Sesamöl - Wirkung, gesund für die Haut ?

Sesamöl besteht zu 100 % aus Sesamsamen. Hierbei handelt es sich um ein Speiseöl von einer sehr hochwertigen Qualität, welches eine lange Haltbarkeit aufweist. Vorwiegend findet Sesamöl seinen Einsatz in der orientalischen wie auch der asiatischen Küche. In der Anwendung besticht Sesamöl durch eine hohe Vielseitigkeit. So eignet es sich unter anderem für herzhafte Gerichte, zubereitet im Wok gleichermaßen wie auch für Süßspeisen oder in frischen, knackigen Salaten.

Merkmale des Sesamöls

Sesamöl weist einen nussigen Geschmack auf, der abhängig von der Bearbeitung variieren kann. In raffiniertem Zustand ist das Öl relativ hell. Kaltgepresst schmeckt es angenehm nach Nüssen und zeigt eine kräftige gelbe Farbe. In geröstetem Zustand hat das Sesamöl ein relativ dunkles Erscheinungsbild, das Aroma ist extrem Nuss ähnlich. Wird dunkles Sesamöl verwendet, so ist eine sparsame Dosierung zu empfehlen. Denn dieses stark würzige Öl besitzt die Eigenschaft, den Eigengeschmack der restlichen Zutaten stark zu übertünchen. Ob dem hellen oder dunklen Sesamöl der Vorzug zu geben ist, hängt stets vom individuellen Geschmack ab.

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Wissenswertes über Sesamöl

Bereits unsere Vorfahren haben den Reichtum an qualitativ hochwertigem Fett im Sesam genutzt. Sesam eine der ältesten Ölpflanzen, seit es Menschen gibt. Zu welchem Zeitpunkt erstmalig dieses helle Öl aus unbehandeltem Sesam herausgepresst worden ist, kann nicht genau gesagt werden. Auf jeden Fall kam eines Tages jemand auf die Idee, den Samen zu rösten, so dass ein besonderes Aroma gewonnen werden konnte. Bis in die heutige Zeit hinein hat die dunkle Variante des Sesamöls in zahlreichen Ländern der gesamten Welt eine gleichwertige Bedeutung wie in Deutschland die gute Butter zum Brot. Hauptsächlich in Ländern wie Japan, China sowie der arabischen Küche ist Sesamöl kaum noch wegzudenken. Im indischen Raum kommt Sesamöl nicht nur zum Verzehr auf den Tisch, sondern findet auch für äußerliche und innerliche Behandlungen seine Anwendung.

Die rund 100 Samen der Sesamkapseln reifen nicht zur gleichen Zeit. Daher wird Sesam heute in den Hauptanbauländern nahezu nur von Hand geerntet. Bevor aus diesen das beliebte Sesamöl herausgepresst werden kann, müssen die Pflanzen geschnitten und zum Trocknen aufgestellt werden. Anschließend werden die Samen ausgeschüttelt. Die während dieses Prozesses heraus gefallenen Samen werden für das dunkle Sesamöl vor dem Pressvorgang noch geröstet.

Geschmacklich bietet das helle Sesamöl aus Samen im ungerösteten Zustand ein recht mildes bis neutrales Aroma. Dahingegen verfügt das dunkle Öl, welches aus gerösteten Samen besteht, über ein sehr würziges und kräftiges Aroma. Kaltgepresstes Sesamöl weist in aller Regel immer kräftigere Aromen auf als raffiniertes Sesamöl.

Sesamöl – Die Herstellung

Im Allgemeinen finden für die Herstellung von Sesamöl die schwarzen wie auch weißen Sesamsamen Verwendung. Die Sesampflanze selbst erreicht eine Größe von mehr als einen Meter. Ihre Blüten weisen eine leichte Rosafärbung auf und können leicht mit dem Fingerhut verwechselt werden. Da die Pflanze überwiegend in tropischen wie subtropischen Gebieten das gesamte Jahr über wächst, gestaltet sich die Ernte sehr aufwändig. Für die Herstellung des Öls werden enorm viele Samen benötigt. Auf ein Kilogramm Sesampflanze kommen rund 400.000 Samenkörner. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass für einen Liter Sesamöl etwa drei Kilogramm Sesamsamen benötigt werden.

