Muira Puama – Das Potenzholz ?

Die blauen Pillen zur Steigerung der Potenz sind wohl jedem bekannt, aber es gibt einige negative Seiten, bei dem Potenzmittel. Anders ist es bei Muira Puama, dem Potenzholz aus dem Regenwald. Das Holz stammt von dem Muira Puama Baum, der über 5 Meter hoch werden kann. Die häufigsten Ansammlungen der Bäume sind im brasilianischen Regenwald zu finden. Die Blätter des Baumes haben starke Adern, aber berauschend ist der Duft der Blüten, die ein einzigartiges Aroma verströmen.

Besonders bekannt ist Muira Puama in der Naturheilmedizin, denn es wird hier nicht nur als potenzsteigerndes Mittel verwendet. Die wertvollsten Stoffe sitzen in der Rinde und den Wurzeln, diese wirken nicht nur aphrodisierend, sondern helfen bei den unterschiedlichsten Problemen in Bezug auf Sexualität.

So wirkt Muira Puama

102599053 – fotolia.com – marilyn barbone

Männer, die Muira Puama nutzen, werden die Wirkung an einem neuen Körpergefühl erkennen. Positiv wirkt sich der Wirkstoff auch auf die Geschlechtsorgane aus. Es ist eine deutlich höhere Sensibilität spürbar. Doch nicht nur Männer können davon profitieren, denn auch Frauen dürfen Muira Puama einnehmen.

Menstruationsbeschwerden werden gelindert und auch der Einsatz bei Grippe, Rheuma oder Problemen mit den Muskeln ist denkbar. Andere Länder, andere Sitten, so ist es auch mit dem Wirkstoff des Baumes. In Deutschland kommt der Wirkstoff überwiegend als potenzförderndes Mittel zum Einsatz, während es in England als Heilmittel Verwendung findet. Als Nerventonikum wird es ausschließlich in der Naturmedizin genutzt.

Unterschiedliche Darreichungsformen sind im Handel erhält. Dazu gehören:

  • Fertiger Tee
  • Kapseln
  • Tabletten
  • Extrakte
  • Baumrinde

Aus der Baumrinde kann sich der Nutzer seinen Tee selber herstellen. Besonders beliebt sind die Präparate auch bei Sportlern, denn mit ihnen können Höchstleistungen erzielt werden. Hier wird es in der Regel als Pulver verwendet. Die Wirkstoffe sind bekannt dafür, dass sie sich auf Lunge und Bronchien positiv auswirken.

Verwendung findet Muira Puama als Potenzmittel bei Erektionsstörungen und anderen sexuellen Problemen. Menstruationsbeschwerden werden gelindert und auch Magenbeschwerden können damit behandelt werden. Mangelnder Appetit ist ein weiterer Grund, es mit dem Mittel zu probieren.

Die Bevölkerung im Amazonasgebiet schätzt Muira Puama schon seit langer Zeit, es wird dort zur allgemeinen Stärkung eingenommen. Bei den Ureinwohnern kommen die entsprechenden Teile des Baumes bei Durchblutungs – und Verdauungsstörungen zum Einsatz. Vor allen Dingen werden sie aber als Aphrodisiakum benutzt.

Wirkung und Anwendung:Regt die Libido an, bei grippalen Infekten, als Nerventonikum, bei Menstruationsbeschwerden, muskuläre Probleme
Verwendete Pflanzenteile:Holz, Rinde, Wuzeln
Inhaltsstoffe:Ester Gemisch, verschiedene Alkohole, Lupeol, Fettsäuren

In Deutschland gibt es, wie schon erwähnt, unterschiedliche Darreichungsformen. In erster Linie aber, wird Muira Puama in geschnittener Form verkauft. Dieses eignet sich besonders gut, um einen Tee daraus herzustellen oder einen Ansatz aus hochprozentigem Alkohol anzusetzen.

Der Wunsch nach mehr

Schon seit Menschengedenken versucht das starke Geschlecht die Potenz zu verbessern. Es wurden unterschiedliche Pflanzen und Kräuter ausprobiert, um dem Wunsch ein wenig näher zu kommen. Viagra war in der ersten Zeit der Renner unter den Potenzmitteln, bis es zu einigen „Unfällen“ kam, die so nicht erwünscht waren.

