Catuaba – kleiner Baum, große Wirkung

Catuaba wird von den Einheimischen im Amazonasgebiet, so ziemlich jeder Baum genannt, dessen Rinde für die pflanzliche Medizin von Nutzen ist. Der am meisten verwendete ist der Erythroxylum vacciniifolium, seiner Rinde wird eine Steigerung der Potenz und der Libido nachgesagt.

Der Baum ist mit der Coca – Pflanze verwandt. Beheimatet ist er im Amazonasgebiet, im Norden von Brasilien und in Regionen vom tropischen Regenwald. Durch den Verkauf der Baumrinde, haben die Einwohner eine zusätzliche gute Einnahmequelle. Mit der Nutzung des Catuaba, tragen die Bewohner sogar ein wenig zur Erhaltung, des einzigartigen Lebensraumes bei.

Geschichte von Catuaba

Als Aphrodisiakum hat Catuaba, in der Kräutermedizin, eine lange Geschichte. Entdeckt wurde diese von den Tupi – Indianern und die, haben ihr sogar im Laufe der Jahre eine Reihe an Liedern gewidmet. In der Regel wurde eine Infusion aus der Rinde hergestellt, die nicht nur als Aphrodisiakum, sondern auch zur Besserung des zentralen Nervensystems genutzt wurde.

Der Baum selber, gehört zur Familie der Erythroxylaceae, wobei einige andere Arten Spuren von Kokain beinhalten. Der Baum, der zu Tee verarbeitet wird, enthält jedoch keine Kokainalkaloide. Fest steht auf jeden Fall, dass Catuaba ein Aphrodisiakum ist, welches nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen, dass sexuelle Verlangen und die Libido stärkt.

Auch der Tee, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung bei den Indianern. Sie trennten die Rinde vom Baum, übergossen diese mit heißem Wasser und geboren war der Catuaba – Tee. In den kommenden Jahren wurden dem Tee zahlreiche Beinamen verliehen, wie zum Beispiel, „Liebeszauber“, welches auf die anregende Wirkung hinweisen sollte. Als der Kontakt mit der westlichen Welt zunahm, wurde auch der Tee mehr und mehr bei uns bekannt.

Um den Tee in seiner vollen Wirkung zu erleben, bedarf es ein wenig Zeit, denn im Normalfall braucht er lediglich mit kochendem Wasser übergossen werden. Allerdings kann der Nutzer einen Esslöffel abnehmen, die Flüssigkeit dann weitere 5 Minuten kochen und danach noch einmal 15 Minuten ziehen lassen. Nur so kann der Tee sein volles Aroma richtig entfalten.

Um den Tee heute noch herstellen zu können, ist es nicht zwangsweise erforderlich, die Rinde aus dem Regenwald zu gewinnen. Vielmehr gibt es kleine Plantagen, wo die Rindengewinnung nicht nur umweltschonend, sondern auch auf einfache Art und Weise, produziert wird.

Inhaltsstoffe Catuaba Tee

Seine erfrischende und belebende Wirkung, bezieht der Tee in der Hauptsache, aus den Alkaloiden, die in der Rinde des Baumes stecken. Diese sorgen für einen geringen Anstieg beim Adrenalingehalt und beeinflussen somit den Hormonhaushalt.

Zudem wird mit dem Verzehr von Catuaba – Tee, das allgemeine Wohlbefinden erhöht, aber auch die Verdauung angeregt. Weitere Inhaltstoffe sind Spurenelemente und Mineralien, die ebenfalls aus der Rinde bezogen werden.

Der Tee wirkt besonders gut bei:

  • schwachen Nerven
  • einem empfindlichen Magen
  • gegen Krämpfe
  • bei Potenzstörungen

Hinweis:
Ein moderater Konsum wird angeraten, anderenfalls kann zu innerer Unruhe kommen. Bei längerem Gebrauch kann der Tee auch zur Verschiebung von hormonellen Regulationsmechanismen führen, daher wird von einem übermäßigen Trinken abgeraten. Ansonsten steht dem Genuss von Catuaba – Tee nichts im Wege.

Der Tee ist besonders Personen zu empfehlen, die keinen Koffein bzw. Teein vertragen, denn Teein enthält Catuaba nicht. Dafür aber reichlich Magnesium, Kalium und Kalzium. Der Geschmack stellt sich als leicht rauchig heraus, für viele ein Grund ihn nicht öfter zu genießen. Bei anderen, wird ein regelmäßiger Konsum dazu führen, dass eine Art von „Sucht“ eintritt, die manche Menschen dann nicht mehr missen möchten.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Alkaloide
  • Tannine
  • Flavone

Die Alkaloide Catuabin A, B und C sind die Auslöser der sexuellen Stimulierung und haben zudem eine positive Wirkung auf das Zentralnervensystem.

