Frankfurter Rundschau - Geschichte, Abo und mehr

Die Frankfurter Rundschau ist eine Tageszeitung für Frankfurt am Main und die umliegende Region, die hauptsächlich im Abonnement erhältlich ist. Dabei erscheint die Frankfurter Rundschau täglich von montags bis samstags. Die Zeitung wird in fünf verschiedenen Ausgaben veröffentlicht: eine für die Stadt, eine deutschlandweite Ausgabe sowie drei verschiedene Regionalausgaben. Überregionale Artikel werden überwiegend vom DuMont Verlag in Berlin bezogen.

Geschichte der Frankfurter Rundschau

Die erste Ausgabe der Frankfurter Rundschau erschien am 1. August 1945 in Frankfurt am Main. Historisch betrachtet blickt die Zeitung auf eine bewegte Geschichte zurück. Der ursprüngliche Verlag, der die Tageszeitung veröffentlichte, war das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH. Neben den Aachener Nachrichten und der Berliner Zeitung war die Frankfurter Rundschau die dritte deutsche Tageszeitung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde. Veröffentlicht wurde die Frankfurter Rundschau auf Geheiß der amerikanischen Besatzungsmacht, die das Medium zur Verbreitung des freiheitlich-parlamentarischen Gedankens nutzen wollte. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt für alle Zeitungen eine Lizenzpflicht, diese musste von der jeweiligen Besatzungsmacht zugeteilt werden. Für die Frankfurter Rundschau erwarb ein Team aus sieben Gründern vergeben, von denen sechs bereits kurze Zeit später wieder ausschieden.
Ab 1946 erschien die Frankfurter Rundschau drei Mal in der Woche, 1947 kam die deutschlandweite Ausgabe hinzu. Ab dem 21. Juli 1948 erfolgte die tägliche Herausgabe der Tageszeitung, die bis heute besteht. Besonders in den 1960er Jahren war die Zeitung, die primär links-liberal geprägt war, für ihre investigative Recherche bekannt. So wurden die Auschwitz-Prozesse, die in den 1960er Jahren stattfanden, von den Recherchen und Artikeln der Frankfurter Rundschau angestoßen. Auch das Bekanntwerden des HS-30-Skandals ging auf die Tageszeitung zurück. Nach einer finanziellen Krise wurde die Frankfurter Rundschau durch den Verlag M. DuMont Schauberg übernommen, der in den Folgejahren einige Umstrukturierungen durchführte und Stellen abbaute. 2012 folgte dann die Insolvenz des Verlages, der die Frankfurter Rundschau ursprünglich herausgab, des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main GmbH. Die dadurch gefährdete Frankfurter Rundschau wurde, nach Erlaubnis des Kartellamtes, ab 2013 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fortgeführt. Hierfür gründeten die Frankfurter Societät GmbH, die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und die Karl-Gerold-Stiftung die Frankfurter Rundschau GmbH, die seitdem als offizieller Verlag der Tageszeitung auftritt.

Themen der Frankfurter Rundschau

Als Tageszeitung für die Stadt Frankfurt a.M. und die umliegende Region sind in der Stadtausgabe primär regionale Themen zu finden. Lokalpolitik, Kulturtipps, aber auch Todesanzeigen sind zu finden. Auch eine Jobbörse für die Ausschreibung von Jobs und Stellenanzeigen ist vorhanden. Die jeweiligen Themen werden an die Ausgaben angepasst. Neben den fünf verschiedenen Printausgaben wird die Tageszeitung auch als E-Paper und in einer App-Version vertrieben.

Die Frankfurter Rundschau im Abo

Wie die meisten Zeitungen bietet die Frankfurter Rundschau sowohl ein Vollpreisabo als auch ein rabattiertes Angebot für Studenten an. Zudem besteht die Möglichkeit, entweder das Printabo zu erwerben oder die digitale Version, bei der die Frankfurter Rundschau als E-Paper und in der App zur Verfügung steht.

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