Zwar wird Muira Puama als „ Viagra des Amazonas“ benannt, es hat aber noch andere positive Eigenschaften. Es stärkt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden bei Frau und Mann, es hilft auch gegen Depressionen. Die Wirkung reicht über ein breites Spektrum, denn über Potenzstörungen hinaus, wird es in erster Linie auch als homöopathisches Mittel genutzt.

Zu den Inhaltsstoffen zählen:

  • Sterine
  • Fettsäuren
  • Cumarin
  • Alkaloide
  • Relevante Öle

Fest steht, dass es sich bei Muira Puama um ein rein pflanzliches Mittel handelt, wobei bei der Einnahme keine Nebenwirkungen zu befürchten sind.

Welche Nebenwirkungen sind zu befürchten?

Nicht nur ältere Männer können Erektionsprobleme haben, es kann auch Junge betreffen. Dazu führen können Stress im Beruf, eine ungesunde Ernährung oder nervenaufreibende Lebenssituationen. Der Gang zu einem Arzt wird in den meisten Fällen weit hinausgeschoben, denn zugeben mögen es die wenigsten.

Wer jetzt nicht gleich zu Viagra greifen möchte, ist mit Muira Puama auf der sicheren Seite. Den Wirkstoff gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen, die meisten entscheiden sich zwangsläufig für Kapseln oder Tabletten, da hierbei die Dosierung nach Packungsbeilage erfolgen kann. Die Entscheidung kann auch auf eine Tinktur fallen, die täglich eingenommen werden muss.

Nebenwirkungen sind bei einer korrekten Einnahme nicht bekannt, während es bei synthetisch hergestellten Mitteln des Öfteren zu Durchfall oder Übelkeit kommen kann. Rötungen im Gesicht und am Körper sind nicht unbedingt Usus, aber möglich.

Mit Muira Puama ist kein Risiko vorhanden, denn es handelt sich um einen reinen pflanzlichen Stoff. Es stellt auch kein Problem dar, dass die Einnahme über mehrere Monate erfolgen kann. Die Wirkung allerdings wird bereits nach wenigen Wochen zu merken sein.

Den Männern kann geholfen werden

Schätzungsweise haben mehr als 20 Millionen Männer eine erektile Dysfunktion. Waren es vor einigen Jahren noch Männer über 50 Jahren, trifft es heute auch bereits junge Männer. Bei 85 Prozent liegt die Hauptursache im physiologischen Bereich. Darunter fallen Durchblutungsstörungen, Hormonstörungen und auch die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholgenuss oder zu viel Nikotin. Weitere 10 Prozent haben mentale Probleme und mangelndes Selbstvertrauen und zudem noch Stress im Beruf.

Die potenzsteigernde Wirkung von Muira Puama ist unbestritten. Doch was ist drin, in dem Wirkstoff? In erster Linie handelt es sich um Humulene oder auch Caryphyllene genannt. Die gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, welche den Terpenen zu geordnet werden. Einige dieser Carophyllene kommen auch in Gewürznelken oder dem Basilikum vor. Zudem können sie bei Entzündungen genutzt werden.

Zur Gruppe der Terpene gehören auch, Pinene. Die befinden sich in den ätherischen Ölen des Muira Puama Baums. Einige andere Komponenten aus dem Muira Puama Baum finden sich in anderen Pflanzen wieder, aber das Potenzmittel ist so nur in dem Baum zu finden.

Hinweis:
Als Dosierung werden 1,0 bis 2,5 Milligramm empfohlen. Die Menge sollte über 2 bis 3 Portionen am Tag verteilt eingenommen werden. Die Einnahme sollte vor oder zwischen der Mahlzeit erfolgen. Anwendungshinweise auf der Verpackung müssen ernst genommen werden, das Präparat darf nicht überdosiert werden.

Negative Begleiterscheinungen wurden nur dann registriert, wenn zu hohe Dosen eingenommen wurden. Schwangere und stillende Mütter sollten vor der Einnahme mit ihrem Arzt sprechen, denn Studien hierüber sind bislang nicht bekannt.

Von Experten empfohlen wird der Extrakt aus Muira Puama, denn so sind die wichtigen Wirkstoffe hoch dosiert und in konzentrierter Form zu haben. Im Pulver waren schwankende Wirkstoffmengen zu entdecken, die die Wirkung einschränkten. Der Extrakt wird auch in Form von Kapseln angeboten wobei sich keine Pflanzenextrakte in dem Füllstoff befinden sollten.

