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Babyflasche, alltägliches bei Kindern

Die Babyflasche gehört zur Standardausrüstung bei einem Neugeborenen dazu. Auch stillende Mütter werden um den Kauf der Flasche nicht herumkommen. Sei es nach dem Abstillen, wenn das Baby etwas anderes als Milch trinkt oder als Beinahrung.

Was zeichnet Babyflaschen aus?

Eine Babyflasche besteht aus der Flasche, die entweder aus Glas oder Kunststoff hergestellt ist und einem Sauger aus Silikon. Aus der Flasche kann das Baby oder Kind Milch, Folgemilch oder andere Getränke einfach trinken. Da Neugeborene, Babys und auch viele Kleinkinder noch nicht aus einem Glas oder einem Becher trinken können, wird dieses über den Sauger einfacher gestaltet. Der Sauger ist es auch, der sich an das Alter des Kindes anpassen muss. Je älter das Kind wird, umso größer ist das Loch des Saugers oder es gibt mehr als ein Loch, aus dem die Flüssigkeit herauskommt. Geachtet werden sollte in diesem Zusammenhang darauf, dass das Kind nicht zu viel Luft beim Trinken schluckt. Dieses kann zu Bauchschmerzen führen. Die Größe der Babyflasche kann auch variieren. Bei Neugeborenen und Babys reichen die kleinen Flaschen mit einem geringen Volumen aus. Umso älter das Kind wird, umso mehr Flüssigkeit kann es aufnehmen, sodass dann auch eine Flasche mit einem größeren Volumen sinnvoll ist.

Tipp: Eine Halterung haben die wenigsten Flaschen. Sie können aber sinnvoll sein, damit das Greifen und Festhalten der Flasche auch dem Baby gelingen kann. Ergonomische Flaschen sind hilfreich.

Die unterschiedlichen Babyflaschen-Typen im Test

Die Babyflaschen lassen sich anhand des Materials unterteilen. Im Angebot sind die Flaschen aus Kunststoff und aus Glas.

1. Babyflaschen aus Kunststoff
Bei dem Kunststoff, das für die Babyflaschen verwendet wird, handelt es sich meist um Polypropylen. Sie sind BPA-frei, so können die Eltern diese Flaschen ohne Bedenken verwenden. Bis zum Jahr 2011 war dieses noch nicht der Fall. Da aber wurde erkannt, dass Bisphenol, welches im Kunststoff oft zu finden ist, gesundheitsschädlich ist und gerade bei kleineren Kindern zu Diabetes oder anderen Erkrankungen führen kann. Eltern greifen gerne auf Kunststoff-Babyflaschen zurück, da sie leicht sind und somit in der Handhabung einfacher. Leicht gestaltet sich auch die Reinigung der Babyflasche, die nach der Benutzung zwingend erforderlich ist.

2. Babyflaschen aus Glas
Wer gegen Kunststoff und seinen Folgen ist, sollte sich für eine Babyflasche aus Glas entscheiden. Hier sind alle Eltern auf der sicheren Seite, dass die Flasche aus der Sicht dem Kind nicht schaden können. Allerdings ist das Glas aus der Sicht nachteilig, dass es schneller zu Bruch gehen kann. Gerade dann, wenn die Kinder die Flasche alleine halten möchten, sind Glasflaschen somit weniger geeignet. Die Flaschen sind auch deutlich schwerer, so fällt es den Kindern schwerer, die Flasche alleine halten zu können.

Glasflaschen und Kunststoffflaschen gegenübergestellt

GlasflaschenKunststoffflaschen
+ ohne Schadstoffe
+ besser zu reinigen
+ leicht
+ Kinder können sie besser festhalten
+ gehen nicht so schnell kaputt
– schwer
– gehen schnell kaputt
– können Schadstoffe enthalten

Kauf der Babyflasche: Worauf Eltern achten sollten!

Ergonomie der Babyflasche: Vielen Eltern ist es sehr wichtig, dass die Flasche ergonomisch ist. Sie soll gut in der Hand liegt. So sollten die Flaschen gekauft werden, die eine geschwungene Form haben. Wenn die Kinder beginnen, ihre Babyflasche selbst festzuhalten, können solche Flaschen sinnvoll sein, die Henkel an den Seiten haben. Auch wichtig ist es, dass die Babyflasche nicht zu schwer ist.

Tipp: Babyflaschen aus Kunststoff sind wesentlich leichter und meist in ergonomischer Form zu bekommen!

Der Sauger der Babyflasche: Die meisten Sauger für Babyflaschen sind aus Silikon hergestellt, so wie es die Kinder auch schon vom Nuckel her kennen. Wichtig sollte es sein, dass der Sauger von der Flasche abzunehmen ist, dann fällt die Reinigung einfacher und ein defekter Nuckel, was bei Kindern mit Zähnen nicht selten ist, kann so einfach ausgetauscht werden. Zum Sauger sollte noch gesagt werden, dass viele Hersteller auf die Natürlichkeit großen Wert legen. Gemeint ist damit, dass der Sauger der Brust nachempfunden werden soll. Wer dem Kind etwas gutes tun möchte, kauft solche Sauger, da so die Zungen- und Kiefermuskulatur gestärkt wird.

Die Füllmenge: Bei der Füllmenge der Babyflasche sollten Eltern auf den Bedarf achten. Meist variieren die Flaschen zwischen 150 und 260 ml. Je nach Alter des Kindes, sollte die richtige Flaschengröße gewählt werden.

Das Design der Babyflaschen: Beim Design sind den Herstellern keine Grenzen gesetzt. Auf den Babyflaschen aufgedruckt sind zahlreiche Motive oder einfach nur Schriftzüge. Besonders beliebt sind aktuell solche Babyflaschen, die mit dem Namen des Kindes versehen sind.

Die Reinigung der Babyflasche: Dass die Babyflasche gereinigt werden muss, ist den Eltern sicher klar. Dass die Wahl des Flaschentypens sich aber auf die Leichtigkeit der Reinigung auswirken kann, wird nur den wenigsten jungen Eltern auf den ersten Blick ersichtlich sein. Daher sollte vor dem Kauf auch auf diesen Punkt geachtet werden. Wichtig ist es, dass die Babyflasche so auseinander gesetzt werde kann, dass sich Keime gar nicht sammeln können. Neben dem Sauger muss auch der Ring, der den Sauger hält, abdrehbar sein, da sich genau hier zahlreiche Keime ansiedeln könnten, was zu Infektionen bei den neugeborenen und Kleinkindern führen könnte.

Tipp: Das Desinfizieren im Wasserbad ist die kostengünstigste Variante. Es kann aber auch ein Vaporisator gekauft werden, der diese Arbeit übernehmen kann.

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