Zistrose (Cistus incanus) – ein Heilmittel aus der Natur ?

Die Zistrose (Cistus incanus) ist in den südlichen Ländern bereits seit der Antike bekannt. Bei uns wurde das Naturheilmittel erst in den letzten Jahren wiederentdeckt. Zistrosen wachsen prächtig auf einem kalk – und nährstoffarmen Boden. Die strauchförmige Pflanze ist unter anderem in Frankreich, Italien und Nordafrika zu finden.

Bislang sind etwa 24 unterschiedliche Arten der Zistrose bekannt. Die Blüten haben eine weiße oder rosa Farbe und der Strauch selber, ist mit hunderten von Blüten übersät. Die Pflanze wird als Heilmittel gegen Bronchialerkrankungen, Augenkrankheiten und gegen Infektionen eingesetzt. Des Weiteren ist sie blutstillend. Experimentiert wird heute mit der antiviralen Wirkung, denn dann könnte sie zum Beispiel bei Borreliose eingesetzt werden. Diese Krankheit wird in der Regel durch einen Zeckenbiss ausgelöst.

Zistrose und Ihre Wirkung

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Der Zistrose wird eine immunsteigernde Wirkung nachgesagt. Im Einzelnen kann sie Entzündungen eindämmen, die bei Pilzerkrankungen oder Bakterienbefall auftreten. Hilfreich ist die Pflanze ebenso bei Allergien, Hautproblemen und Ekzemen.

Die medizinischen Wirkstoffe der Zistrose sind vor allen Dingen im Kraut zu finden. Auch wenn sie erst seit relativ kurzer Zeit in unseren Regionen bekannt ist, kann das Medizinprodukt in einer Apotheke erworben werden.

Anwendungen mit dem Medikament können weiterhin bei:

  • Entzündungen im Mund – und Rachenraum
  • Gegen Juckreiz bei Ekzemen
  • Neurodermitis

vorgenommen werden. Zudem kann sie Schwermetalle aus dem menschlichen Körper leiten, was die Pflanze zu etwas ganz besonderem macht.

Die Zistrose auf einen Blick

Wirkung:Hemmt das Wachstum von Viren und Bakterien, schwermetallausleitend, antientzündlich
Einsatzgebiete:Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, Entzündungen im Mund und Rachenraum. Zur Ausleitung von Schwermetallen

Schon seit Generationen sind Forscher auf der Suche nach einem pflanzlichen Wirkstoff, der bei Erkältungskrankheiten zum Tragen kommt. Die Zistrose scheint endlich den Durchbruch gebracht zu haben. In der Pflanze befinden sich weiterhin wertvolle Polyphenole, wie sie auch zum Beispiel im Granatapfel oder der Aroniabeere vorkommt.

Besonders wirksam ist der Wirkstoff Polyphenol, wenn Schwermetalle wie Kadmium in den Magen – Darmtrakt gelangen. Diese werden erkannt und umschlossen, so können die Stoffe nicht in den Blutkreislauf kommen und erreichen auch nicht andere Organe. Sie werden auf dem natürlichen Weg ausgeschieden.

Traditionelle Anwendungsgebiete der Zistrose sind bakterielle Infektionen der Atemwege. Wobei das Mittel zum Gurgeln genommen werden sollte. Bei Durchfall ist die positive Wirkung bewiesen und auch bei Erkältungskrankheiten ist die Pflanze schon lange kein Geheimtipp mehr. Zudem wird sie zur Vorbeugung der normalen Grippe, – Vogel – und Schweine Grippe empfohlen. Spektakulär sind Erfolge bei Schleimhautreizungen im Mund – und Rachenraum, sowie bei Halsschmerzen, Mandelentzündung und Heiserkeit.

Zistrose zur Anwendung bei:

  • Hautalterung ( äußerlich und innerlich )
  • Arteriosklerose – Vorbeugung ( innerlich )
  • Bluthochdruck ( innerlich )
  • Brechdurchfall ( innerlich )
  • Genitalbereich ( Waschungen )
  • Gastritis ( innerlich )
  • Hämorrhoiden ( äußerlich )
  • Neurodermitis, Ekzeme, Akne ( äußerlich )
  • Juckreiz ( äußerlich )
  • Mykosen ( Darminfektionen innerlich ), Scheide ( äußerlich )
  • Zahnfleischentzündungen ( Spülung, Gurgeln )

Die getrocknete Pflanze kann als Tee verwendet werden. Es gibt zudem noch Produkte als Extrakt, Tabletten und in flüssiger Form. Speziell für eine Anwendung im Rachenraum können Salben, Lutschtabletten und Sprays erworben werden.

Hinweis:
Präparate, die mit einem Zistrosen Extrakt gefertigt wurden, sind als Nahrungsergänzungsmittel anzusehen. Sie dürfen im Handel nicht als Heilmittel deklariert sein:

Der Tee kann aus der getrockneten Pflanze selber hergestellt werden. Dazu sind 3 bis 6 Gramm nötig, die mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Nach 2 bis 10 Minuten ist das Getränk fertig. Wer einen kräftigeren Geschmack möchte, kann die Blätter in kaltem Wasser ansetzen und die gesamte Mischung danach für 5 Minuten köcheln lassen.

