Manukaöl - die bekömmliche Alternative aus Neuseeland

Zurzeit ist das Manuka Öl überaus beliebt und scheint dem gewöhnlichen Teebaumöl den Rang abzulaufen. Zu Recht fragen sich immer Menschen, was Manuka so besonders macht und welche Geheimnisse sich um das Öl ranken? Das Manuka Öl gehört zur Familie der Teebaumöle. Es ist jedoch eine mildere Variante und stammt aus Neuseeland. Neben vielen positiven Vorzügen kann  dieses Öl vornämlich gegen eine Vielzahl von Beschwerden helfen. Obwohl das Manuka Öl eigentlich aus Neuseeland stammt, wird es mittlerweile in vielen anderen Regionen weltweit kultiviert und hergestellt. Doch was genau ist Manuka Öl, wie wird es hergestellt und welche Eigenschaften hat es, mit denen sich Menschen versorgen können?

Manuka Öl: Teebaumöl der anderen Art

Im Grunde wird das Manuka Öl wie das traditionelle Teebaumöl gewonnen – mithilfe von Wasserdampfdestillation. Allerdings – und das ist ein unschlagbarer Vorteil – hat das Manuka Öl im Großen und Ganzen weniger Nebenwirkungen.

Hintergrund: Das australische Teebaumöl zum Beispiel weist mehr Cineol auf. Cineol ist zwar ein hervorragendes Heilmittel aus der Natur, kann jedoch unter anderem Unverträglichkeiten wie

  • Husten
  • Atemnot
  • Juckreiz
  • Schwellungen im Gesichtsbereich
  • Schluckbeschwerden
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall

und einiges mehr auslösen. In Manuka Öl hingegen findet sich Cineol nur in überaus geringen Mengen an und ist folglich besser verträglich.

Was ist an Manuka so besonders?

#44617242 – fotolia.com srekap

In der Vergangenheit war das begehrte Öl bei Seefahrern ziemlich beliebt, die es erfolgreich bei Zahnfleischentzündungen nutzten. Mit der Zeit geriet Manuka jedoch in Vergessenheit und wurde erst in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vom australischen Chemiker Dr. Arthur R. Penfold in Erinnerung gerufen. Dieser fand heraus, das Manuka ideal gegen zahlreiche Bakterien eingesetzt werden kann. Natürlich nutzten verschiedene Forscher als auch Wissenschaftler die Gunst der Stunde und nahmen das sagenhafte Öl ebenso unter die Lupe. Die Ergebnisse waren überraschend, sodass sogar die Regierung Australiens die Vermarktung des Manuka Öls unterstützte.

Doch was ist nun so interessant an Manuka? Manuka scheint einzigartig zu sein, werden die Inhaltsstoffe in keiner anderen bekannten Heilpflanze gefunden. Zu den begehrten Inhaltsstoffen zählt u.a. Leptospernum, welches im Kampf gegen Pilze und ähnliche Bakterien hilfreich ist. Auch Sesquiterpene findet sich in Manuka wieder und wirkt entzündungshemmend als auch antiallergisch.

Wofür kann ich Manuka verwenden?

Wer an Stress oder gar Nervosität leidet, kann mit Manuka Öl Linderung beschaffen. Die Wirkstoffe des Öles wirken sich positiv auf das Nervensystem aus und helfen ebenso Muskelverspannungen zu lösen. Weiterhin kann Manuka helfen bei

  • Schuppenflechte
  • Nagelpilz
  • Blasenentzündung
  • Problemen mit dem Gleichgewicht
  • Verdauungsstörungen
  • dem diabetischem Fußsyndrom
  • Erkältungen

und einigen weiteren Erkrankungsfeldern. Es lindert ebenso Hautbeschwerden, kann bei Wundheilung eingesetzt werden und wirkt sogar desinfizierend.

Was ist in Manuka enthalten?

Manuka gilt als überaus gut verträglich. Die Wirkstoffe nehmen direkt bei Kontakt mit der Haut ihre Arbeit auf und sorgen für eine schnelle Linderung binnen kürzester Zeit. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen zählen

  • 65% – 68% Sesquiterpene – sind überaus hautfreundlich, lindern Juckzreize sowie andere entzündliche Prozesse im Hautbereich. Unterstützen die Wundheilung und wirken sogar gegen Pickel.
  • 25 % Sesquiterpenketone (Leptospermone sowie Triketone) – sowohl Leptospermone als auch Triketone wirken antibakteriell als auch antimykotisch. Sie verflüssigen Schleim und stimulieren die Hirnaktivitäten, steigern die Konzentration und regen Nerven an.
  • 5 % Sesquiterpenole – regen die Hirnanhangdrüse an, sorgen für ein geregeltes Immunsystem und einen organisierten Hormonhaushalt.
  • 3% Monoterpene – steigert die Produktion der entzündungshemmenden Botenstoffe
  • 2% Cineol – gilt als hautfreundlich. Zum Vergleich: In Teebaumöl sind 4%-7% Cineol enthalten.

Ist Manuka Öl wirklich so gut?

Verschiedene Studien (1) konnten bisher belegen: Ja, Manuka Öle sind wirklich gut. Die zahlreichen Erfolge in unterschiedlichen Bereichen erbrachten die Erkenntnis, dass nicht nur die äußerliche, sondern auch die orale Behandlung Früchte tragen kann. Mittlerweile ist Manuka Honig sogar in England als Medizinprodukt zugelassen, wird hier vornehmlich mit Honigmischungen, Honiggels als auch Manuka Honig gearbeitet, um Wunden unterschiedlichster Art zu behandeln. Die antientzündlichen Stoffe helfen zu einer schnellen Heilung, einer hervorragenden Verträglichkeit und effektiven Linderung von Entzündungsherden. Auch die Schmerzempfindlichkeit kann gelindert werden, obwohl die Wirkung von Patient zu Patient unterschiedlich sein kann und somit im Selbsttest am besten ausprobiert werden sollte. Diese Empfehlung geht jedoch ohne Gewähr voraus. Wie zahlreiche Mittel aus der Natur werden diese Stoffe jedoch hervorragend vertragen und haben mannigfaltige Vorzüge im Gegensatz zu manch anderen chemischen Präparaten. Diese Passage stellt keine fachliche Beratung dar, sondern dient als Anregung bei unterschiedlichen Leiden.

Somit kann Manukaöl für eine Vielzahl von Unpässlichkeiten, Krankheiten oder Schäden an Haut etc. dienlich sein. In der Vergangenheit haben sich sowohl Mediziner als auch Patienten von den Vorzügen des Manuka selbst überzeugen können. Unterschiedliche Studien konnten bisher belegen, dass Manuka antibakteriell wirken kann, verschiedene Krankheiten schneller heilen kann und demnach eine praktische Linderung gegen innerliche und äußerliche Erkrankungen bringen kann.

Das Produkt ist im Internet als auch im Handel derzeit in kleinen Flaschen oder Tiegeln erhältlich. Bei der Anwendung der Tropfen sind am besten den Empfehlungen der Packungsbeilage Folge zu leisten.

(1) manukahonig-neuseeland.de/forschungsergebnisse/

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