(c) Test von vergleich.org

Kinderroller, Spaß für Jung und Alt

Kinder brauchen ein geeignetes Fortbewegungsmittel. Mit dem Kinderroller ist der Spaß für junge und ältere Kinder gegeben. Um beim Kauf nichts falsch zu machen, bietet der folgende Ratgeber alle wichtigen Informationen rund um das Fahrzeug!

Was ist ein Kinderroller?

Ein Roller ist nicht nur für die Kinder gedacht. Auch ältere Menschen bewegen sich nicht selten auf einem solchen Gefährt vorwärts. Hierbei wird dann aber von einem Scooter gesprochen. Bei allen Modellen ist der Aufbau identisch. Das Gefährt hat eine Trittfläche, die in der Nähe des Bodens angebracht ist. Um vorwärts zu kommen, muss die Schubkraft aktiviert werden. Hergestellt werden sie aus robusten Materialien, damit die Freude auch lange bleiben kann. Verwendet werden vor allem Metall, Kunststoff oder Aluminium. Bei Kinderrollern für Kleinkinder wird nicht selten Holz verwendet. Ein Kinderroller besticht durch eine kindgerecht Art und Weise. Dazu gehört es, dass er sehr leicht ist, sodass das Fortbewegen auch einfach fällt. Die meisten Roller sind mit bunten Farben oder Muster versehen, sodass sie bei den Kindern punkten können. Das Bremsen mit dem Kinderroller ist in der Regel über eine Hinterradbremse möglich. Der Vorteil ist, dass Kinder diese Bremse sehr leicht bedienen können. Einige Modell haben eine Handbremse, wie es beim Fahrrad sonst üblich ist. Auch Roller ganz ohne Bremsen sind nicht selten auf dem Markt. Das Sicherheitsrisiko sollten Eltern beim Kauf immer mit einbeziehen.

Die Unterschiede bei den Kinderrollern im Test

Kinderroller unterscheiden sich grob gesagt an der Anzahl der Räder. Je nach dem Alter des Kindes ist die Verwendung gedacht. Es gibt Roller mit nur zwei Rädern, die für die höhere Altersklasse gedacht ist. Roller mit drei oder vier Rädern ist eher etwas für die Jüngsten. Die drei Räder sind folgendermaßen angeordnet: ein Rad vorne und zwei Räder hinten.

  1. Zwei Räder:
    Der Kinderroller mit 2 Rädern ist für all die Kinder gedacht, die das Gleichgewicht sehr gut halten können. Gesteuert wird das Gefährt über den Lenker. Empfehlenswert ist es, dass Kinder ab 5 oder 6 Jahren einen solchen Roller fahren. Dadurch, dass eben nur 2 Rädere vorhanden sind, ist der Roller sehr wendig. Mit ihm lassen sich Kurven sehr einfach fahren. Meist ist dieser Typ von Roller äußerst flexibel: er kann in der Größe am Lenker verstellt werden, sodass es ein mitwachsender Roller sein kann.
  2. Drei Räder:
    Kinder ab einem Alter von 2 oder 3 Jahren können mit einem 3-Rädrigen Roller fahren. Da der Roller von alleine stehen kann, ist ein gut ausgeprägter Gleichgewichtssinn nicht zwingend erforderlich. Gesteuert wird er über das Gewicht.
    Nachteilig bei diesen Modellen ist es, dass sie nur selten von der Größe her angepasst werden können.

Einen Kinderroller kaufen – wichtige Informationen dazu!

Vor dem Kauf des Kinderrollers gibt es einige Informationen, die nützlich sein können:

Die Höhe verstellen: Wer nicht innerhalb kürzester Zeit einen neuen Kinderroller kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass das Modell in der Höhe zu verstellen ist. Es handelt sich hierbei meist um eine stufenlastige Einstellung am Lenker des Rollers. Mittels mehrerer innenliegender Bolzen in der Lenkstange kann der Kinderroller so an die Größe des Kindes angepasst werden.

Tipp: Um eine Verstellung in der Höhe zu gewährleisten, sollte vor dem Kauf auf eine gute Qualität geachtet werden. Auch die Handhabung der Höhenverstellbarkeit sollte geprüft werden!

Trittbrett: Das Trittbrett sollte sich immer in der Nähe des Bodens befinden. Zum einen aus dem Grund, dass gerade kleinere Kinder einfach auf den Roller aufsteigen können. Zum anderen auch deshalb, dass die Kraft, mit der der Kinderroller betrieben wird, gezielt auf den Roller kommen kann. Wichtig ist in Bezug auf das Trittbrett auch, dass es im besten Fall rutschfest ist. Es minimiert die Gefahr eines Unfalls um einiges, wenn das Kind nicht Gefahr läuft, vom Trittbrett zu fallen.

Bremsen: Bei einem Kinderroller gibt es gleich mehrere Möglichkeiten zu möglichen Bremsen. Klassisch ist die Bremse als Hinterrad-Reibungsbremse. Diese lässt sich gerade für kleinere Kinder sehr einfach bedienen, da sie den Bewegungsablauf nicht sonderlich ändern müssen. Der Roller wird mit den Füßen angetrieben und dabei liegt die Bremse sehr nahe, sodass einfach und schnell gebremst werden könnte. Die zweite Möglichkeit ist die Vorderhandbremse, die sich an den Bremsen orientiert, wie sie auch beim Fahrrad sind. Gerade bei älteren Kindern können diese für eine sehr gute Bremsleistung sorgen. Und nicht zuletzt gibt es auch Kinderroller, die gar keine Bremsen haben. Mag es für die Kinder zwar auf den ersten Blick kein Problem sein, schließlich kann der Roller auch mit den Füßen abgebremst werden. Doch ist ein Sicherheitsrisiko gegeben. Daher sollte darauf geachtet werden, dass bei Kindern und Jugendlichen, die mit dem Roller doch ein wenig schneller fahren, eine Bremse vorhanden ist. Bei einem Roller für Kleinkinder mag es da nicht so große Probleme geben, da sie von der Geschwindigkeit her langsamer sind.

Schutzbleche: Eltern, die die Kleidung der Kinder nicht so häufig waschen wollen, sollten auch darauf achten. Dass der Kinderroller Schutzbleche hat. Sie sind recht klein und liegen auf dem Vorderrad und auf dem Hinterrad auf. Gerade Kinder die auf nassen Straßen fahren bleiben so sauber.

© 1996-2017 | Zeitung.de - zeitungen und fachzeitschriften : regional und international - Impressum