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Welcher Fenstersauger lohnt sich?

Mit Fenstersaugern soll das Fenster einfacher zu putzen sein. So versprechen es zumindest die Hersteller der Geräte. Doch können die Fenstersauger überzeugen? Halten die Geräte, was von ihnen versprochen wird? All diese Fragestellungen werden im Fenstersauger Test erläutert.

Warum Fenstersauger?

Jede Hausfrau und auch jeder Hausmann kennt das Übel beim Fensterputzen. Und umso größer die Fensterflächen sind, um so schwieriger wird es, dass das Fenster sauber und gleichzeitig streifenfrei wird. Das Problem ist es nämlich, dass jeder beim Putzen schnell genug sein muss, damit keine Streifen auf dem Glas zurückbleiben. Wer das Wasser nicht schnell genug abziehen kann, riskiert es, dass es auf dem Fenster trocknet und dann eben unansehnliche Streifen zurückbleiben. In jedem Haushalt gibt es eigene Tipps und Tricks, wie die Fenster einfacher zu putzen sind. Sei es, dass ein echtes Ledertuch das Wasser schnell aufnimmt, oder das Nachreiben mit Zeitungspapier. Doch sind die Ergebnisse nur in den wenigsten Fällen auch wirklich zufrieden stellend. Dazu kommt sicherlich, dass das Putzen der Fenster ein zeitaufwendiger Kraftakt ist. Mit einem Fensterputzer soll es einfacher, bequemer und auch zeitsparender sein, die Fenster streifenfrei erstrahlen zu lassen.

So einfach ist es wirklich mit dem Fenstersauger

Fenstersauger sind relativ neu auf dem Markt. Deshalb bieten bis dato auch nur wenige Hersteller das Produkt im Sortiment an. Kärcher und Leifheit sind die wohl bekanntesten Hersteller. Sollten sich die Fenstersauger auf dem Markt durchsetzen, werden sicher noch mehr namhafte Firmen folgen.

Die Funktionsweise bei allen Fenstersaugern ist identisch. Der Sauger wird per Batterie bzw. Akku betrieben, ein Stromanschluss ist nicht direkt notwendig. Der Lithium-Ionen-Akku muss mit dem mitgelieferten Akkuladegerät aufgeladen werden. Vor der ersten Nutzung sollte es komplett geladen werden, was durchschnittlich vier Stunden dauert. Das Gerät kann mit einem Handstaubsauger verglichen werden, auch von der Größe her sind sie ähnlich. Bei vollständiger Ladung kann der Fenstersauger zwischen 20 und 30 Minuten genutzt werden. Dieses entspricht bei 2 Minuten pro Fenster, was die Hersteller versprechen, eine normale Wohnungsgröße.

Den größtmöglichen Erfolg versprechen die Hersteller, wenn das Fenster vorab mit dem eigenen Fenster-Reiniger eingesprüht wird. Dieses Glasreinigerkonzentrat wird in kleinem Umfang mitgeliefert, kann danach bequem nachbestellt werden. Aber auch herkömmlicher Glasreiniger kann verwendet werden. Mit dem Mikrofaserwischer das gesamte Fenster anfeuchten, bevor der Fenstersauger dann auch zum Einsatz kommt. Der Sauger sollte, wie in der Anleitung beschrieben, auf das Fenster gesetzt werden, damit das Schmutzwasser abgesaugt werden kann. Das Putzwasser wird in dem integrierten Auffangbehälter gesammelt und kann nach der Benutzung einfach heraus geschüttet werden.

Die Saugwirkung wird alleine durch den Akku erzeugt. Kraft und Anstrengung ist beim Fenster putzen nicht mehr nötig. Für die Sauberkeit sorgt die Abziehlippe des Fenstersaugers. Wie bei einfachen Abziehlippen funktioniert auch diese batteriebetriebene. Wer den Fenstersauger von oben nach unten über das Fenster bewegt, erzielt ein streifenfreies Ergebnis. Die Abziehlippe reinigt das Fenster, der Sauger nimmt das Putzwasser auf.

Tipp: Beachtet werden muss, dass sowohl das Mikrofasertuch, als auch die Abziehlippe mal ausgetauscht werden muss. Dieses Zubehör kann online recht billig gekauft werden.

Zusammenfassung Lohnt sich ein Fenstersauger?

Ein Fenstersauger stellt eine Arbeitserleichterung dar. Gerade wer viele und große Fensterflächen reinigen muss, der ist mit dem Sauger um einiges schneller. Neben der Zeitersparnis wird auch die eigene Arbeitskraft geschont. Dem gegenüber steht der recht hohe Anschaffungspreis. Wer wirklich keine Lust auf stundenlanges Fensterputzen mit einem unzufriedenen Ergebnis hat, für den ist ein Fenstersauger sicherlich eine sehr gute Alternative.

Kärcher Fenstersauger oder Leifheit Fenstersauger

Die beiden Hersteller Kärcher und Leifheit sind auf dem Markt für ihre hochwertigen Haushaltshelfer bekannt. Wenig erstaunlich ist es daher, dass diese beiden Hersteller, die ersten waren, die einen Fenstersauger in das Produktangebot aufgenommen haben. Weitere Hersteller sind nachgezogen. Bei beiden Herstellern ist es zu erkennen, dass sie mehrere Modelle auf den Markt gebracht haben, die sich in den Preisen nicht deutlich unterscheiden. Es gibt sie in den kleineren, als auch in den höheren Preissegmenten. Entscheidend für die Preisunterschiede ist die Leistung des Fenstersaugers. Weitere Hersteller auf dem Markt, wie Clean Maxx, bieten lediglich ein Modell an, die dann in dem für den Hersteller bekannten Preissegment angesiedelt sind.

Gravierende Unterschiede wurden im Test aber wegen des Zubehörs erkannt. So macht Leifheit das Säubern von großen und hohen Fenstern mit einer Verlängerung einfacher. Ein Modell des Fenstersaugers ist von Haus aus mit einer Verlängerung zu bekommen. Bei Kärcher muss diese separat für einen nicht ganz kleinen Preis erworben werden. Ein weiteres Plus an Zubehör bietet Leifheit bei seinen Geräten an: die Füllstandanzeige. So kann jeder erkennen, wann der Behälter für das Putzwasser geleert werden muss.

Fenstersauger im Preisvergleich

Wie schon erwähnt, sollte vor dem Kauf nicht nur auf den Preis alleine geschaut werden. Meist ist es bei den namhaften Herstellern so, dass die günstigen Produkte zwar gute Putzergebnisse erzielen, dass eine oder andere Extra aber vermisst wird. Gerade in Bezug auf Zubehör oder Leistung sollte der Preisvergleich erweitert werden.

Heute gibt es Fenstersauger auch schon bei den Discountern zu kaufen. Wer hier ein Schnäppchen machen möchte, der kann von den namhaften Herstellern Fenstersauger kaufen, die hier in der Regel deutlich billiger sind, als anderswo. Es werden aber auch No-Name verkauft, die nochmal um einiges billiger sind. Ob sich diese Sauger allerdings mit denen der namhaften Hersteller messen können, sei erst einmal dahin gestellt.

Fazit

Je nach individuellen Belangen sollte ein Fenstersauger gekauft werden. Wer keine großen Fensterflächen reinigen muss, kann ruhig ein billigeres Modell erwerben. Wer vermehrt kleine Fenster putzen muss, braucht kein Zubehör, wie eine Verlängerung, sodass auch hier beim Kauf Geld gespart werden kann.

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