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Cake Pop Maker - Abwechslung auf der Kaffeetafel

Sie werden immer beliebter – die bunten, runden Kuchen, die auf Stielen präsentiert werden und zumeist mit einem Haps verschwunden sind. Die Rede ist von Cake Pops. Ob auf Geburtstagsfeierlichkeiten, Partys oder als Mitgebsel in Kindergärten sowie Schulen: dieser süße Snack macht sich fast überall gut und wird gerne angenommen. Die bunten Minikuchen können zwar leicht und unkompliziert hergestellt werden, einfacher und schneller geht es allerdings immer mit einem Cake Pop Maker, der mittlerweile nicht nur in Online-Shops oder über Amazon Prime erhältlich ist. Auch im Einzelhandel bei Aldi und Co. sind die Geräte erhältlich, die Kinderaugen erstrahlen lassen.

Was bringt mir ein Cake Pop Maker?

Der Cake Pop Maker sieht auf dem ersten Blick wie ein Waffeleisen aus. Wird das Eisen jedoch geöffnet, so kommen viele kleine Vertiefungen zum Vorschein. Hier wird der flüssige Teig eingefüllt und nach kurzer Zeit können runde Kuchenformen entnommen werden, die sich ideal weiterverarbeiten lassen. Das Resultat sollen nämlich zahlreiche Kuchenbälle am Stiel bilden, die möglichst bunt und kreativ dekoriert werden.

Vorteile Cake Pop MakerNachteile Cake Pop Maker
Schnelle Herstellung von Cake PopsReinigung des Gerätes ist recht aufwendig
Zeitersparnis beim Formen der Kuchen
Rollen des Teiges ist nicht notwendig

Unterschiede der Cake Pop Maker

Tatsächlich gibt es im Handel Unterschiede zu verzeichnen, die durchaus das Gelingen der Cake Pops beeinflussen können. Neben dem üblichen Cake Pop Maker werden derweil auch Cake Pop Babykuchen angeboten sowie unterschiedliche Versionen mit verschiedenen Haftschichten. Zusätzlich gibt es Maschinen, die sich zu Muffin-Maker oder Donuts-Maker umfunktionieren lassen. Daher sollten Interessierte sich im Handel umsehen und entscheiden, welcher Maker letzten Endes am besten in die heimische Küche passt.

Das 08/15-Gerät
Mit diesem Cake Pop Maker werden schlicht und einfach Kuchenkugeln geformt. In der Regel können in einem Rutsch 12 bis 14 Pops gebacken werden. Zusätzlich wird eine Antihaftbeschichtung für eine einfach Entnahme der Cake Pops sowie eine Kontrollleuchte geboten. Die Herstellung ist unkompliziert und das Gerät einfach zu reinigen.

Multi-Maker
Natürlich gibt es mittlerweile noch weitere Modelle. Die sogenannten 3-in-1-Maker bieten ebenso die Möglichkeit, auch Donuts, Babycakes oder Muffins herzustellen. Diese Maker sind häufig etwas größer als die schlichten Cake Pop Maker und natürlich auch kostenintensiver.

Tipp: wer auf die Preise achtet und vergleicht, kann Schnäppchen schlagen.

Cake Pop Maker – Diese Punkte sollten beim Kauf bedacht werden

Tatsächlich sind einige Richtlinien beim Kauf zu beachten. Diese beziehen sich nicht nur auf den Preis oder die Antihaftbeschichtung, sondern auch auf den Stromverbrauch oder gar die Ausstattungsgadgets.

