COPD: Symptome, Stadien, Behandlung

Die Erkrankung COPD (chronic obstructive pulmonary disease) ist eine chronische Lungenerkrankung. Sie beruht auf dauerhaft verengten und entzündeten Atemwegen. Typisch für die Erkrankung sind Atemnot bei Belastung und Husten mit Auswurf. Ein erhöhtes Risiko haben Raucher, wie auch Passivraucher. Ein Nikotinverzicht ist bei Patienten daher besonders wichtig.

Die COPD Erkrankung wird oft auch als Raucherhuste oder Raucherlunge bezeichnet, wobei die Bezeichnungen für die lebensbedrohliche Lungenerkrankung relativ harmlos klingen. Weltweit leiden laut Weltgesundheitsorganisation etwa 64 Millionen Menschen an dieser Lungenkrankheit, was ungefähr 14 Prozent der Weltbevölkerung betrifft (Erwachsene). COPD nimmt darüber hinaus weltweit Platz vier bei der Todesursachenstatistik ein.

Die chronische Bronchitis besteht dann, wenn produktiver Husten, also Husten mit Auswurf zwei Jahre lang und pro Jahr mindestens drei Monate besteht. Da die COPD meist die Kombination aus chronisch-obstruktiver Bronchitis und einem Lungenemphysem ist, wird die Bezeichnung „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“ verwendet. Die Lungenveränderungen sind bei der COPD nicht mehr vollständig rückgängig machbar.

Unter einem Lungenemphysem versteht man eine überblähte Lunge. Beim COPD Krankheitsverlauf kann die Lungenbläschen-Wandstruktur zerstört werden. Dies führt dazu, dass Lufträume unwiderruflich erweitert werden. Dann ist die Lunge ein großer Ballon und keine kleinen Trauben wie bei gesunden Menschen.

Die exazerbierte COPD

Unter exacerbierter COPD versteht man eine plötzliche Verschlimmerung und eine in Schüben verlaufende COPD. Zu den Symptomen gehören Atemnot, schleimiger Auswurf und chronischer Husten. Für Betroffene können Exazerbationen ein bedrohliches und belastendes Ereignis sein. Zeichen der exazerbierten COPD ist auch, dass die Funktion der Lunge sich rasch verschlechtert. Zusätzlich wird eine infektexazerbierte COPD von bakteriellen oder viralen Infektionen begleitet.

Im frühen Krankheitsstadium werden die Symptome oft übersehen. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam. Von der schlechteren Lungenkapazität spüren Patienten meist erst spät. Ein typisches COPD-Symptom ist der sogenannte Raucherhusten. Bei der akuten Verschlechterung müssen Betroffene dringend den Arzt aufsuchen.

Wissenswertes rund um COPD

Die Lunge eines erwachsenen Menschen fasst im Durchschnitt fünf bis sechs Liter. Davon atmen der Mensch ohne körperliche Anstrengung einen halten Liter davon aus und ein. Die Lunge hat daher große Reserven, somit kann sich die Funktion oft unbemerkt über Jahre hinweg langsam verschlechtern.

Die typischen Symptome der COPD

Zu den typischen Symptomen zählen Auswurf und Husten. Es kann aber auch Atemnot auftreten, zu Beginn meist nur bei Belastung. Blaue Finger oder Lippen sind Anzeichen der Zyanose, also der geringeren Sauerstoffversorgung wegen der schlechteren Lungenkapazität.

Die wichtigsten Symptome zusammengefasst:

– Husten, der mit zunehmenden Verlauf immer hartnäckiger und schlimmer
– Atemnot, zu Beginn lediglich bei Belastung, später dann auch in Ruhe
– Auswurf, dieser wird im Laufe der Zeit zäher, was das Abhusten schwieriger macht

Raucherhusten sehr ernst nehmen
Raucher, die noch an keiner COPD erkrankt sind, haben häufiger Auswurf und Husten als die, die noch nie geraucht haben. Der chronische Raucherhusten ist charakteristisch für die COPD-Symptome. Wie entsteht dieser chronische Husten? Durch das Rauchen werden die Flimmerhärchen in der Lunge nach und nach zerstört, sie verlieren dabei ihre Reinigungsfunktion. Der Körper muss das Sekret, das sich gerade beim Schlafen ansammelt, abhusten. Deshalb ist der typische Raucherhusten gerade morgens nach dem Aufstehen besonders quälend. Mit zunehmendem Tagesverlauf werden viele Patienten relativ beschwerdearm. Bei Rauchern hat der Auswurf eine gräuliche Farbe. Für Betroffene besteht die wichtigste Maßnahme darin, mit dem Rauchen aufzuhören.