Besonders der Catuaba – Rindenextrakt hat es in sich, denn er schützt die Hautzellen vor Zellschädigung. Allerdings gibt es hierzu nur Studien mit Ratten, wobei sich dieser Effekt gezeigt hat. Möglicherweise hat der Rindenextrakt aber eine entzündungshemmende Wirkung, denn bei Einnahme wurde bei den Tieren, ein Entzündungsprozess unterbunden.

Als vielversprechend könnten sich Studien herausstellen, wobei die zellschützenden Eigenschaften des Extrakts maßgeblich waren. Vielleicht ist das in der Zukunft eine Möglichkeit, gegen die Erkrankung Parkinson vorzugehen.

Traditionell wird Catuaba als Tee konsumiert, es gibt jedoch auch Darreichungsformen in Form von Kapseln und Tinkturen, die aktuell allerdings nur über das Internet zu beziehen sind. Zur Potenzförderung werden täglich zwischen 1 bis 3 Tassen Tee empfohlen.

Aufgrund der Inhaltsstoffe, zählt der Baum zu den Kokagewächsen, also ist er im Grunde genommen sogar eine Droge. Übrigens ist der Catuaba – Tee nicht der einzige exotische Rindentee, zur Gattung gehören ebenfalls der Jatoba, auch Holzfäller Tee genannt. Der Lapacho, roter Tee oder Inka – Tee, der Yohimbe und nicht zuletzt Zimt, vom Echten Zimtbaum oder Ceylon – Zimtbaum.

Die Rindentees unterscheiden sich nicht nur in ihren Eigenschaften und Inhaltsstoffen, sondern auch bei Wirkungen und Nebenwirkungen. Darüber hinaus können alle Tees dieser Gattung Nebenwirkungen aufweisen, die sind in der Regel abhängig von den getrunkenen Mengen, den Dosierungen und dem jeweiligen Zeitraum der Einnahme.

Hinweis:
Gerade beim Yohimbe – Tee, kann es bei zu hoher Dosierung zu Nervosität, Herzrasen oder Schlafstörungen kommen. Diejenigen, die ihren Catuaba – Tee über einem längeren Zeitraum zu sich nehmen möchten, sollten dies im Vorfeld mit ihrem Arzt oder Apotheker absprechen .Auf keinen Fall sollte der Tee, als normaler Durstlöscher, angesehen werden.

Catuaba – wirkt potenzfördernd

Catuaba wirkt in erster Linie stimulierend auf das Gehirn. Der Tee ist dadurch bedingt gut gegen Vergesslichkeit, Nervosität, Unruhe und Schlaflosigkeit. Darüber hinaus wird er als Aphrodisiakum gehandelt, wobei mehrfach bewiesen wurde, dass Potenzstörungen auf natürlichem Wege zu beheben sind.

In der Rinde finden sich Phytosterole, das sind pflanzliche Hormone, die den menschlichen Sexualhormonen ähnlich sind. Diese wirken sich wiederum positiv auf die Potenz aus und zudem gibt es auch nach einer längeren Einnahmezeit keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen.

Heute gibt es noch kein Potenzmittel im Handel, welches Catuaba enthält, allerdings kann die Rinde als Naturmedizin gekauft werden. Verbraucher, die die Wirkung ausprobieren möchten, können so ohne Probleme, den Tee selber herstellen. Er hilft gegen:

  • Impotenz
  • erektile Dysfunktion
  • nervöse Erschöpfungszustände
  • Müdigkeit

Nicht umsonst gilt der Catuaba – Baum als beliebteste Pflanze in ganz Brasilien. Die Rinde besitzt einen hohen Anteil an Mineralstoffen und fördert die Durchblutung des gesamten Körpers. Zudem ist sie, wegen ihrer roten Farbe, ein fester Bestandteil von erfrischenden Getränken.

Catuaba – Tee soll des Weiteren eine Virus – und bakterienabtötende Wirkung aufweisen und die Blutgefäße erweitern können. Er soll sogar, auf das HI – Virus einwirken und dabei hemmend sein. Bei der Ernte wird vor allen Dingen Wert darauf gelegt, dass nur ein kleiner Teil der Rinde entfernt wird, diese wächst schnell wieder nach. Der tropische Regenwald wird auf diese Art und Weise ökologisch sinnvoll genutzt und nicht zerstört.

