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Freisprecheinrichtung - Sorgenfrei Telefonieren auch während der Fahrt

Viele Menschen sind tagtäglich mehrere Stunden im Auto unterwegs – ob privat oder beruflich: manches Mal müssen Telefongespräche auch im Automobil getätigt werden. Dieses Vergnügen kann jedoch recht teuer werden, wenn nicht auf eine Freisprecheinrichtung zurückgegriffen wird. Dabei ist diese Einrichtung einfach zu bedienen und kann via Bluetooth mit den meisten Smartphones oder Handys gekoppelt werden. Was beim Kauf einer Freisprecheinrichtung zu beachten und was beim Nutzen während der Autofahrt zu bedenken ist, wird im Folgenden näher erläutert.

Ohne Freisprecheinrichtung im Auto telefonieren kann teuer werden

Es ist gefährlich, lenkt vom Geschehen auf der Straße ab und kann beim Erwischen recht teuer werden – das Telefonieren im Auto. Wer seit dem Jahr 2001 mit Handy am Ohr hinter dem Lenkrad von der Polizei erwischt wird, muss tief in die Tasche greifen. Ab 60€ und mehr kann das Bußgeld kosten – ebenso erwartet den Fahrer einen Punkt in Flensburg. Daher sollten Autofahrer besser das Portemonnaie schonen und in eine Freisprecheinrichtung investieren. Dieses Gerät lenkt nicht vom Straßenverkehr ab, sodass Unfälle umgangen werden können und kostet auf längere Sicht wesentlich weniger als zahlreiche Strafgelder.

Das kann eine Freisprecheinrichtung leisten

Die Freisprecheinrichtung (kurz auch als FSE bekannt) ist eine gelungene Mischung aus Lautsprechern und Mikrofonen, die mit dem Smartphone oder Handy verbunden sind. Das bedeutet für den Fahrer, dass er beide Hände auf Reisen frei hat und sich voll und ganz auf andere Verkehrsteilnehmer konzentrieren kann. Vor allem Bluetooth-Freisprechanlagen liegen klar im Trend: sie sind für nahezu alle Autotypen geeignet und können für fast alle Smartphones Verwendung finden.

Wer hätte das gedacht? Als die Freisprecheinrichtung noch in den Kinderschuhen steckte, wurden die Handys mit umständlichen Kabeln und Headsets verbunden. Das war aber ein Anfang, der noch ausbaufähig war und im Laufe der Zeit immer mehr verbessert wurde. Heute funktioniert das Telefonieren via Handy wesentlich praktischer: das Smartphone ist mit dem Bluetooth-System der Autofreisprecheinrichtung verknüpft. Gehen Anrufe ein, so kann über die Lautsprecher des Telefons oder die Autolautsprecher kommuniziert werden. Einige Modelle bieten sogar die Möglichkeit via Sprachsteuerung Anrufe zu tätigen oder anzunehmen. Im Zuge dessen muss das Handy so gut wie gar nicht mehr per Hand gesteuert werden.

Vorteile Freisprecheinrichtung Nachteile Freisprecheinrichtung
Verbesserte Sicherheit im Straßenverkehr was die Telefonate anbelangt Smartphone und Handy muss stets aufgeladen sein
Keine Kabel und Headsets bei neuen Varianten mehr vorhanden Einige Geräte mit guter Reichweite können ebenso Anrufe an, die außerhalb des Fahrzeuges getätigt werden.
Mittels Sprachsteuerung sind die Hände frei und müssen nicht vom Lenkrad genommen werden

Unterschiede zwischen den Freisprecheinrichtungen

Ebenso wie es unterschiedliche Handys und Smartphones gibt, werden im Handel auch mannigfaltige Freisprecheinrichtungen angeboten. Besonders vorteilhaft sind jene Varianten, die ohne Kabel und dergleichen auskommen und mit Bluetooth arbeiten. Während einige transportable Systeme im Fachhandel erhältlich sind, lässt sich beobachten, dass neue Automobile derweil von Werk aus mit integrierten Freisprecheinrichtungen ausgestattet sind.

