(c) Test von vergleich.org

Kinderrucksack – für den Alltag, die Schule und vieles mehr

Früher oder später wird ein Kinderrucksack gekauft werden müssen. Meistens haben die Kinder ihren ersten Rucksack schon lange vor dem ersten Schultag. Ein Kinderrucksack ist nämlich weitaus mehr, als nur für die Schule gedacht. Schon im Kindergartenalter nutzen viele Kinder für diesen Weg einen Rucksack. Und auch im Alltag kann der Rucksack zu einem wichtigen Wegbegleiter werden. Ob es nun die Übernachtung bei den Großeltern ist, zu der in dem Rucksack das eigene Hab und Gut verstaut werden muss oder für den Ausflug. Einen Kinderrucksack haben die meisten Kinder.

Altersangaben beim Kinderrucksack

Gerade die namhaften Hersteller von Kinderrucksäcken haben es sich zur Pflicht gemacht, bei ihren Produkten eine Altersempfehlung abzugeben. Diese kann sehr wichtig sein, wenn das Kind seinen Rucksack alleine tragen soll oder möchte. Ansonsten kann die Größe des Rucksacks nicht zum Kinderrücken passen und dieses kann Körperfehlhaltungen zur Folge haben. Wichtig ist, dass beim Kauf auf die Größe bzw. auf die Volumenangabe und auf den Tragekomfort geachtet wird, damit das Tragen des Rucksacks auch für das Kind keine negativen Folgen haben wird.

Die unterschiedlichen Kinderrucksack-Typen im Vergleich

Die Kinderrucksack-Typen lassen sich grob gesehen, nach ihrem Verwendungszweck unterteilen.

Kindertragerucksack
Der Allrounder unter den Kinderrucksäcken ist der Tragerucksack. Er bietet viele Möglichkeiten an, muss aber keine bestimmten Sachen können. Er ist von der Verwendung her recht vielfältig einzusetzen. Sein Platz erlaubt, dass er für den Besuch des Kindergartens ausreicht, für einen Ausflug aber ebenso. Die meisten Modelle bieten ausreichend Platz, hat einige Fächer, manchmal auch seitliche Taschen oder Eingriffe. Hier kann z.B. die Trinkflasche ihren Platz finden, während im Innenraum andere Sachen sicher verstaut werden.

Outdoorrucksack
Wer sich längere Zeit im Freien aufhält oder Urlaub in den Bergen machen will, der sollte sich für einen Outdoorrucksack entscheiden. Diese gibt es auch schon für Kinder. Der große Vorteil bei diesem Rucksack-Typ liegt darin, dass er äußerst robust ist, auf der anderen Seite einen sehr hohen Tragekomfort zu bieten hat. Wichtig ist es, dass diese Kinderrucksäcke trotz der vielen Bewegung keine Eigenbewegungen ausüben. Es erhöht den Komfort bei Wanderungen um ein Vielfaches. Da die Outdoorrucksäcke ergonomisch sind, gepolsterte Rücken und Gurte haben, kann der Komfort aufrecht gehalten werden. Nicht zuletzt haben diese Varianten an Rucksäcken ihren stolzen Preis. Dieser sollte aber auch bezahlt werden, da bei kleineren Preisen oft die Polsterung leidet und somit der Tragekomfort nicht mehr gegeben ist.

Tipp: Auch bei Kinderrucksäcken für den Outdoor-Bereich sollte darauf geachtet werden, dass diese einen Bauchgurt haben, wasserdicht sind und einige Aufbewahrungsmöglichkeiten bieten.

Rucksack für Ausflüge
Wer nicht gleich zu einem Wanderrucksack greifen möchte, dem Kind aber für einen Ausflug ebenfalls einen geeigneten Kinderrucksack kaufen möchte, sollte einen Rucksack mit Polsterungen und seitlichen Taschen kaufen. Dieser kann dann auch zweckentfremdet werden, wenn in der Schule der Sportunterricht ansteht oder wenn es per Flugzeug in den Urlaub geht. Empfehlenswert ist es auch, dass der Rucksack leuchtet, die Kinder so auch im Dunkeln gut zu sehen sind. Ob dieses Stripes machen, die an den Rucksäcken angebracht sind oder LED Blinklichter, ist erst einmal egal.

Tipp: Rucksäcke mit Brustgurten sind für Kinder zu diesem Zweck bestens geeignet, da durch das Schließen des Gurts der Rucksack nicht verrutschen kann.