Komplikationen der Erkrankung

Typisch für die langandauernde COPD sind immer wiederkehrende Infektionen der Bronchien. Außerdem kann die reduzierte Lungenfunktion zur ständigen Kurzatmigkeit führen.

– das Cor pulmonale
Im Spätstadium der Erkrankung kann es zum Cor pulmonale kommen. Hierbei vergrößert sich die rechte Herzhälfte. Diese verliert dabei ihre Funktionskraft und es kommt zu einer Rechtsherzschwäche. Als Folge kann sich Wasser Einlagern, etwa im Bauch (Aszites) oder in den Beinen (Ödem). Es kann aber auch zu Versagen der Atemmuskulatur, gestauten Halsvenen und Herzversagen kommen.

– Uhrglasnägel und Trommelschlegelfinger
Durch die verminderte Sauerstoffversorgung kann es zu Trommelschlegelfingern mit Uhrglasnägeln kommen. Es handelt sich dabei um eine rundliche Veränderung der Fingerendglieder zusätzlich mit gewölbten Nägeln.

– Fassthorax und Lungenemphysem
Wenn die COPD voranschreitet wird das Lungengewebe zerstört. Es entsteht dabei eine überblähte Lunge, das sogenannten Lungenemphysem. Dies äußert sich häufig auch durch einen Fassthorax. Dabei ist der Brustkorb fassförmig geformt. Die vorderen Rippen verlaufen dabei fast horizontal. Eines der typischen Lungenemphysem-Symptome ist der Fassthorax.

– Blue Bloater und Pink Puffer
Beim äußeren Erscheinungsbild der chronischen Erkrankung lassen sich zwei Typen unterscheiden. Es handelt sich dabei um den Blue Bloater und den Pink Puffer. Von diesen beiden klinischen Extremen treten in der Realität fast immer überwiegende Mischformen auf.

Pink Puffer
Bei diesem sogenannten „rosa Keucher“ ist das Lungenemphysem im Vordergrund. Dabei führt die überblähte Lunge zu einer ständigen Luftnot. Die Atemhilfsmuskulatur wird dadurch überbeansprucht. Daher benötigt der Betroffene sehr viel Energie. Deshalb ist der typische Pinkt Puffer untergewichtig. Es tritt gelegentlich Reizhusten auf. Im Blut vermindern sich die Sauerstoffwerte nicht, da noch ausreichend Kohlenstoffdioxid abgeatmet wird. Das Versagen der Atmung ist beim Pink Puffer die häufigste Todesursache.

Der Blue Bloater
Der auch unter Bronchitis-Typ bekannte blaue Huster leider vor allem an Auswurf und Husten. Es steht die COPD im Vordergrund. Betroffene sind häufig übergewichtig sowie zyanotisch. Es sind also Nägel und Lippen aufgrund des Sauerstoffmangels blau verfärbt. Dennoch ist die Atemnot nur wenig ausgeprägt. Der blaue Huster hat ein höheres Risiko an Rechtsherzschwäche zu erkranken.

Die Exazerbation
Im COPD-Verlauf kann es immer wieder zur akuten Symptomverschlechterung kommen. Diese sogenannte Exazerbation lässt sich in drei Schweregrade unterscheiden:

– leicht
– mittelschwer
– schwer

Dabei gehen die Symptome über die normale Tagesschwankung hinaus. Meist dauert das Ausmaß meist auch länger als 24 Stunden an. Für die akute Verschlechterung verantwortlich sind beispielsweise bakterielle und virale Infekte, feucht-kalte Witterung, Luftverschmutzung oder Brustkorbverletzungen welche die Atmung beeinflussen.