  • Einbaufreisprecheinrichtung: dieses Gerät wird einfach an einem freien Platz im Auto installiert und kann mit den Autolautsprechern verbunden werden – häufig werden die Lüftungsschlitze über dem Radiobereich erwählt, können Display und Bedienung gut betrachtet werden. Der Empfänger wird anschließend mit dem Radio verknüpft, damit gute Sprachqualitäten möglich sind. Kleines Gadget: die meisten Modelle sind bluetoothfähig, sodass sich auch die Songs vom Smartphone – sofern sie im MP3-Format sind – abspielen lassen.
  • Portable Freisprecheinrichtungen: wer gelegentlich das Auto wechselt (zum Beispiel zwischen Privat- und Geschäftswagen switchen muss), der setzt besser auf portable Freisprecheinrichtungen. Diesen können schnell und unkompliziert an Sonnenblenden, Lenkräder oder ähnlichen Möglichkeiten befestigt werden und bieten somit Komfort. Der Ton lässt zwar manches Mal zu wünschen übrig, dennoch ist es eine gelungene Alternative zu der Einbaufreisprecheinrichtung.
  • Plug and Play: dieser Version wird schnell und einfach an den Zigarettenanzünder des Autos angeschlossen. Lautsprecher sowie Mikrofone sind mit dem Gerät fest integriert, die Steuerung erfolgt über das Handy oder die Freisprecheinrichtung selbst. Praktisch: einige Modelle arbeiten mit dem Radio zusammen und stellen dieses bei Gesprächsannahme automatisch leiser, sodass auch dieser Handgriff beim Telefonieren wegfällt.

Das ist beim Kauf zu bedenken

Unterschiedliche Freisprecheinrichtungen gibt es derweil von verschiedenen Herstellern. Die wohl bekanntesten und beliebtesten Marken sind

  • Blaupunkt
  • Supertooth
  • Hama
  • Nokia
  • Parrot
  • Jabra
  • Midland
  • Nolan

und viele mehr. Doch neben den Highend-Marken sind vor allem die Kaufkriterien zu beachten, die für den Erwerb letzten Endes entscheidend sein sollten.

Gesprächszeiten
Vor allem diejenigen Geräte sind praktisch, die auch längere Telefonate im KFZ ohne Probleme übermitteln und nicht ständig aufgeladen werden müssen. Daher sollten die Gerätschaften möglichst mit einem leistungsstarken Akku versehen sind.

Features und Gadgets
Die meisten Freisprecheinrichtungen werden mit zahlreichen Funktionen und Zusatzzubehör angeliefert. Dabei sollen außenstehende Lärmeinwirkungen reduziert, Nebengeräusche unterdrückt oder Echoentwicklungen minimiert werden. Wichtig ist nebenbei auch, dass eine Sprachwahl gegeben ist. Diese unterstützt den Fahrer während der Fahrt, verschiedene Nummern anzuwählen, ohne dabei Handy oder Smartphone zu berühren. Natürlich muss die Freisprecheinrichtung mit dem Handy interagieren können.

Steuerungen
Wie oben erwähnt ist die Sprachanwahl ein schönes Feature – allerdings auch ein kleiner Luxus, der etwas mehr Kosten verursacht. Werden die Kosten im Verhältnis zu etwaigen Strafgeldern betrachtet, so sollte sich jeder diesen kleinen Luxus gönnen. Anrufe werden somit per Sprach angenommen oder abgelehnt. Werden allerdings doch Geräte ohne Sprachbefehle erworben, so sollten Knöpfe schnell und leicht zu erreichen sein.

Mulipoint
Diese Funktion bezeichnet die Möglichkeit, eine Freisprecheinrichtung mit mehreren Smartphones zu verbinden. Gleichzeitig können auch Anrufe über Autolautsprecher übertragen werden – für einen guten Sound während der Telefonie.

Wiedergabe von Musikstücken
Wer nicht telefonieren möchte, sondern auch gern seine eigene Musik im Auto hört, darf die Freisprecheinrichtung auch für die Wiedergabe von Songs nutzen. Die meisten Modelle arbeiten mit MP3s – die Übertragung funktioniert ebenso über Bluetooth.

Montage
Der Einbau sollte so unkompliziert wie nur möglich erfolgen. Gleichwohl sollte die Freisprechanlage überall eine gute Position einnehmen können und weder die Autofahrt noch das Blickfeld stören. Das Mikrofon ist dabei stets in die Richtung des Fahrers zu stellen und sollte nicht hinter Fahrzeugteilen versteckt sein. Andernfalls könnte dies die Kommunikation beeinträchtigen.

Wie teuer sind Freisprecheinrichtungen?

Die Unterschiede sind beim Vergleich im Internet oder im Fachmarkt recht schnell zu erkennen. Einfache Modelle sind bereits ab 30€-40€ erhältlich, andere Varianten mit Zusatzfeatures kosten natürlich mehr. Hier kommen nicht selten 100€ bis 150€ zusammen.

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