Nebenwirkungen

In Bezug auf Catuaba steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Eindeutige oder aussagekräftige Nebenwirkungen in Bezug auf Erwachsene gibt es bis Dato keine. Darüber hinaus, kann angeraten werden, dass Schwangere oder stillende Mütter auf die Einnahme verzichten sollten.

Bei einigen Personen kam es nach dem Genuss zu Kopfschmerzen oder einem leichten Schwindelgefühl, wobei es sich um den erstmaligen Genuss handelte. Vor allem ein regelmäßiger Konsum, sollte auf jeden Fall im Vorfeld, mit einem Arzt besprochen werden.

In Brasilien wird speziell in der pflanzlichen Medizin, Catuaba für das zentrale Nervensystem eingesetzt. Hierbei wird es als Tee, Pulver, in Kapselform oder als alkoholisches Extrakt verwendet. Die chemischen Stoffe sind unter anderem:

  • aromatische Öle
  • Alkaloide
  • Phytosterole
  • Tannine
  • Flavonoide

Als Aphrodisiakum sorgt Catuaba für eine höhere Potenz und Libido und das bei Frauen und Männern gleichzeitig. Es wirkt beruhigend und ausgleichend auf das zentrale Nervensystem, arbeitet so gegen Stress, Gereiztheit und Überbelastung. Ebenso einzusetzen sind Darreichungsformen mit Catuaba gegen Nervosität und Schlaflosigkeit, es gilt generell als kräftigendes Mittel und soll gegen Vergesslichkeit und Demenz wirksam sein.

Vorsicht:
Personen, die zu Unverträglichkeiten neigen oder allergische Reaktionen aufweisen, sollten den Konsum sofort stoppen, wenn Nebenwirkungen auftreten. Ebenfalls ist dieses anzuraten, wenn sich nach dem Genuss von Catuaba – Tee Schwindel oder Kopfschmerzen einstellen. In Bezug auf bestehende Erkrankungen sollte, vor dem Verzehr, Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Erfahrungen

Weltweit gilt Catuaba – Tee, als Liebestrank, das frei von jeglichen Nebenwirkungen ist. Im Handel erhältlich ist hauptsächlich die Innenrinde des Baumes. In Südamerika sind auch die Blätter überaus bekannt.

Bei uns ist es eher das Catuaba – Pulver, das als hochwertiges Produkt vertrieben wird. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass es aus brasilianischem Wildwuchs stammt. Das Pulver kann entweder als Tee, in Flüssigkeiten oder auf Speisen verstreut, verzehrt werden.

Die Erfahrungen zeigen, dass Catuaba hält, was es verspricht, denn es kommen überwiegend positive Kommentare zum Tragen. Nicht nur, dass der Tee wirklich potenzsteigernd wirkt, sondern auch alle anderen Eigenschaften, scheinen der Wahrheit zu entsprechen.

Wissenswertes über Catuaba

Über eine relativ große Beliebtheit, konnte sich in der letzten Zeit, eine neue Tee Sorte erfreuen, der Catuaba – Tee. Zur Herstellung wird die innere Rinde verwendet, wobei diese in Streifen von rund 15 Zentimeter vom Stamm gelöst wird. Die Bäume werden dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen, denn sie müssen nicht gefällt werden, die Rinde wächst binnen kurzer Zeit wieder nach.

Bei den brasilianischen Einheimischen ist Catuaba schon seit hunderten von Jahren bekannt und wird „guter Baum“ genannt. Neben dem Lapacho, der ebenfalls zu Tee verarbeitet wird, zählt Catuaba zu den beliebtesten Pflanzen dort. Der Baum besitzt einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Spurenelementen und Mineralstoffen.

Die Wirkung wird nicht nur auf die sexuell steigernden Eigenschaften festgelegt, sondern der Tee wird zudem, als erfrischend und belebend bezeichnet. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Catuaba – Tee auch in deutschen Supermarkt – Regalen findet. In der heutigen Zeit ist Catuaba in unterschiedlichen südamerikanischen Ländern bereits ein fester Bestandteil von Erfrischungsgetränken.

Bei dem Catuaba handelt es sich um einen relativ kleinen Baum mit rötlicher Rinde. Er trägt gelbe bis orange Blüten, aus denen sich später kleine dunkelgelbe Früchte entwickeln. Catuaba wirkt krampflösend, nervenstärkend, sowie auch magenberuhigend. Die aphrodisierende Wirkung geht speziell auf die durchblutungsfördernden Eigenschaften im Beckenbereich zurück. Diese Wirkung hat der Catuaba im Übrigen auf beide Geschlechter.

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