Die Zeichen der Verschlechterung:

  • Zunahme des Hustens
  • Zunahme der Atemnot
  • Zunahme des Auswurfs
  • Brustenge
  • Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein eventuell begleitet von Fieber

Zeichen der schweren Exazerbation:

  • verringerte Sauerstoffsättigung der Lunge
  • Atemnot in Ruhe
  • Wassereinlagerung in den Beinen
  • Atemnot in Ruhe
  • Bewusstseinseintrübung bis hin zum Koma

Im Winter und im Herbst treten die Symptome verstärkt auf. Für den Betroffenen bedeutet jede akute Exazerbation eine potenzielle Lebensgefahr. Denn mit der zunehmenden Sauerstoffunterversorgung sowie der erschöpften Atemmuskulatur kann die Lunge in kürzester Zeit versagen. Daher sollten sich Betroffene dringend beim Arzt vorstellen.

Die COPD Therapie

Die Therapie der COPD kann sich als sehr schwierig gestalten. Denn meist wollen Betroffene nicht mit dem Rauchen aufhören. Aber der Verzicht auf Nikotin ist die kostengünstigste und vor allem wirksamste Maßnahme. Durch den Rauchverzicht kann das Voranschreiten der Erkrankung eingebremst werden. Daneben stehen zur Therapie auch unterschiedliche Medikamente zur Verfügung, wie auch Atemübungen.
Die Therapie der COPD ist eine Langzeittherapie. Diese ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Die COPD-Therapie umfasst nicht-medikamentöse und medikamentöse Maßnahmen.

Die Therapien haben folgende Ziele:

  • Symptomlinderung
  • Steigerung der körperlichen Belastbarkeit
  • Komplikationsvermeidung
  • Rauchstopp

Die wichtigste Therapie: Rauchstopp.
Etwa 85 Prozent der Patienten möchten eigentlich mit dem Rauchen aufhören, doch lediglich 30 Prozent versuchen dies ernsthaft. Dabei kann der Rauchstopp mit psychosozialer und medikamentöser Unterstützung begleitet werden. Hilfreich bei der Raucherentwöhnung ist, dem Erkrankten die Auswirkung der Nikotinsucht zu verdeutlichen.

Die Erkrankung stabilisiert sich nach Ende des Rauchens. Es konnte bei ehemaligen Rauchern schon im ersten Jahr eine deutliche Verbesserung der Lungenfunktion erzielt werden. Auswurf und Husten besserten sich. Je jünger der Raucher, umso besser der Erfolg. Zudem weisen Ex-Raucher auch wieder eine niedrigere Sterblichkeitsrate auf. Der positive Effekt tritt aber nur bei absolutem Rauchverzicht ein. Eine Reduktion des Tabakkonsums ist nicht ausreichend.

Schulungen und Impfungen

Schulungen und Impfungen sind wichtige Bausteine der Therapie. Häufig leiden COPD Erkrankte an Infekten, deshalb sind Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe empfehlenswert. Durch die Impfung kann die Sterblichkeit reduziert werden.

COPD Patienten wird zudem angeraten eine Schulung zu machen. Hierdurch erfahren sie vieles über ihre Erkrankung, korrekte Inhalationstechniken, richtiges Atmen, etwa die Atmung mit spitzen Lippen, der sogenannten Lippenbremse. Bei der Schulung erfahren Patienten, wie sie eine akute Verschlechterung frühzeitig erkennen und behandeln können. Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer COPD kann bewiesenermaßen die Lebensqualität des Betroffenen verbessert werden und sogar die Häufigkeit der Exazerbation verringert werden. Diese Schulungen werden von zahlreichen Krankenkassen sogar angeboten und die Kosten dafür übernommen.

Die medikamentöse Therapie
Es kommen bei der medikamentösen Therapie unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz.