Erfahrungen mit Muira Puama gibt es genügend und das nicht nur von Männern. Nicht nur diejenigen, die das Produkt ausprobierten waren begeistert, sondern in erster Linie sind es Heilpraktiker auf der ganzen Welt, die den Wirkstoff empfehlen. Einige Inhaltsstoffe haben zudem eine entzündungshemmende Wirkung, was sich weiterhin positiv auswirkt.

Muira Puama ist seit mehr als 100 Jahren in Europa bekannt. Dennoch gibt es nur wenige Studien, die jedoch zeichnen ein positives Bild über das Präparat. Vor kurzer Zeit wurde bekannt, dass der Wirkstoff zusammen mit Ginkgo auch Patientinnen half, die ihre Menopause weit hinter sich hatten. Um sich den Wirkstoff zu besorgen ist kein Gang zum Arzt nötig, denn Muira Puama gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke.

Die Anwendung:

Anwendung:Aufguss, Kapseln, Pulver, Sud, Tee
Heilwirkung:Nervenstärkend, schmerzlindernd, Libido anregend

Vorsicht:
Es sind keine Beeinträchtigungen als Nebenwirkung bekannt, doch sollten Präparate nicht in zu hohen Dosen angewendet werden. Diese können Schlafstörungen verursachen, in seltenen Fällen ist mit Übelkeit und Durchfall zu rechnen.

Wird Muira Puama als Heilpflanze verwendet, kann es helfen gegen:

  • Grippe
  • Menstruationsbeschwerden
  • Störungen des zentralen Nervensystems
  • Störungen im Magen – Darm – Bereich
  • Durchfall
  • Rheuma
  • PMS
  • Impotenz

Im medizinischen Sinn können alle Teile der Pflanze Verwendung finden. Besonders gut zeichnen sich jedoch Rinde und Wurzeln aus. Hierin sind die wirkungsvollsten Substanzen enthalten. Um einen Tee aus geschnittenem Holz zuzubereiten, sollten 2 Esslöffel davon mit 250 Milliliter Wasser aufgekocht werden. Das Ganze dann für 20 Minuten stehen lassen, abseihen und trinken.

Muira Puama oder Ptychopetalum Olacoides, auch Potenzholz genannt, hat als Aphrodisiakum eine lange Tradition. In der Regel wird es als Potenzmittel angewendet, kann aber auch bei anderen Beschwerden von Nutzen sein. Wer sich für den Extrakt entscheidet, sollte 2 Wochen lang täglich 2 mal 700 Milligramm zu sich nehmen. Danach genügt es, die Dosis zu halbieren.

Hinweis:
Kinder dürfen auf keinen Fall mit einem der unterschiedlichen Präparate in Berührung kommen. Bitte sorgfältig aufbewahren und von Kindern fernhalten. Zudem sollten Personen mit einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und mit einem Magen – oder Zwölffingerdarmgeschwür von der Einnahme absehen.

Muira Puama hemmt das körpereigene Enzym Phosphodiesterase, dass der Gruppe der Phosphodiesterasehemmer zugeordnet wird. Der Botenstoff spielt bei der erektilen Dysfunktion die maßgebliche Rolle. Das Potenzholz verhindert den Abbau der Botenstoffe, steigert dadurch nicht nur die Vitalität des Nutzers, sondern wirkt sich positiv auf die Erektionsfähigkeit aus.

Gelegentliche Nebenwirkungen können in sehr seltenen Fällen sein:

  • Übererregbarkeit
  • Magenschmerzen
  • Nervosität
  • Innere Unruhe
  • Einschlafstörungen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind indes nicht bekannt. Sollte es trotz allem zu einer allergischen Reaktion oder Anzeichen davon kommen, sollte ein Arzt oder Apotheker aufgesucht werden.

Erfahrungen zeigten, dass Muira Puama nicht mit Alkohol genossen werden sollte, da sich eine starke Beeinträchtigung der Wahrnehmung einstellte. Ein Mischkonsum sollte auf jeden Fall vermieden werden. Als Mittel allein, weist sich der Wirkstoff als angenehmes Rauschmittel aus, dass keinerlei Nebenwirkungen aufweist.

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