Sesamöl – wie gesund ist das Öl?

Mit einem Gehalt von rund 44 % an mehrfach gesättigter Linolsäure hat Sesamöl eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung. So kann das Öl eine positive Wirkung zeigen bei:

  • der Festigung von Zähnen
  • der Senkung eines zu hohen Blutfettspiegels
  • der Stärkung der Herztätigkeit sowie
  • der Vorbeugung gegen Arterienverkalkung und Osteoporose.

Des Weiteren tragen der hohe Gehalt an Cholin und Lecithin zu seiner positiven Auswirkung auf die menschliche Gesundheit bei. In 100 ml Sesamöl sind zudem keine Ballaststoffe und Kohlenhydrate enthalten. Der Wert an Kalorien beträgt 896 g.

Sesamöl – Tipps zum Einkauf

Wer Sesamöl kaufen möchte, sollte darauf achten, dass das Öl eine natürliche Färbung – also einen leichten gelben bis goldenen Ton – aufweist sowie dezent und keinesfalls aufdringlich oder ranzig riecht. Das qualitativ hochwertigere Sesamöl ist das durch eine kalte Pressung hergestellte Öl. Es enthält keine Zusätze und stammt in der Regel aus kontrolliert biologischem Anbau. Dies gibt es in der dunklen Variation, die sich an einem intensiven Geschmack und Geruch erkennen lässt. Dieses eignet sich sehr gut für den Einsatz in der Küche, während die helle Variation sich eher für die Pflege der Haut eignet.

Das helle Sesamöl kann vorwiegend in gut sortierten Supermärkten gekauft werden. Nach der dunklen Variante muss hingegen schon ein wenig mehr gesucht werden. In den meisten Fällen findet sich dunkles Sesamöl in Bioläden, Reformhäuser oder in Asia-Shops. Gerade ein Asia-Shop führt Sesamöle in besonders guter Qualität zu recht günstigen Preisen. Wer eher selten oder gerade sehr oft mit Sesamöl Speisen zubereitet, kann in asiatischen Shops wahlweise die beliebten Mini Flaschen sowie auch die großen Familien Flaschen Sesamöl kaufen.

Sesamöl – Die richtige Lagerung

Anders als andere Öle pflanzlicher Herkunft hat Sesamöl keine Probleme mit Licht und Luft. Auf Grund der beiden in Sesamöl enthaltenen Antioxidantien Sesamolin und Sesamol kann selbst das kaltgepresste Sesamöl nicht so schnell ranzig werden. Trotzdem empfiehlt sich eine kühle und dunkle Lagerung des Öls. Dann nämlich kann das Sesamöl ohne Schwierigkeiten bis zu einem Jahr gelagert werden.

Sesamöl in der Küche

Das neutrale und helle Sesamöl kann sehr gut zum:

  • Backen
  • Braten
  • Kochen

sowie in frischen Salaten Verwendung finden. Durch sein würziges Aroma passt das dunkle Sesamöl ganz hervorragend zu asiatischen Gerichten, denen es ihren typischen Geschmack verleiht. Nicht ganz geklärt ist hingegen die Frage, ob es gut ist, kaltgepresstes dunkles Sesamöl zu erhitzen. Auf der einen Seite tragen die erhöhten Temperaturen zur Zerstörung wertvoller Inhaltsstoffe wie zum Beispiel der Phytosterole bei. Andererseits verleiht die Erhitzung von Sesamöl diesem aber einen höheren Gehalt von dem antioxidativen Sesamöl. In den asiatischen Ländern wird Sesamöl in der Hauptsache für das Garen und Anbraten von Fisch, Fleisch, Geflügel und Gemüse im Wok verwendet.

Am besten können jedoch den gegarten Speisen, wie beispielsweise Gemüse-, Reis- und Suppengerichte, mit Sesamöl am Ende des Garvorganges eine ganz besondere Note verliehen werden. Dies ist auch für die Figur ein positiver Effekt, da zum anschließenden Verfeinern von bereits fertig gegarten Gerichten bereits sehr geringe Mengen des sehr aromatischen Öls genügen. Das Öl eignet sich auch gut zum Mischen anderer neutraler, erhitzbarer Speiseöle.