– Bronchodilatatoren
Bronchodilatatoren zählen zu den Bronchien erweiternden Medikamenten. Diese reduzieren die Atemnot bei Belastung, helfen gegen Entzündungen, lassen die Schleimhaut abschwellen und reduzieren die Häufigkeit der Exazerbationen. Ärzte unterscheiden dabei auch von langwirksamen und kurzwirksamen Bronchodilatatoren. In der COPD Therapie sind langwirksame dem kurzwirksamen überlegen, sie sind einfacher und effektiver anzuwenden. Langwirksame Bronchodilatatoren müssen nur 1-2 mal täglich eingenommen werden und sind für den regelmäßigen Bedarf gut geeignet. Zu diesen Bronchodilatatoren gehören Beta-2-Sympathomimetika, Theophyllin und Anticholinergika.

-Anticholinergika
Das bekannteste Anticholinergikum ist das kurzwirksame Ipratropium. Dieses erweitert die Bronchien, es vermindert die Schleimproduktion, verbessert körperliche Leistungsfähigkeit und Atmung. Nach 20 bis 30 Minuten tritt die volle Wirkung ein.

Beim Anticholinergikum Tiotropiumbromid beträgt die Wirkdauer 24 Stunden, weshalb der Wirkstoff nur einmal täglich eingenommen werden muss. Es verringert die Atemnot, die Überblähung der Lunge und die Anzahl der Exazerbationen und somit auch mögliche Krankenhausaufenthalte. Weitere Anticholinergika sind Glycopyrroniumbromid und Aclidiniumbromid.

– Beta-2-Symptomatika
Bei der akuten Atemnot werden hingegen kurz wirksame Beta-2-Sympathomimetika verwendet. Diese wirken fast immer unverzüglich. Zu diesen Substanzen gehören Terbutalin, Salbutamol und Fenoterol. Lang wirksame Beta-2-Symptomimeika etwa Formoterol und Salmeterol haben eine Wirkdauer von circa 12 Stunden. Indacaterol wirkt sogar 24 Stunden. Dabei helfen die Wirkstoffe sowohl tagsüber wie auch nachts gegen Atemnot. Sie verbessern die Lungenfunktion, verringern Exazerbationen und die Überblähung der Lunge, was wiederum zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führt. Mögliche Nebenwirkung kann unter anderem eine Herzrhythmusstörung sein.

– Theophyllin
Theophyllin erweitert langfristig die Bronchien. Es wird immer dann angewandt, wenn die gängige Medikamentenkombination Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika nicht ausreicht. Der Wirkstoffspiegel kann bei der Einnahme schwanken, was die Nebenwirkungen verstärken kann. Daher müssen Ärzte die Wirkstoffmenge im Blut regelmäßig kontrollieren. Theophyllin ist wegen der Risiken nicht unumstritten. Es ist daher ein Reservemedikament und sollte bei der Verschreibung nur dritte Wahl sein.

– Die Kombinationstherapie
Wenn keine ausreichende Wirkung durch einzelne Wirkstoffe erzielt wird, dann können einzelne Bronchodilatatoren auch kombiniert werden. Allerdings kann es dabei auch zu stärkeren Nebenwirkungen kommen.

-Kortison
Auch Kortison zum Inhalieren wird bei der COPD Therapie verwendet. Es verhindert in der Langzeittherapie die Entzündungsneigung in den Atemwegen. Bei der längerfristigen Therapie wird Kortison in Tablettenform nicht empfohlen.

-Inhalationssysteme
Bei der Therapie stehen unterschiedliche Inhalationssystem bereit. Es werden neben Pulverinhalatioren und Dosieraerosolen auch Vernebler angewandt. Den Wirkstoff zu inhalieren hat den positiven Effekt, dass er gut in die erkrankte Lunge gelangt. Der Patient kann in der Folge besser atmen. Die typischen Symptome werden gelindert.

Therapie nach Krankheitsstadium
Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Je nach Stufe müssen mehrere Medikamente angewandt werden. Viele der Präparate sind inhalierbar. Patienten der Stufe 3 müssen beispielsweise auch Medikamente aus der Stufe 1 und 2 anwenden.

– Stufe 1
Bei Stufe 1 reichen rasch wirksame Bronchodilatatoren.