  • Formen – viele Firmen wie Clatronic, Tristar oder TKG bieten seit einiger Zeit Cake Pop Maker in der Standardversion an. Allerdings sollten hier auf Griffe und Verschlüsse geachtet werden, um bei der Inbetriebnahme keine Verbrennungen oder andere Übel in Kauf nehmen zu müssen.
  • Gestelle – es ist in der Tat so, dass einige Maker gänzlich ohne Ständer oder Halterungen auskommen müssen. Das kann für das Öffnen oder Auskühlen der Backwaren schon hinderlich sein. Diese Cake Pop Maker, die eher im günstigen Preissegment vorzufinden sind, sollten gut betrachtet werden, ehe ein Kauf in Erwägung gezogen wird.
  • Rezepte – Zutatenlisten und Anwendungshinweise können nie schaden. Die meisten Cake Pop Maker enthalten Grundrezepte, die sich ideal für die ersten Anwendungen nutzen lassen. So gelingt die Herstellung der Kuchen und Erfolge sind gegeben.
  • Stromverbrauch – wer nicht zu viel Strom verbrauchen möchte, sollte auf Gerätschaften achten, die zwischen 700 und 900 Watt liegen. Dieser Bereich gehört zum normalen Energiestandard. Alles, was darüberhinaus liegt, ist vielmehr zu meiden.

So gelingen Cake Pops
Zunächst sollte sich strikt an das Rezept gehalten werden. Anschließend wird das Gerät, ähnlich wie ein Waffeleisen, aufgeheizt. Nun wird der Füllmenge entsprechend, Teig in die Vertiefungen gegeben. Wird zu viel Teig eingefüllt, kommt es zu kleinen Backunfällen, wird zu wenig in die Aushöhlungen gefüllt, werden die Pops nicht typisch rund.

Nach dem Auskühlen geht es an das Verzieren
Typischerweise wird der Cake Pop am Stiel serviert. Damit dieser mit dem Kuchen eine gute Verbindung erhält, wird der Stiel, zunächst in etwas flüssige Kuvertüre getunkt und anschließend bis zu Hälfte in den Kuchenball gesteckt. Ist die Kuvertüre nunmehr fest, kann auch das restliche Gebäck mit der Flüssigschokolade benetzt werden. Gleich im Anschluss bieten sich

  • Haselnusskrokant
  • Schokoladenherzen
  • bunte Streusel
  • Auswahl an Konfekt-Sternen
  • Kokosnussraspel
  • Nusssplitter
  • andersfarbige Kuvertüre

und dergleichen für Verzierungen an. Dabei sind den Möglichkeiten und Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Alles was schmeckt und sich gut verarbeiten lässt, ist erlaubt und lässt eine kunterbunte Cake Pop Vielfalt entstehen.

Lassen sich Cake Pops auch ohne Maker herstellen?
Selbstverständlich brauchen Backfeen keinen Maker, um köstliche Cake Pops herstellen zu können. Dank der einfachsten Variante wird einfach ein Napfkuchen in einer Schüssel zerbröselt. Damit dieser sich nun zu praktischen Kugeln kneten lässt, können

  • Gelee oder Marmelade
  • Frischkäse
  • Ganache

oder ähnliches beigefügt werden. Wichtig ist, nicht zu viel Gelee oder Frischkäse zu verwenden, sondern sich ein wenig auszuprobieren, damit die Grundmasse nicht zu klitschig und nass wird. Anschließend geht es ans Kugeln formen. Die folgenden Schritte sind der oberen Beschreibung ähnlich. Kuvertüre wird verflüssigt, der Stiel kurz eingetaucht und mit der Kuchenkugel verbunden. Nach einer kurzen Auskühlzeit wird auch der restliche Teig mit Schokolade verziert und mit bunter Vielfalt geschmückt.

Tipp: es gibt zahlreiche Versionen, wie sich Cake Pops herstellen lassen. Allein im Internet finden sich mannigfaltige Rezepte an. Derweil werden sogar Kochbücher präsentiert, in denen unheimlich viele Möglichkeiten angepriesen werden. Anders als ein schlichter Kuchen wirken die Cake Pops wie Eyecatcher auf der Kuchentafel und werden sicherlich für Bestaunen und Verzauberung sorgen.

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