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Im Alltag unersetzlich: die Babywippen

Eine Babywippe gehört für die meisten Eltern zur Standardausrüstung der Nachkommen mit dazu. Schließlich soll das Kind auch mal irgendwo „abgelegt“ werden, damit die Eltern die Hand frei für andere Dinge haben. Damit das Kind sich dann immer noch wohl fühlt, sorgen die Wippen dafür, dass die Kinder sich entspannen und beruhigen können.

Was sind Babywippen?

Eine Babywippe ist eine Alltagserleichterung für die Eltern. Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt des Kindes möchten diese überall mit hin genommen werden. Eltern, die da noch ein wenig Hausarbeit machen möchten, haben es recht schwer, mit dem Kind auf dem Arm. Die Hersteller haben es schnell erkannt und haben die Babywippen auf den Markt gebracht, in die das Kind gelegt werden kann. Es handelt sich hierbei eigentlich nur um einen Sitz bzw. eine Liege, die dann, wenn das Kind hereingelegt wird und sich bewegt, zu wippen beginnt. Die klassischen Modelle sind aus mehreren Röhren gefertigt, in deren Mitte ein Bezug gespannt worden ist. Versehen mit Gurten kann gewährleistet werden, dass die Kinder nicht herausfallen können. Die Kinder fühlen sich meistens in der Babywippe sehr wohl, da der flexible Sitz sich dem kleinen Körper anpassen kann. Durch die wippende Bewegung werden sie zusätzlich beruhigt. Ein großer Kritikpunkt liegt darin, dass eine Babywippe nur selten eine ausreichende Stützfunktion geben kann, was bei den Kindern in diesem Alter noch sehr wichtig ist. Das Knochengerüst ist noch nicht ausgebildet, was zu Haltungsschäden führen könnte, wenn das Kind länger in der Wiege liegt. Besser schneiden in diesem Punkt die Babyschaukeln ab, da sie den Körper Stabilität geben.

Tipp: Um dem Kind nicht zu schaden, sollten Kinder unter 3 Monaten nicht in die Babywippe gelegt werden. Und auch dann sollten Kinder nie länger als 20 – 30 Minuten am Stück in der Wippe verbringen, da der Rücken eben nicht gestützt wird.

Babywippe vs. Babyschaukel

BabywippeBabyschaukel
+ lässt sich transportieren
+ ist sicher
+ wirkt beruhigend
+ ist bequem
+ hat eine Stützfunktion
+ ist sicher
+ wirkt beruhigend
+ ist bequem
– hat keine Stützfunktion
– Kind kann sich nur eingeschränkt bewegen
– lässt sich nur schwer transportieren
– Kind kann sich nur eingeschränkt bewegen

Was beim Kauf der Babywippen beachtet werden sollte!

Der Markt an Babywippen ist recht groß. Mit folgenden Kriterien kann der Kauf um einiges einfacher fallen.

1. Die Form: Entscheidend sollte sein, was die Eltern mit der Wippe vorhaben. Soll sie an einem festen Platz stehen bleiben und ist hier ausreichend Platz vorhanden? Oder soll das Kind mit durch die Wohnung getragen werden? Soll das Gerät problemlos mit zu den Großeltern oder in den Urlaub genommen werden? Diese Fragen sollten vor dem Kauf geklärt werden, denn dann kann entschieden werden, ob eine Babywippe oder eine Babyschaukel gekauft werden sollte. Gerade die Eltern, die das Baby auch mit durch die Wohnung tragen möchten, sollten sich für den Kauf einer Babywippe entscheiden.

2. Ergonomie: Da die fehlende Stützfunktion ein harter Kritikpunkt bei den Babywippen ist, sollten sich alle Eltern vor dem Kauf diese genau ansehen. Das Kind soll bequem liegen, dennoch steht die Gesundheit der Kinder an erster Stelle. Empfehlenswert sind da solche Wippen, bei denen das Material nicht zu weich ist und somit durchhängen kann.

Tipp: Bei sehr kleinen Kindern kann eine Kopfstütze helfen. Da das Halten des Köpfchens erst erlernt werden muss, kann vielen Kindern so eine bessere Haltung in der Wippe gegeben werden.

3. Sicherheit: Im Umgang mit einer Wippe sollten die Eltern besonders an die Sicherheit der Kinder denken. In diesem Zusammenhang sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass die Wippe Gurte hat, damit das Kind angeschnallt werden kann und so nicht herausfallen kann. Ein 5-Punkt-Gurt sichert das Kind sehr gut ab. 3-Punkt-Gurte reichen in der Regel aber vollkommen aus.

Die Babywippe muss immer auf einem geraden Untergrund stehen und darf sich nicht alleine bewegen lassen. Da die Wippe nicht so stabil ist, wie etwa die Babyschaukel sollten die Eltern hier ein besonderes Augenmerk drauf werfen. Rutschfeste Füße verhindern, dass die Wippe wegrutschen kann. Und auch dann, wenn die Kinder etwas agiler werden und sich in der Wippe aufrichten wollen, darf die Wippe nicht ihren sicheren Halt verlieren.

4. Spielzeuge an der Babywippe: Um die Kinder auch in der Babywippe beschäftigt zu wissen – so bleibt mehr Zeit für die Hausarbeit – bieten viele Hersteller schon einen Spielzeugbogen an der Wippe an. Diese sind empfehlenswert, doch sollte auf eine gute Auswahl an Spielzeug gedacht werden. Mehr ist nicht immer besser, da die Kinder hier überreizt werden können. Lieber sollte eine kleinere Auswahl bestehen, die dafür dann hochwertiger und nützlicher für das Kind ist.

5. Reinigung: Bei Babys und Kleinkindern lässt es sich oftmals nicht vermeiden: die Reinigung! Bei einer Babywippe, die hygienisch immer sauber sein soll, sollte daher vor dem Kauf geschaut werden, dass der Bezug abgewaschen werden kann. Bei gröberen Flecken sollte es auch möglich sein, den Bezug abzunehmen und ihn in der Maschine zu waschen.
Tipp: Gleiches gilt für Babywippen, die Spielzeug haben. Auch hier sollte die Reinigung problemlos möglich sein, der Spielbogen waschbar und leicht zugänglich.

6. Die Traglast: Damit die Babywippe auch für das eigene Kind geeignet ist, muss die Traglast beachtet werden. In der Regel liegt sie bei 9kg. Es bedeutet, dass Kinder, die weniger als 9kg wiegen, in der Babywippe sitzen dürfen. Schwerere Kinder sollten nicht mehr herein, da nicht gewährleistet werden kann, dass der Bezug das Gewicht aushält.

Tipp: Babywippen gibt es auch mit einer Traglast von 13 und 18 kg, die sich damit an die Bedürfnisse der älteren Kinder richten. Vor dem Kauf sollte daher immer ein Blick auf die Traglast geworfen werden.

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