Kölnische Rundschau - Geschichte & Abo

Die Kölnische Rundschau ist eine renommierte Tageszeitung, die vorrangig aus den Städten Köln und Bonn berichtet. Herausgeber ist der Kölner Heinen-Verlag, wobei die jeweiligen Lokalbeiträge von Redaktionen vor Ort produziert werden. Seit 1999 gehört die Kölner Rundschau zur Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg, zu der auch die Mitteldeutsche Zeitung, der Kölner Stadtanzeiger sowie der Express gehören. Im Vergleich zum Stadtanzeiger galt die Kölnische Rundschau immer als eher konservativ und kann daher zahlreiche Leser für sich begeistern.

Themenübersicht
– Die Geschichte der Kölnischen Rundschau
– Themen und Verbreitungsgebiet
Web: www.rundschau-online.de

Die Geschichte der Kölnischen Rundschau

Die Kölnische Rundschau wurde erstmals im März 1946 herausgegeben. Mitbegründer war der Journalist und Politiker Reinhold Heinen, der während der NS-Zeit vier Jahre lang im Konzentrationslager Sachsenhausen verbringen musste. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt er von der britischen Besatzungsmacht die Erlaubnis zur Herausgabe der Zeitung, die der CDU nahe stand. Diese Erlaubnis nahm er jedoch erst an, als er sicherstellen konnte, journalistisch unabhängig arbeiten zu können. Trotz einiger Konflikte, unter anderem mit Konrad Adenauer, konnte sich das Blatt stetig weiter entwickeln. Der Versuch, die Zeitung unter dem Titel „Allgemeine Kölnische Rundschau“ auch überregional zu etablieren, scheiterte jedoch. Daher besann man sich auf die lokale Präsenz und konnte hierbei zahlreiche Leser überzeugen. Konflikte gab es allerdings nicht nur innerhalb des Verlages, auch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger gab es anfangs heftige Auseinandersetzungen. Erst in den 1980er Jahren näherten sich beide Häuser langsam an, seit 1999 wurden die Verlagsrechte schließlich von DuMont Schauberg übernommen. Dennoch arbeitet die Kölnische Rundschau nach wie vor unabhängig.

Themen und Verbreitungsgebiet

Die Kölnische Rundschau ist eine Tageszeitung, die ihre Leser umfassend über alles Wichtige informieren möchte. Aus diesem Grund bietet sie zum einen Artikel über internationale Geschehnisse aus Wirtschaft und Politik. Der Mantel wird jedoch nicht von den Journalisten der Kölnischen Rundschau gefertigt, sondern stammt aus den Federn des Bonner General-Anzeigers. Die Lokalredaktionen hingegen sind nach wie vor vor Ort ansässig und berichten über aktuelle Themen aus folgenden Städten und Regionen:

  • Köln
  • Bonn
  • Rhein-Berg
  • Wipperfürth und Lindlar
  • Euskirchen
  • Rhein-Erft
  • Rhein-Sieg

Leser haben so die Möglichkeit, sich beispielsweise über lokalpolitische Entscheidungen zu informieren oder erfahren mehr zu Veranstaltungen in den jeweiligen Städten. Aber auch eventuelle Polizeimaßnahmen, kulturelle Höhepunkte sowie Wichtiges zur regionalen Wirtschaft gehören zum Berichtumfang. Verschiedene Ratgeber, etwa zu Gesundheit, Familie oder Reisen, runden das Angebot ab. Wie viele andere Tageszeitungen sank auch bei der Kölnischen Rundschau in den vergangenen Jahren die Auflage. Um diesen Trend zu stoppen, bietet das Blatt zahlreiche Inhalte auch online und ermöglicht sogar ein E-Paper-Abo.

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