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Babykostwärmer – Babys Essen richtig erwärmen

Da Babykost verschiedene Ausgangstemperaturen hat, muss das Essen richtig erwärmt werden. Eine gute Hilfe ist den Eltern da ein Babykostwärmer. Mit diesem können Gläschen, Fläschchen und selbst eingefrorenes Essen für das Kind warm gemacht werden.

Die Funktionsweise der Babykostwärmer

In einem Babykostwärmer wird die Nahrung für das Kind in einem Wasserbad erhitzt. Heute gibt es auch Modelle auf dem Markt, wo ein Infrarotlicht anstelle des Wassers diese Aufgabe übernimmt. Die Funktionsweise ist recht simpel: Das Gläschen oder die Flasche wird in das Gerät gestellt. Einige Geräte müssen vorher aufgeheizt werden, bei anderen reicht es aus, das Gerät einzuschalten, wenn die Nahrung hineingegeben wird. Der Erhitzungsprozess beginnt bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Gerät der Meinung ist, die Nahrung hat die richtige Temperatur erreicht.

Eltern sollten sich vor dem Kauf genau überlegen, welche Extras der Erwärmer haben sollte. Ist eine stufenlose Temperaturreglung wichtig, so sollte dieses beachtet werden. Und ganz wichtig ist es auch, vorab zu bestimmen, was dann geschehen soll, wenn die Temperatur erreicht ist. Soll sich das Gerät ausschalten, soll es in einen warmhalte Modus umschalten, etc.

Tipp: Eltern sollten immer darauf achten, dass selbst die Geräte, die eine exakte Temperatur versprechen, diese nicht einhalten können. Babys Essen sollte daher immer auf die exakte Temperatur überprüft werden, damit es weder zu heiß noch zu kalt ist.

Vor- und Nachteile von Babykostwärmern

VorteileNachteile
Strom sparenderTemperatur nicht genau
schonende Zubereitung der Speisenschnell verkalkt
lassen sich einfach transportierenbrauchen manchmal lange zum Aufheizen

Die unterschiedlichen Babykostwärmer-Typen im Test

Die drei unterschiedlichen Typen von Babykostwärmern sollten immer nach dem individuellen Bedarf der Eltern ausgesucht werden.

1. Babykostwärmer für unterwegs
Der Babykostwärmer für unterwegs ist eine einfache Variante. Hierbei handelt es sich meist nur um eine reine warmhalte-Funktion, mit denen die Modelle ausgestattet sind. Das klassische Beispiel hierfür ist die Milchflasche, die zu Hause schon zubereitet worden ist, die dann für unterwegs eben so gelagert werden soll, damit das Kind sie dann bei Bedarf trinken kann. Meist sind diese Babykostwärmer von Innen mit Styropor versehen oder einer anderen wärmenden Schicht. Es gibt aber auch bei anderen Modellen entsprechende Adapter, sodass im Auto die Mahlzeit für das Kind erwärmt werden kann.

2. Babykostwärmer mit Wasserdampf
Bis auf wenige Ausnahmen funktionieren Babykostwärmer nur, wenn Wasser in diesen gefüllt wird. Nach dem Einschalten des Geräts wird das Wasser erwärmt und durch den aufsteigenden Wasserdampf wird die Babykost erhitzt.

3. Babykostwärmer ohne Wasserdampf
Dieser Typ an Babykostwärmern ist recht neu auf dem Markt. Das Rotlicht ist hier die Wärmequelle, die dafür sorgt, dass Babys Nahrung erhitzt werden kann. Der recht stolze Preis für diese Geräte ist ein Nachteil, den nur die Eltern auch eingehen sollten, die Babynahrung dort erhitzen wollen, wo das Wasser entweder sehr kalkhaltig ist oder aber kein Wasser vorhanden ist.

4. All-inklusive Babykostwärmer
Wer einen Babykostwärmer sucht, der mehr kann, der kann auch zu den All-inklusive Typen tendieren. Hier gibt es Modelle, die eine integrierte Saftpresse oder ein Desinfektionsgerät haben. Gerade Eltern, die keine unnötigen elektrischen Geräte herumstehen haben wollen, sind mit einem solchen Kombigerät bestens beraten. So kann in diesem sowohl die Nahrung erwärmt werden, als auch die Fläschchen und dergleichen sterilisiert werden.

Kaufratgeber für den richtigen Babykostwärmer

Das Angebot an Babykostwärmern ist so umfangreich, dass es vielen Eltern schwer fällt, den Richtigen zu kaufen. Im folgenden werden einige Punkte erklärt, was beim Kauf beachtet werden sollte:

Sicherheit im Haushalt: Nicht selten sind Eltern derart abgelenkt, dass der Babykostwärmer einfach weiter vor sich hin heizt. Empfehlenswert sind daher genau solche Geräte, die eine Abschaltautomatik haben. Dann wird das Gerät nach einer bestimmten Zeit nicht mehr weiter erhitzen.

Größe des Babykostwärmers: Für Eltern, die nicht nur einem Kind eine warme Mahlzeit bereiten müssen, kann die Anschaffung eines XL-Geräts empfohlen werden. Hier lassen sich auch problemlos zwei Flaschen oder Gläschen auf einmal erwärmen.

Reinigung des Gerätes: Ein Babykostwärmer muss sauber gemacht werden, damit die Gesundheit der Kinder nicht gefährdet ist. Gerade die Haushalte, die hartes Wasser haben, sollten darauf achten, einen solchen Babykostwärmer zu kaufen, der das Entkalken von alleine macht bzw. den Vorgang einfacher macht.

Tipp: Rund alle vier Wochen sollte ein Babykostwärmer entkalkt werden. Dabei darf kein Entkalker und auch keine Essigessenz verwendet werden, was die Geräte kaputt machen kann. Mit einem Gemisch aus 100 ml Wasser und 50 ml Essig, welches auf der kleinsten Stufe erhitzt wird, wird der Babykostwärmer wieder frisch.

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