– Stufe 2
Zusätzlich zu schnell wirksamen Bronchodilatatoren werden auch langwirksame eingesetzt. Außerdem können auch Rehabilitationsmaßahmen hilfreich sein.

– Stufe 3
Es wird zusätzlich Medikamenten der Stufe 1 und 2 auch inhalatives Kortiston eingesetzt.

– Stufe 4
Zur Reduktion des Lungenvolumens kann bei Stufe 4 zusätzlich eine Langzeit-Sauerstoff Therapie notwendig sein oder sogar eine chirurgische Therapie.

Rehabilitationsmaßnahmen bei COPD
Bei der COPD werden Betroffene immer inaktiver. Es bauen sich Muskeln ab und die Belastungsfähigkeit verringert sich. Ein gezieltes körperliches Training steuert dem entgegen. Daneben werden bei der Rehamaßnahme auch Physiotherapie und Atemtherapie angeboten, was zur Verbesserung der Atmung führt. Im Rahmen der Rehabilitation kann auch eine Sauerstoff-Langzeittherapie eingeleitet werden, ebenso regelmäßige Gewichtskontrollen und Ernährungsberatung.

Die operativen Therapien
Bei COPD können auch Operationen erforderlich sein. Mögliche operative Eingriffe sind:

– Bullektomie
Hierbei werden die funktionslosen Lungenbläschen entfernt, die gesundes Lungengewebe wegdrücken.

– Lungenvolumenreduktion
Hierbei werden Lungenventile in die Atemwege eingesetzt, mit diesen werden Lungenüberblähungen reduziert.

-Lungentransplantation
Die Mehrheit der Lungentransplantationen sind auf eine COPD zurückzuführen. Etwa 60 Prozent der Erkrankten unterziehen sich einer Lungentransplantation. Jedoch müssen Betroffene circa zwei Jahre auf eine neue Lunge warten. Es gibt dabei Aufnahmekriterien um überhaupt auf die Warteliste einer Spenderlunge zu kommen.
Dazu zählen:

– Rauchabstinenz von mindestens 6 Monaten
– über drei akute Verschlechterungen im Jahr mit Krankenhausaufenthalt
– Lungenhochdruck, respiratorische Globalinsuffizienz, Einsekundenkapazität weniger 25% des Normwertes
– Untergewicht
– hoher Sauerstoffbedarf
– eingeschränkte Belastbarkeit

Ausschlusskriterien für eine Lungentransplantation:

– koronare Herzkrankheit (KHK)
– starkes Übergewicht mit einem BMI über 30 k g/m²
– Leberzirrhose
– Niereninssuffizienz
– Über 60 Jahre alt, in Ausnahmefällen 65 Jahre

Kann eine COPD geheilt werden?
Bei erfolgreicher Transplantation ist die COPD heilbar. Allerdings muss der Betroffene danach ein Leben lang Medikamente einnehmen, welches das Immunsystems des Körpers unterdrückt, da ansonsten die neue Lunge abgestoßen wird.
Durch alle anderen Therapien kann die COPD nicht geheilt werden, da sich zerstörtes Lungengewebe nicht selber heilen kann.

Wie hoch ist die Lebenserwartung mit COPD?
Im Vergleich zu gesunden verringert sich bei COPD Erkrankten die Lebenszeit um fünf bis sieben Jahre. Allerdings hängt die Lebenserwartung von unterschiedlichen Einflussfaktoren ab, etwa Alter, Nikotinkonsum, eventuelle Begleiterkrankungen und Exazerbationen. Ein frühzeitiger Nikotinverzicht wirkt sich nachweislich auf die Lebenszeit aus. Hört ein COPD Patient noch vor dem 35. Geburtstag mit dem Rauchen auf, hat er eine gleiche Lebenserwartung wie ein Nichtraucher.

Unterschiedliche COPD Stadien
Je nach Schweregrad der COPD Erkrankung unterscheiden Mediziner vier Stadien, die sogenannten GOLD-Stadien. Die Einteilung basiert auf die vorliegenden Lungenfunktionsparametern, der Häufigkeit der Exazerbationen und den Symptomen.

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