Die Wirkstoffe:

Phenole:Protocatechussäure, hochpolymere Polyphenole, Gerbstoffe
Flavonoide:Flavanole, Proanthocyanide, Catechin, Gallocatechin
Ätherische Öle:Terpene, Monoterpen, Karvacrol, Diterpene, Labdane – Type, Sesquiterpene

 

Als mögliche Nebenwirkungen können vereinzelnd Übelkeit, Schwindel und Magenbeschwerden auftreten. Da die Zistrose große Mengen an Polyphenole und Gerbstoffe besitzt, sollte sie nicht über einen längeren Zeitraum und großen Mengen zu sich genommen werden. Ansonsten können sie die Verdauung durcheinander bringen.

Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten wurden bislang nicht erforscht. Da die Zistrose jedoch Gerbstoffe besitzt, könnte die Wirkung von anderen Mitteln durchaus beeinträchtigt werden. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte vor der Einnahme von Tabletten seinen Arzt befragen, ansonsten mindestens eine Stunde dazwischen warten.

Hinweis:
Risiken und Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt, es sollte aber eine bestimmte Dosis ( bei Tee 3 bis 6 Gramm ) nicht überschritten werden. Andere Präparate, die Zistrose beinhalten, sollten strikt nach Packungsbeilage zu sich genommen werden.

Zistrose – die neue Wunderwaffe gegen Grippe?

Die Heilpflanze kann in der Zwischenzeit als Medizinprodukt in einer Apotheke erworben werden. Ihr werden antivirale und antibakterielle Wirkungen nachgesagt. So kann eine Einnahme verhindern, dass eine Vermehrung von Viren stattfindet. Darüber hinaus können Bakterien reduziert und dann abgetötet werden.

Soll es keine Chemie sein, ist die Zistrose eine gute Alternative, zu bekannten Erkältungsmitteln. In den letzten Jahren wurden bestimmte Viren immer resistenter gegen Präparate aus der Apotheke, die vom Arzt verschrieben werden mussten. Das besondere an der Heilpflanze sind, wie schon erwähnt die Polyphenole, die eine schützende Wirkung auf die Körperzellen haben.

Gerade schwangere Frauen sollten bei Medikamenten besonders vorsichtig sein. Daher werden pflanzliche Mittel bevorzugt, denn Heilpflanzen können bei bestimmten Beschwerden und Krankheiten durchaus hilfreich wirken. Zu diesen Pflanzen gehört die Zistrose eindeutig dazu. Ihr aromatisch riechender Strauch sieht nicht nur schön aus, sondern er kann auch helfen.

Die Zistrose scheint allgemein gut für Frauen ausgelegt zu sein. Sie wird nicht nur bei Magenproblemen und Durchfall gerne eingesetzt, sondern hat auch entzündungshemmende Wirkungen. Speziell bei Hautkrankheiten, kann das Heilmittel weiter helfen.

Der Tee aus der Zistrose kann als Anti – Aging – Mittel wahre Wunder bewirken. Als Gesichtswasser werden Fältchen gemindert und die gesamte Haut wirkt glatter und frischer. Akne bedingte Entzündungen gehen merklich zurück, wenn zweimal pro Tag Zistrosen Extrakt aufgetragen wird.

Was für außen gut ist, kann auch für innen nicht schaden. Der Zistrosen Tee wirkt nachweislich bei Durchfall und anderen Magenbeschwerden. Zudem kann er die Magenschleimhaut auf unterschiedliche Arten schützen. Schmerzende Bläschen im Mund kennen wohl viele, werden mehrmals täglich Spülungen mit dem Tee durchgeführt, verschwinden sie rasch und das Essen wird nicht mehr zur Qual.

Der positive Nebeneffekt ist, auch bakterielle Beläge auf den Zähnen, können gleich mitentfernt werden. Natürlich kann der Schutz nur dann eintreten, wenn nach wie vor die Zähne regelmäßig geputzt werden.

Bei Hämorrhoiden

Über Hämorrhoiden spricht keiner gern, aber sie sind weit verbreitet. Es handelt sich dabei um ein schmerzhaftes Problem, das im Enddarm auftritt. Natürlich gibt es genügend Präparate in der Apotheke zu kaufen, aber auch hier können die Wirkstoffe der Zistrose helfen. Ein Aufguss in einem handwarmen Sitzbad kann Abhilfe schaffen, allerdings sollte das Bad nicht länger als 5 Minuten dauern. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich eine Zistrosen – Salbe auftragen.

Die Pflanze ist sogar in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu senken. Das ist ein Grund, warum die Heilpflanze auch beim Kampf gegen Diabetes eingesetzt werden kann. Zistrose ist ein natürliches Mittel, das gegen Bakterien, Pilze und Viren hilfreich ist. Zudem radikalisiert die Pflanze in einem Körper auch freie Radikale und stärkt das Immunsystem.

