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Dachbox - mehr Stauraum für das Auto

Steht ein Urlaub oder eine längere Reise an, so benötigt der Mensch eine Menge an verschiedenen Dingen, um sich wohl zu fühlen. Da kommen mitunter nicht nur Kleider, sondern auch technische Geräte, medizinische Artikel, Kosmetik und Pflegeutensilien, Bücher, Arbeitsmaterial und weiteres Equipment zusammen. Das Auto ist dann recht schnell beladen: da ist guter Rat teuer. Doch Abhilfe ist gegeben, gibt es im Handel und im Internet Dachboxen zu erwerben, die Platz für das Reisegebäck bieten. Allerdings ist beim Kauf der Dachbox einiges zu beachten, damit der Urlaub ungetrübt beginnen kann.

Wozu benötige ich eine Dachbox?

Die Dachbox ist wie ein weiterer Koffer, der allerdings mit dem Fahrzeug verbunden werden kann. Anders als beim Dachträger ist die Box gänzlich verschlossen und schützt den Inhalt vor Wind, Nässe und anderen Witterungen. Da es jedoch bei Ebay, Amazon und Co. Unterschiedliche Größen an Dachboxen gibt, sind hier zunächst die Maße abzuchecken, ehe an den Kauf geht.

Vorteile DachboxNachteile Dachbox
Bietet mehr Stauraum für das GepäckIst mit Kosten für die Box sowie den Grundträger verbunden
Schafft auch Platz für Skier und SnowboardsHöchstgeschwindigkeit wird auf 130km/h beschränkt
Dachboxladung ist geschützt vor Nässe und Wind
Mehr Platz für Reisende und Koffer im Wageninneren

Was muss beim Kauf der Dachbox bedacht werden?

Auch beim Erwerb einer Dachbox sind einige Richtlinien zu beachten. Vor allem die Größe und die Liter-Zahl sind dabei zu bedenken, passt nicht jede Box auf jedes Auto. Nebenbei muss auch ein Grundträger angeschafft werden, ohne den eine Montage auf das Autodach nicht möglich ist.

Grundträger
Bevor es an den Kauf geht, sollte kontrolliert werden, welcher Grundträger ideal ist und wie dieser am besten ans Auto angebracht werden kann. Hier gibt es durchaus Unterschiede zu erkennen. Einige Fahrzeuge bieten von Werk aus bereits eine Dachreling mit Fixpunkten, sodass eine Montage recht zügig vollzogen werden kann. PKWs ohne Fixpunkte müssen mit gesonderten Grundträgern versehen werden.

Autodach
Steht der Plan des Grundträgers, so kann die Wahl der Dachbox angegangen werden. Allerdings sind hier ebenso einige Punkte zu beachten.

  • Wie groß ist der Abstand der jeweiligen Streben?
  • Können die Streben verstellt werden?
  • Welche Größe darf die Dachbox haben?
  • Wie viel Inhalt bietet schließlich die Dachbox?
  • Welche Gesamtlast darf die Dachbox beinhalten?

Sind diese Bereiche abgeklärt, so steht dem Kauf nicht mehr viel im Wege. Wichtig ist es, eine exakte Planung zu begehen und die genauen Maße zu ermitteln, bevor es zum Erwerb kommt, damit bei der Montage schließlich keine bösen Überraschungen aufkeimen müssen.

Hinweis: nicht jede Dachbox lässt sich ohne weiteres auf den Grundträger befestigen. Hier spielen das Modell und der Hersteller eine große Rolle. Während einige Varianten per schlichter Clickbefestigung montiert werden können, verlangen andere Boxen eine aufwendigere Anbringung. Die Dachboxen, die recht zügig auf das Autodach gebracht werden können, kosten in der Regel mehr, bieten jedoch auch einen gewissen Luxus.

Sicherheit geht vor
Was gestern noch erlaubt war, ist heute nicht mehr möglich – früher konnten diverse Dinge auf das Autodach geschnallt werden, allerdings gehören diese Bilder längst der Vergangenheit an. Fakt ist, dass bei einem Unfall die Dachbox nicht ungehindert ins Rutschen geraten darf. Daher ist der Aspekt der Sicherheit nicht zu vernachlässigen.

  • Käufer sollten darauf achten, dass die Dachbox bei jeder Fahrt stets fest verschlossen ist und auf dem Fahrzeugdach nicht wackelt. Auch eine versehentliche Öffnung während der Fahrt darf nicht erfolgen.
  • Die Dachlast ist niemals zu überschreiten. Hier ist auf die Angaben des Herstellers zu achten. Die Dachlast ist mit dem Grundträger und dem Eigengewicht der Dachbox sowie dem Gepäck zu berechnen. Die Gesamtlast darf dabei nicht die zulässige Maximallast überschreiten.
  • Die Dachbox ist stets gut zu sichern. Dafür sind die Spanngurte, Matten, Netze sowie weiteres Zubehör, das sich im Lieferumfang befindet, zu verwenden.
  • Lücken und Löcher sind in der Dachbox gut zu polstern, damit während der Fahrt keine Schäden entstehen.
  • Eine sinnvolle Verteilung der Dachboxladung ist ebenso zu bedenken.

Tipp: wird die Dachbox nicht benötigt, so sollte diese demontiert werden.

Welche Dachbox ist die beste?

Es gibt zahlreiche Hersteller wie Thule, Kamei, Modula oder Green Valley, die innerhalb ihrer Modellreihen unterschiedliche Größen an Dachboxen offerieren. Somit kann je nach Möglichkeit eine passende Jetbag erwählt werden.

Montage-Hinweis: vor dem Anbau muss kontrolliert werden, ob der Grundträger passend anzubringen ist. Wer sich unsicher ist, nimmt das Bordbuch des Fahrzeuges unter die Lupe, in der diese Informationen zu entnehmen sind.

Was kann alles in Dachboxen verstaut werden?

Im Grunde kann alles Mögliche in die Dachbox gegeben werden, solange die Maximallast nicht überschritten wird. Somit lässt sich neben der Skiausrüstung auch durchaus ein zusammengeklappter Buggy oder weitere Koffer unterbringen – wichtig ist, dass das Gewicht nicht überschritten wird und die Dachbox einwandfrei zu schließen ist.

An welche Maximallast muss ich mich halten?

Die Maximallast hängt vom eigenen Fahrzeug und dem Dachboxmodell ab. Hierzu sind die Angaben des Herstellers und die Richtlinien des Fahrzeuges zu kontrollieren. Dabei ist es maßgeblich, das Gewicht des Grundträgers und der Dachbox nicht zu vergessen.

Alles in allem ist die Wahl einer Dachbox eine gute Entscheidung. Vor allem dann, wenn große Familien oder viele Freunde verreisen möchten, aber das Auto nicht mit diversen Koffern und anderen Reiseutensilien vollstopfen möchten. In eine Dachbox können viele verschiedene Dinge verstaut werden – allerdings sind beim Kauf auf die Größe und die Fahrzeuggegebenheiten zu achten. Stimmen die Abmessungen und werden die Richtlinien für den Straßenverkehr sowie die Gesamtlast bedacht, so steht einem erholsamen Urlaub oder einer angenehmen Geschäftsreise nichts mehr im Weg.

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