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Laubsauger & Laubbläser

Laubbläser und Laubsauger sind für viele Gartenfans zu gern gesehenen Helfern geworden. Zwar ist der Herbst mit seinem bunten Laub eine der schönsten Jahreszeiten, sie ist aber auch extrem anstrengend, wenn man dem Blättermeer einfach nur mit einem Laubrechen begegnen muss. Mit den Helferlein jedoch ist es möglich, das Laub ohne größere Anstrengungen zu entfernen und den Garten ganz einfach zu pflegen. Wir zeigen, was beim Kauf von Laubbläsern und Laubsaugern zu beachten ist und wie diese am besten genutzt werden können.

Laubsauger für den Einsatz im Garten

#71238703 - fotolia - Kathrin39

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Laubsauger kennen viele Menschen vor allem vom Einsatz in öffentlichen Grünanlagen. Viele Hersteller bieten diese Geräte mittlerweile aber auch für den Hausgebrauch an und helfen Gartenfans so, ihre Arbeit zu erleichtern. Die Funktion eines Laubsaugers ist mit der eines Staubsaugers vergleichbar. Durch den Unterdruck, der vom Motor erzeugt wird, gelangt das Laub in den Auffangsack und kann so ganz einfach auf den Kompost gebracht werden. So macht die Gartenarbeit natürlich deutlich mehr Spaß, denn die Anstrengung ist deutlich geringer als beim herkömmlichen Laubrechnen. Im Handel können Gartenliebhaber sowohl auf reine Laubsauger wie auch auf Kombinationsmodelle zurückgreifen, die nicht nur saugen, sondern auch blasen und häckseln. Mit dem Laubgebläse kann das Laub zuerst auf eine Stelle konzentriert und anschließend bequem aufgesaugt werden. Ein integrierter Häcksler hingegen sorgt dafür, dass das Laub im Gerät zerkleinert und so sogar als Mulch verwendet werden kann. Wer diesen für die Beete nutzt, erhält einen natürlichen und gleichzeitig kostenlosen Dünger!

Diese Vorteile bieten Laubsauger:

  • schnelles Entfernen von Laub
  • Komfortable Handhabung
  • Rücken und Gelenke werden geschont

Diese Nachteile weisen Laubsauger auf

  • relativ große Lautstärke
  • natürlicher Ökokreislauf könnte beeinträchtigt werden
  • Benzinsauger produzieren vergleichsweise hohe Abgase

Unterschiedliche Laubbläser Modelle für jeden Gärtnerwunsch

Da Laubsauger immer beliebter werden, bieten die Hersteller viele unterschiedliche Modelle an, um jedem Wunsch nachkommen zu können. Neben den einzelnen Funktionen unterscheiden sich diese vor allem in ihrer Antriebsart. Während einige Modelle mit Benzin funktionieren, benötigen andere einen Netzanschluss und funktionieren elektrisch. Auch Akku-Laubsauger sind mittlerweile im Angebot, die deutlich flexibler sind. Nachfolgend sollen die unterschiedlichen Geräte mit deren Vor- und Nachteilen näher betrachtet werden.

Der Benzin-Laubsauger:

Wenn ein großer Garten zu pflegen ist, greifen die Eigentümer gern auf einen Laubsauger mit Bezinantrieb zurück. Auch bei der Pflege öffentlicher Grün- und Gartenanlagen kommen diese sehr häufig zum Einsatz. Hintergrund ist vor allem die große Leistungsfähigkeit. Mit ihr ist es nicht nur möglich, größere Mengen Laub zu saugen, auch nasses Gras kann spielend verarbeitet werden. Andere Modelle stoßen hier oft an ihre Grenzen. Doch Benzin-Laubsauger haben nicht nur Vorteile. Sie sind im Vergleich zu anderen Geräten sehr laut und auch vergleichsweise schwer. Hinzu kommt ein höherer Anschaffungspreis.

Der Elektro-Laubsauger:

Laubsauger mit Elektroantrieb sind ideal für den Einsatz in kleineren und mittleren Gärten. Sie sind daher auch die Testsieger für den Hausgebrauch. Zwar sind sie nicht ganz so leistungsstark wie die Bezin-Variante, sie überzeugen aber durch die einfache Bedienung und die geringe Lautstärke. Durch den Elektronantrieb sind diese Geräte auch deutlich umweltfreundlicher, denn schädliche Abgase gibt es hier nicht. Nachteilig wirkt sich lediglich das Stromkabel aus, das für den Betrieb benötigt wird. Es schränkt Gartenliebhaber in ihrem Bewegungsradius ein und kann daher je nach Gartengröße nicht überall verwendet werden.

Der Akku-Laubsauger

Eine interessante Alternative zum Elektro-Laubsauger ist die Akku-Variante. Anstelle eines Kabels wird hier ein Akku verwendet, der den Betrieb ohne Einschränkungen möglich macht. Damit sind Akku-Laubsauger deutlich flexibler. Ebenfalls vorteilhaft ist das vergleichsweise geringe Gewicht sowie die niedrige Lautstärke. Leider sind die verwendeten Akkus nach wie vor nicht so leistungsstark wie etwa ein Elektroantrieb. Dies sorgt dafür, dass die Verwendung auf eine kurze Zeit beschränkt ist. Als Einsatzgebiete kommen daher vor allem kleinere Gärten in Betracht.

