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Beistellbett – guter Schlaf direkt am Elternbett

Die ersten Wochen nach der Geburt verbringen die meisten Babys viel Zeit beim Schlafen. Eltern, die ihre Kinder da nahe bei sich haben möchten, kaufen ein Beistellbett. Es lässt sich meist problemlos am Elternbett anbringen, sodass Eltern und Kind sich in dieser Zeit sehr nahe sein können.

Warum ein Beistellbett kaufen?

Die Beistellbett zeichnen sich dadurch aus, dass Eltern und Babys nahe beieinander schlafen können. Babys suchen gezielt nach der Nähe der Eltern. Viele schlafen lieber auf dem Arm der Eltern, als in ihrem eigenen Bettchen. Und genau das haben sich die Erfinder der Beistellbetten zur Aufgabe gemacht: Eltern und Kinder sollen sich in der wichtigen Zeit des Kennenlernens sehr nahe sein. Damit die Eltern aber auch ihre Ruhe finden, ist das Beistellbett genau die richtige Idee. Die Kinder können näher nicht an den Eltern in ihrem eigenen Bett schlafen. Da das Schlafen der Kinder im Bett der Eltern als nicht ratsam empfohlen wird, da hier einige Gefahren lauern, ist das Beistellbett für alle Eltern die einzige Möglichkeit, dem Kind sehr nahe zu sein. Und auch die Mütter, die ihre Kinder stillen, werden begeistert sein, ein Beistellbett zu haben, da es so um einiges einfacher ist, dem Kind auch nachts die geforderten Mahlzeiten zu geben.

Was zeichnet das Beistellbett aus?

Wie eingangs schon erwähnt, sollte das Beistellbett am Bett der Eltern befestigt werden. Nur so hat das Baby einen sicheren Schlafplatz. Das Bett ist nur an drei Seiten geschlossen, die eine offene Seite muss zum Elternbett gewendet werden. Viele Modelle haben schon Befestigungsmaterialien dabei, bei anderen muss im Baumarkt nach den passenden Befestigungen geschaut werden. Jeder Hobby-Handwerker wird mit einigen Tipps das Babybett an das Elternbett anbringen können.

Tipp: Auch wenn es bei dem eigenen Beistellbett nicht vorgesehen ist, dass die Betten miteinander verbunden werden, sollte es aus dem Punkt der Sicherheit doch gemacht werden.

Das Beistellbett kann theoretisch genauso lange, wie ein Stubenwagen oder eine Wiege benutzt werden. Abhängig sollten es die Eltern davon machen, wie groß das Kind ist und wie viel Platz im Bett noch gegeben ist. Im Anschluss daran wird den Eltern dann zu dem Gitterbett geraten, welches an vier Seiten geschlossen ist. Empfehlenswert ist auch ein solches Bett, das umgebaut werden kann. Zuerst kann es als Beistellbett verwendet werden und hinterher durch einen Umbau dann mit vier Seiten als Kinderbett.

Beistellbett Test – welche Kriterien für den Kauf wichtig sind

Die Entscheidung, ein Beistellbett als Schlafplatz für das Kind zu wählen, ist getroffen. Im nächsten Schritt müssen die Eltern entscheiden, welches das richtige Bett für das eigene Kind ist. Anhand folgender Kriterien kann der Kauf einfacher gemacht werden.

1. Das richtige Material: Beistellbetten werden in den meisten Fällen aus Holz gefertigt. Dieses Material zeichnet sich bei Möbeln dadurch aus, dass es stabil und nicht gesundheitsgefährdend ist. Gerade bei Kindern sollten diese Aspekte immer besonders gewichtet werden. Beim Holz an sich gibt es noch zahlreiche Varianten. Gemeint ist damit nicht nur die Holzart – bei Kinderbetten tendieren viele Eltern übrigens zu Buche – sondern auch die Verarbeitung. Beistellbetten gibt es in unbehandeltem Holz, lackiert oder geölt. Empfehlenswert bei Kindern sind immer die unbehandelten Beistellbetten.

2. Ein gutes Lattenrost: Auch wenn bei vielen Beistellbetten das Lattenrost schon dabei ist, sollten die Eltern sehr genau hinschauen. Das Lattenrost sollte entweder ein wahres Lattenrost sein oder sollte es eine Platte sein, die Lüftungslöcher hat. Damit die Matratze im Bett nicht schimmelt, muss die Luftzirkulation gegeben sein. Bei herkömmlichen Lattenrosten ist dieses der Fall, wenn eine Platte ohne Löcher dabei ist, kann sich hier die Luft nicht bewegen und die Schimmelgefahr steigt.
Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass sich das Lattenrost verstellen lässt. Nur so kann die Höhe, auf der das Baby schläft auf die Betthöhe des Elternbetts angepasst werden.

3. Eine geeignete Matratze: Bei einem Beistellbett sind meistens komplette Bettensets inklusive. So wird das Beistellbett mit einem Betthimmel, einem Nestchen und eben auch einer Matratze verkauft. Dieses ist zwar nicht verkehrt, doch sollten die Eltern bei allen Produkten sehr genau hinsehen. Gerade bei einer Babybettmatratze kann es sich auf den erholsamen und gesunden Schlaf des Kindes auswirken. Die Matratze für das Beistellbett darf weder zu weich, noch zu hart sein. Sie sollte den Körper des Kindes gut betten, ohne dass es dabei zu Haltungsschäden kommt. Die Matratze sollte sich wenden lassen, damit sie so gelüftet wird.
Tipp: Eine gute Babymatratze ist mittelhart, der Kopf des Babys darf 2 – 3 cm einsinken.

4. Beistellbett mit oder ohne Rollen: Wenn das Babybett auch als Stubenwagen eingesetzt werden soll, sind Rollen nicht verkehrt. So kann das Bett an einen anderen Platz in der Wohnung gefahren werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang darauf zu achten, dass die vierte Seite des Bettes nicht geschlossen ist.

Tipp: Die Rollen an einem Babybett sollten Bremsen haben. Ansonsten könnte es sich selbständig machen!

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