Sesamöl – natürlich schöne Haut

Jeder Mensch kann mit der Verwendung von Sesamöl seiner Haut etwas Gutes tun. Wird die Haut mit dem Sesamöl eingerieben, bekommt diese einen gesunden Glanz. Sesamöl stellt auch eine sehr gute Alternative für ein natürliches Massageöl dar. Es zeigen sich positive Ergebnisse in der Anwendung gegen belastete, fahle und trockene Haut. Sesamöl zieht tief in die Hautschichten ein und sorgt dort für eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen A und E, Phyto-Ostrogenen und Lecithin. Ein weiterer positiver Effekt besteht in dem Öffnen der Poren. Damit findet eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen schädliche Ablagerungen in den Hautschichten statt. Außerdem erhält die Haut für eine lange Zeitspanne ein geschmeidigeres, glatteres und strafferes Erscheinungsbild.

Darüber hinaus sind in Sesamöl auch zahlreiche Vitamine enthalten, die gegen verschiedene schädliche Eindringlinge in der menschlichen Haut vorgehen können. Damit wird unter anderem auch einer vorzeitigen Hautalterung mit Erfolg vorgebeugt. Weitere mögliche Krankheiten können erfolgreich eingeschränkt werden. Das Öl dringt bis in die Fettschicht der Epidermis ein und sorgt dort für eine stabilere Struktur, so dass eine ideale Schutzvorrichtung vor Schädlingen entsteht. In Verbindung mit der afrikanischen Mango kann die entgiftende Wirkung des Sesamöls noch verstärkt werden.

Sesamöl ist für die tägliche Hautpflege geeignet. Da es besonders gut verträglich ist, eignet sich das Öl für sämtliche Hauttypen. Insbesondere Menschen mit einer schlecht durchbluteten, sensiblen und trockenen Haut können von den positiven Eigenschaften des Sesamöls profitieren. Ein regelmäßiges Einmassieren von Sesamöl in die Haut wirkt sich dank seiner Hormone stabilisierend aus. Basierend auf den vorhandenen Antioxidantien der Haut wird ein perfekter Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen gewährleistet. Darüber hinaus eignet sich das Sesamöl auch ideal als natürlicher Sonnenschutz. Sogar für die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern wird Sesamöl zur Massage empfohlen. Die Haut der Kinder wird dadurch wunderbar glatt und geschmeidig.

Sesamöl für schöne Haare

Der in der heutigen Zeit vorherrschende stressige Lebensstil, eine ungesunde Ernährung und die teils starke Verschmutzung der Umwelt haben nicht nur negative Auswirkungen auf die Haut des Menschen, sondern auch auf die Haare. Das aus Sesamöl hergestellte Haaröl kann eine starke Heilkraft aufweisen. Bekannt wurde es unter anderem aus der ayurvedischen Heilkunst.

Sesamöl bringt in glanzloses Haar durch das Einmassieren in die Kopfhaut eine dunkle Färbung und neuen Glanz. Das nahrhafte Öl zeigt seine positive Wirkung auch bei trockener Kopfhaut, die zur Schuppenbildung und zum Haarausfall neigt. Für eine bessere Durchblutung derselben empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen eine warme Ölmassage durchzuführen.

Das hochwirksame Öl ist des Weiteren für seine antibakteriellen Eigenschaften bekannt, weshalb es sich positiv bei der Bekämpfung von Infektionen, wie zum Beispiel Pilzerkrankungen, auf der Kopfhaut bewährt hat. Die Haarschäfte werden von innen genährt und gestärkt. Das Haarwachstum erfährt eine Förderung. Weitere Haarprobleme wie Spliss und Sprödigkeit, die ein Grund für vermehrten Haarausfall sind, können mit Sesamöl positiv beeinflusst werden.

In hohen Mengen trägt Sesamöl zum Schutz des Haares vor schädlichen UV-Strahlen bei, und ist damit ein hervorragender natürlicher Sonnenschutz. Personen, die unter einem vorzeitigen Ergrauen ihrer Haare leiden, sollten auf Sesamöl zurückgreifen. In Kombination mit weiteren Träger Ölen, wie zum Beispiel Mandel- oder Olivenöl, ist eine verbesserte Wirksamkeit möglich.

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