Rucksack für die Schule
In den ersten Schuljahren wird den Eltern geraten, dem Kind einen richtigen Schulranzen zu kaufen. Doch wird dieser mit der Zeit uncool, der Wunsch der Kinder nach einem Rucksack wird immer größer. Wer als Elternteil da nachgibt, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Schulrucksack auch für den Zweck geeignet ist. So muss der Rucksack eine entsprechende Größe haben, sprich das Volumen muss ausreichend sein, damit die Schulsachen auch alle darin transportiert werden können. Ein Schulrucksack, der im Inneren mehrere Unterteilungen hat, ist ideal, da das Kind so nie den Überblick verlieren kann, wo es welche Sachen hat. Kleinere Taschen an der Seite bzw. im vorderen Bereich sollten auch gewählt werden, so können das Frühstück, das Trinken und Kleinigkeiten wie Taschentücher verstaut werden.

Tipp: Ein Volumen von mehr als 18l ist für einen Schulrucksack ideal.

Kinderrucksack  – die wichtigsten Kriterien für den Kauf

Kinder entscheiden sich eher nach dem Aussehen für einen Rucksack. Daher sollten die Eltern darauf achten, dass der neue Kinderrucksack folgende Punkte erfüllen kann:

  • Trägerbeschaffenheit,
  • Größe,
  • Polsterung,
  • Sicherheitsmerkmale

Die richtige Größe
Je nach Verwendung und Alter der Kinder sollte das Volumen eines Rucksacks bestimmt werden. Viele Hersteller haben schon Altersangaben auf dem Produkt verzeichnet. Dieses kann wichtig dafür sein, wie viel Volumen in den Rucksack passt und auch wofür er dann verwendet werden kann. Je nachdem wie groß der Rucksack ist, sind auch die Längen des Rückens anders. Dieses ist für einen idealen Tragekomfort äußerst wichtig.

  • 6 Liter Volumen → Kindergartenrucksack: Brotdose, Getränk, einzelne Wechselwäsche
  • 10 Liter Volumen → Alltagsrucksack: 2 Dosen, Getränk, Wechselwäsche, Spielzeug
  • ab 18 Liter Volumen → Schulrucksack

Das beste Material
Welches Material das wirklich beste für einen Kinderrucksack ist, kann pauschal nicht gesagt werden. Sie haben alle ihre Vorteile und auch Nachteile, die beim Kauf abgewägt werden müssen. So kann ein Rucksack aus Polyester-Fasern dadurch überzeugen, dass er sehr robust ist. Der Rucksack ist nahezu resistent gegen Schmutz und Kratzer. Das Material ist auch recht wasserdicht, sodass bei Regen der Innenraum trocken bleibt. Einzelne Modelle sind zudem mit Polyamid versehen, was dafür sorgt, dass der Rucksack reißfest wird. Kinderrucksäcke aus Stoff oder Leder sind eher selten vertreten. Die Stoff-Rucksäcke lassen sich mit mehr Accessoires aufwerten, was gerade bei jüngeren Kindern besser ankommt. Nachteilig wird es hier, da dieses Material nur bedingt wasserdicht ist. Rucksäcke aus Leder sind robust, allerdings für Kinder aus dem Grund weniger geeignet, da sie anfällig gegen Flecken, Schmutz und Wasser sind. Die zusätzliche Pflegeintensivität ist auch nicht speziell für Kinder gedacht.

Die richtige Ausstattung
Bei der Ausstattung des Kinderrucksacks sind keine Grenzen gesetzt. Daher sollte vor dem Kauf immer erst festgelegt werden, welche Erwartungen der Rucksack erfüllen soll. Wer keine oder kaum Wünsche hat und kleine Kinder, der wird mit solchen Modellen bestens beraten sein, die bunt sind, einen Aufdruck haben, der im Idealfall noch aus dem neuesten Kinofilm ist.

Wer einen Rucksack sucht, der integrierte Außentaschen hat, der wird auf dem Markt mehrere Modelle finden. Hier sollte schon näher ins Detail gegangen werden, wofür der Rucksack verwendet werden soll. Wer mit dem Rucksack viel Draußen unterwegs ist, der wird mit einem Wanderrucksack bestens beraten sein. Der hohe Tragekomfort und die wasserdichte Art bei diesen Modellen sind nicht außer acht zu lassen. Wer einen Schulrucksack kaufen möchte, der hat ebenfalls eine recht große Auswahl. Neben dem Volumen, das in den Rucksack geht, sollten hier das Praktische und der Tragekomfort beachtet werden. Schließlich sollen die Kinder bzw. Jugendlichen den Rucksack tagtäglich auf den Schultern tragen. Wer da nicht auf ein gutes Modell achtet, riskiert, dass das Kind Fehlhaltungen bekommt.

© 1996-2017 | Zeitung.de - zeitungen und fachzeitschriften : regional und international - Impressum