Darauf sollte beim Kauf eines Laubsaugers geachtet werden

Da es im Bereich der Laubsauger verschiedene Modelle und Gerätevarianten gibt, sollte vorab geklärt werden, wofür dieser verwendet werden soll. Hier spielt die Größe des Gartens eine entscheidende Rolle und gibt oft bereits eine Modellvariante vor. Die Entscheidung für oder gegen einen speziellen Antrieb hingegen kann durchaus nach eigenen Vorlieben getroffen werden. Letztlich sollte beim Kauf auch auf die Verwendung und den Komfort geachtet werden. Nur wenn das Gerät gut in der Hand liegt, kann es rücken- und gelenkschonend verwendet werden. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller zu testen. In einigen Baumärkten werden insbesondere im Herbst häufig Vorführungen angeboten, bei denen die Kunden selbst testen können.

Strom- oder Benzinlaubsauger?
Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Kauf von Laubsaugern ist die Betriebsart. Wer einen großen Garten zu pflegen hat, der nicht unmittelbar im städtischen Wohnbereich gelegen ist, kann gerne auf einen Benzin-Laubsauger zurückgreifen. Dieser überzeugt durch seine Leistungsstärke, ist aber vergleichsweise laut. In Wohngebieten sind diese daher weniger geeignet. Hausbesitzer greifen hier gern auf den Elektrosauger zurück, die auch umweltfreundlicher betrieben werden können. Ist das Grundstück allerdings verwinkelt, bieten Elektrovarianten einen nur eingeschränkten Wirkungsradius. Für diese Fälle sind Akku-Laubsauger wohl die bessere Variante.

Gewicht und Ergonomie
Laubsauger gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Neben sehr leichten und eher einfachen Geräten bieten die Hersteller auch kompakte, aber oft schwere Modelle. Diese sind zwar langlebiger, führen bei längerem Betrieb aber schnell zur Ermüdung. Vor allem Frauen, aber auch ältere Menschen sollten hierauf achten. Damit die Arbeit einfacher von der Hand geht, sind außerdem ergonomische Griffe wichtig. Auch ein Tragegurt kann hilfreich sein, um das Gewicht des Saugers zu reduzieren.

Die Leistung der Geräte
Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Laubsaugers ist laut Test die Leistung des Gerätes. Hierbei sollte bedacht werden, dass nicht nur trockenes Laub gesaugt wird, sondern dass es im Herbst auch oft regnet. Das Laub wird so schwerer, wodurch der Sauger deutlich mehr Kraft benötigt. Elektrische Laubsauger sollten daher eine Leistung von mindestens 2.000 Watt aufweisen, bei Benzin-Saugern liegt die Mindestleistung bei 750 Watt. Daneben sollten Käufer auch auf die Geschwindigkeit achten, die ein Laubbläser erreichen kann. Mindestwerte von 250 km/h sind hier sinnvoll.

Die Größe des Fangsacks
Letztlich ist es auch wichtig, wie groß der Fangsack am Gerät ist. Dabei gilt natürlich, dass der Sauger mehr Laub aufnehmen kann, je größer der Sack ist. Hier spielt allerdings wieder das Gewicht eine Rolle, denn je mehr Laub aufgenommen wird, desto schwerer wird natürlich das Gerät. Im optimalen Fall liegt das Volumen des Fangsacks bei 40-60 Litern. Der Inhalt sollte schlussendlich auch einfach ausgeladen werden können, idealer Weise mit einem Reißverschluss an der Seite.

Tipps rund um den Gebrauch von Laubsaugern und Laubbläsern

Wer sich schon immer über die Gartenarbeit im Herbst ärgert, für den sind Laubsauger oder Laubbläser ideal. Wie bereits erwähnt, sind Kombimodelle hier die beste Variante, denn mit ihnen kann das Laub zuerst konzentriert und dann ganz einfach weggesaugt werden. Generell gilt, dass Benzin-Varianten teurer sind als Elektro-Sauger, da sie leistungsstärker sind.

Die Kosten für Anschaffung und Gebrauch
Bei der Entscheidung für einen Laubsauger sollten zum einen natürlich die Kosten für die Anschaffung, aber auch die Kosten für den Gebrauch eine Rolle spielen. Einfach Akku-Geräte sind in Supermärkten mitunter für Preise zwischen 40-100 Euro zu haben. Auch Elektro-Sauger findet man mitunter als Schnäppchen. Bei diesen Angeboten ist es allerdings wichtig, sowohl auf die Leistung wie auch auf die Verarbeitung zu achten, denn hier können Defizite auftreten. Langlebige Modelle finden sich im höherpreisigen Bereich ab ca. 200 Euro.

Der Einsatz von Laubsaugern
Laubsauger sind zwar bequem, können aber insbesondere in Wohngebieten nicht immer eingesetzt werden. Hintergrund ist die Lautstärke, die Nachbarn stören könnte. Daher werden in vielen Gemeinden Ruhezeiten vereinbart, in denen weder Laubbläser noch Rasenmäher oder sonstige elektrische Geräte betrieben werden dürfen. Üblich sind Ruhezeiten an Werktagen zwischen 12-15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ist der Gebrauch gänzlich untersagt. Hier können jedoch regionale Unterschiede auftreten, die unbedingt zu beachten sind.

Wenn Steine mit aufgesaugt werden
Durch ihre große Kraft saugen Laubsauger natürlich nicht nur Laub und Gras, sondern mitunter auch kleinere Steinchen, die sich im Rasen befinden. Dies konnte bei keinem der im Test überprüften Modelle verhindert werden. Wird der Sauger jedoch weiter vom Boden weggehalten, ist die Saugleistung geringer und Steine bleiben liegen. Sind sehr viele Steine vorhanden, kann alternativ die Blasfunktion genutzt werden. Das Laub wird so auf einen Haufen gebracht und kann anschließend mit dem Rechnen aufgesammelt werden.

Zu den weiteren Herstellern, die für gute Laubsauger und Laubbläser bekannt sind, gehören:

  • Stihl
  • Echo
  • Husqvarna
  • Bosch
  • MTB
  • Atika
  • Florabest
  • Einhell
  • Black & Decker
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