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Bademantel – die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn

Ein Bademantel ist aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Es gehört zu einem der ältesten Kleidungsstücke überhaupt. Dennoch kommt er bei vielen Menschen nicht sehr gut an. Wer aber einen Bademantel hat, der möchte ihn nicht mehr missen. Schließlich gilt er als ein Kleidungsstück, welches viele Vorteile hat und für viele Nutzungen gedacht ist. Ob im Schwimmbad, im Krankenhaus oder zu Hause auf dem Sofa – der Bademantel soll ein legeres und flexibles Bekleidungsstück sein. Wer noch auf der Suche nach einem neuen Bademantel ist oder das erste Mal einen kaufen möchte, sollte sich den Bademantel Test genauer ansehen.

Definition von einem Bademantel

Der Bademantel ist ein mantelartiges Bekleidungsstück, welches aus einem saugfähigen Material hergestellt wird. Gedacht ist er zum Aufwärmen und Abtrocknen nach dem Baden. Der Bademantel wird umgangssprachlich auch als Morgenmantel oder Hausmantel bezeichnet. Hierbei handelt es sich nicht immer um ein identisches Bekleidungsstück, es kann aber sein. Schließlich kann ein Hausmantel oder Schlafrock auch aus einem solchen Material angefertigt sein, welches Wasser aufsaugen kann. Es lässt sich also schon hier erkennen, wie wichtig es für den Kauf ist, zu welchem Zweck ein Bademantel getragen werden soll. Wer einen Bademantel nach dem Schwimmen tragen möchte, der sollte auf das Material achten, damit auch wirklich eine wasseraufsaugende Wirkung erzielt werden kann. Wer den Bademantel zu Hause oder im Krankenhaus tragen möchte, der kann sich auch für den Kauf eines Hausmantels entscheiden, wo das Material nicht zwingend Wasser aufsaugen muss.

Bademäntel gibt es für Frauen, für Herren und auch für Kinder. Sie haben nicht selten eine Kapuze, damit die Haare nach dem Schwimmen auch abgedeckt werden können. Sowohl ein Bademantel als auch ein Morgenmantel haben in der Regel Taschen. Beide Varianten haben keinen Reißverschluss. Daher haben die Modelle einer Gurt, der sich verknoten lässt.

Die Geschichte des Bademantels

Erstmals wurde ein Bademantel im 16. Jahrhundert für die Männerwelt wichtig. Einzelne Badeordnungen setzten zu dieser Zeit voraus, dass Männer nur bedeckt ins Wasser gehen durften. Im 19. Jahrhundert waren es dann die Damen, die am Strand nicht ohne Bademantel den Weg zum Meer gehen durften.

Die Geschichte des Morgenmantels geht ebenso weit zurück. Im 18. Jahrhundert waren es die wohlhabenden Menschen, die sich mit einem Morgenmantel kleideten, sie waren ein Statussymbol. Gerade zu feierlichen Anlässen präsentierten viele Menschen einen Hausmantel, der reichlich verziert und aus feinsten Stoffen hergestellt wurde.

Diesen Stellenwert konnte ein Bademantel bzw. Hausmantel aber nicht lange halten. Nach und nach machte sich das Bekleidungsstück einen eher schlechten Ruf. Die Menschen, die den ganzen Tag zu Hause saßen, arbeitslos oder Alkoholiker waren, wurden mit einem Bademantel in Verbindung gebracht. Sicherlich ist auch dieses Vorurteil ein Grund, warum so wenig Menschen die Vorteile eines Bademantels heute für sich nutzen. Wer jedoch in einem Wellness-Hotel verweilt, wird es schnell merken, welche Vorteile der Bademantel mit sich bringt. Er wärmt auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist er ein so legeres Bekleidungsstück, welches gerade bei einem erholsamen Aufenthalt dienlich sein kann. Nicht umsonst ist das gemütliche Bekleidungsstück oft nach dem Aufenthalt in einem Hotel in der eigenen Reisetasche verschwunden.

Bademantel oder Handtuch?

Gerade in einem Schwimmbad greifen viele Menschen eher auf ein Handtuch zurück, als einen Bademantel zu benutzen. Dabei hat der Bademantel im Vergleich dazu mehr Vorteile, die gerade beim Baden sehr hilfreich sein könnten.

VorteileNachteile
bequemernimmt mehr Platz weg
wärmender Effektmeistens in Einheitsgröße

Bademantel Test – darauf kommt es beim Kauf an

1. Die Größe
Da ein Bademantel keine Ausgehbekleidung ist, muss er nicht 100%-ig passen. Es heißt aber auch nicht, dass die Größe keine bedeutende Rolle spielt. Gerade bei einem Bademantel mit langen Ärmeln ist es wichtig, dass die Ärmel die richtige Länge haben. Sind sie zu lang, ist es eher hinderlich mit dem Bademantel zu Essen oder zu Trinken. Sind die Ärmel zu kurz, können die Enden nicht nur einschneiden, sondern sieht es auch optisch nicht gut aus.

Die meisten Hersteller produzieren die Bademäntel in einer Einheitsgröße und als Unisex-Variante. Dennoch können Frauen, die mehr Bein zeigen wollen, einen Bademantel kaufen, der auf dem Knie endet. Wie lang oder kurz der Bademantel sein sollte, ist immer abhängig von den eigenen Vorlieben und dem eigenen Wohlfühl-Charakter.

Tipp: Jeder sollte sich für den Bademantel entscheiden, der einem das Gefühl gibt, sich rund um wohl zu fühlen.

2. Das Material
Bademäntel gibt es in den unterschiedlichen Materialien. Welches der individuell Testsieger ist, ist immer abhängig davon zu sehen, wann der Bademantel zum Einsatz kommen soll. Jeder sollte sich vor dem Kauf also sehr genau überlegen, wann der Bademantel getragen wird und dann nach einem dazu passenden Material schauen.

Ein Bademantel aus Baumwolle hat den Vorteil, dass er saugfähig ist. Wer also ins Schwimmbad gehen möchte und sich mit dem Bademantel abtrocknen möchte, der ist mit einem solchen Modell bestens beraten. Nachteilig an Baumwolle ist aber, dass sie nicht schnell trocknet. Der Bademantel wird also das Wasser aufnehmen, es aber sammeln und kann so den Körper nicht richtig wärmen. Dieses kann aber ein Bademantel aus Satin. Das Material schmiegt sich an die Haut an und ist daher ideal zum Entspannen. Da er kein Wasser aufnimmt, ist ein Bademantel aus Satin eher etwas für den Besuch einer Sauna. Auch Bademäntel aus Polyester können kein Wasser aufnehmen, haben aber einen entsprechend hohen Wohlfühlcharakter. Wer sich am Abend mit einem Bademantel auf das Sofa legen möchte, der kann daher ruhig zu einem Modell aus Polyester tendieren.

3. Sonstiges
Es ist auch immer auf den individuellen Bedarf zu achten, wenn es um die Extras bei den Bademänteln geht. Dazu gehören Kapuzen, Taschen oder sonstige Besonderheiten. Wer in der Sauna oder im Schwimmbad einen Bademantel tragen möchte, der kann ruhig zu Modellen tendieren, die eine Tasche haben. So kann der Schlüssel oder die Geldbörse sicher verstaut werden. Wer seine Haare abtrocknen möchte, der ist mit einem Bademantel mit einer Kapuze bestens beraten.

Tipp: Ein Bademantel für Kinder sollte immer eine Kapuze haben. Nur so können die Kleinen rund um warm gehalten werden!

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