Vorsicht:
Allergiker sollten ausprobieren, ob sie die Inhaltsstoffe vertragen. Sie sollten vor der Einnahme Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Die ungewöhnlichen Heilkräfte der Zistrose sind bewiesen. Der Tee ist sogar drei Mal gesünder als grüner Tee oder Holunderbeersaft. Er schützt das Herz vier Mal besser als Rotwein und hat eine weitaus stärkere antioxidative Kraft als Zitronensaft.

Heilender Tee, der auch schmeckt ?

Zistrosen Tee kann auf dreierlei Arten zubereitet werden:

Traditionell griechisch:10 Gramm Kraut auf einen Liter Wasser, alles zum Kochen bringen, 5 Minuten köcheln lassen
Die schnelle Möglichkeit:2 Teelöffel Tee Kraut in eine Tasse geben, kochendes Wasser drauf, 5 Minuten ziehen lassen
Erfrischend:Griechische Variante mit 3 Stängel frische Minze anreichern oder 3 Teelöffel getrockneten Pfefferminztee dazu geben

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Die Hautpflege mit der Zistrose ist besonders einfach. Gerade bei gereizter Haut, Akne und Neurodermitis kann sie schnelle Linderung bringen. Dazu sollte der Tee mit einem Schwämmchen aufgetupft werden und danach einfach eintrocknen lassen. Das ist reine Naturkosmetik, dazu sollte am Tag mindestens ein Glas Zistrosen Tee getrunken werden.

Wer die Haut Kur durchführen möchte, sollte das über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen durchhalten. Zusätzlich muss viel Wasser, mindestens 2 Liter am Tag, zu sich genommen werden.

Pflanzliche Heilmittel sind in den letzten Jahren auf dem Vormarsch. So wurde auch die Zistrose wieder entdeckt, denn die Einnahme verspricht keine Nebenwirkungen, was bei chemischen Antivirenmitteln nicht immer der Fall ist. Zudem haben die Produkte einen weiteren positiven Effekt, sie stärken das Immunsystem und befreien den Körper von Giften.

Noch mehr Vorteile

Die Naturheilpflanze hat noch weitere Vorteile, denn sie:

  • stabilisiert die Blutgefäße
  • wirkt gegen schädliches Cholesterin
  • senkt den Blutdruck
  • wirkt blutverdünnend
  • hemmt die Wucherung von Krebszellen

Beachten:
Zistrose Mittel können wie andere Heilmittel auch, zu einer Erstverschlimmerung beitragen. Dieses wird bewirkt, da immunaktive Entgiftungen stattfinden können

  • In der Zwischenzeit gibt es unglaubliche Heilerfolge mit der Zistrose als Heilmittel Produkt. Sie hat erstaunliche Kräfte, wenn es um den Kampf gegen Bakterien, Pilze und Viren geht. Die Pflanze ist ein uraltes Mittel, dass auf den griechischen Inseln gegen Grippe und Erkältungskrankheiten gereicht wird.
  • Die Zistrose unterstützt wirksam das Immunsystem und auch die Schleimhäute. Sie ist das Allheilmittel gegen Akne, Neurodermitis und Entzündungen im Hals – Rachen – Raum. Zudem kann die Pflanze den gesamten Organismus entgiften, schützt vor Herzinfarkt und ist in der Lage, den Alterungsprozess der Haut hinauszuzögern.
  • Zistrose Präparate können in der Apotheke oder dem Internet erworben werden. Wobei bei Letzterem sogar die Möglichkeit besteht, einen ganzen Strauch zu erwerben. Dieser braucht einen sonnigen Standort und Platz, denn er kann bis zu einem Meter hoch werden. Leider ist er nicht mehrjährig, aber es gibt die Möglichkeit, die Blätter zu konservieren.

Dazu diese einfach abzupfen, auf Papier trocknen und danach in einem dunklem Gefäß aufbewahren. Die getrockneten oder frischen Blätter können sowohl als Badezusatz, Tee, Salbe oder Creme und in einer Seife verwendet werden.

Antibakterielle Wirkung

Akne ist ein weit verbreitetes Problem. Hier spielen Bakterien eine Rolle, die überschüssigen Talg und Hautzellen besiedeln. Das Ergebnis sind verstopfte Poren, wo sich schnell Pickel, Mitesser und eben Akne bilden können. Der schnellste Weg zur schönen, reinen Haut ist die Bekämpfung dieser Bakterien.

Hier hilft die Zistrose auf wundersame Weise, denn sie besitzt eine antibakterielle Wirkung. Auch bei einer unausgeglichenen Darmflora kann sie eingesetzt werden. Diese ist mitverantwortlich, dass Akne überhaupt entstehen kann. Die Zistrose ist ein echter Allrounder, den es in Form von Tee, Pastillen gibt.

Als Gesichtswasser wirkt das ätherische Öl der Zistrose. Es darf jedoch nicht pur aufgetragen werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass es zu schweren Hautirritationen kommen kann. Vor dem Gebrauch muss es unbedingt mit einem Basis Öl verdünnt werden. Hier stehen Traubenkern Öl, Nachtkerzen Öl, Hanföl oder Wildrosenöl zur Auswahl.

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