisten Fällen ist das allerdings nicht der Fall, da die Fische in riesigen Zuchtbecken mit dem Astaxanthin aus der genmanipulierten Pilzvariante gefüttert werden. Anders hingegen würde die Sache aussehen, wenn es sich um die Gewinnung aus Wildfischen handelt. Diese ernähren sich ausschließlich von natürlichem Astaxanthin.

Auch das synthetische Astaxanthin sollte weitestgehend gemieden werden, da es sich zwar in seiner Struktur mit seinem natürlichen Kollegen deckt, trotzdem aber völlig anders im Körper wirkt. Das liegt daran, dass natürlichem Astaxanthin weitere Wirkstoffe beigemischt sind. Beigemischt ist vielleicht das falsche Wort. Das Astaxanthin wird ja aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen und deren weitere Bestandteile finden sich auch in der natürlichen Form des Astaxanthins wieder. Dies sind:

  • Lutein
  • Beta-Carotin
  • Canthaxantin

Nur in dieser Kombination ist es so besonders wertvoll. Bei der synthetischen Variante des Astaxanthins wird jedoch tatsächlich nur dieser Wirkstoff synthetisch hergestellt und die weiteren, positiv wirkenden Inhaltsstoffe der Haematococcus pluvialis gehen bei dieser Herstellungsweise verloren.

Achten Sie also beim Kauf von Astaxanthin-Kapseln darauf, dass:

  • Der Wirkstoff aus der natürlichen Haematococcus pluvialis Alge kommt
  • Falls er auch Tieren hergestellt wird, diese aus einem Wildfang kommen

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Sämtliche, hier dargestellten Inhalte, dienen ausschließlich der neutralen Information. Sie stellen keinerlei Empfehlung oder Bewerbung der umseitig beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Behandlungsweisen oder Arzneimittel dar. Dieser Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität und Richtigkeit der hier dargebotenen Information garantiert werden. Dieser Artikel ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose verwendet werden. Ebenso ist bei Beginn einer Behandlung mit den beschriebenen Wirkstoffen auf jeden Fall vorher ein Arzt zu Rate zu ziehen. Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Mehr zum Thema
© 1996-2017 | Zeitung.de - zeitungen und fachzeitschriften : regional und international - Impressum