(c) Test von vergleich.org

Laufgitter- sicher und praktisch für Kinder

Ist ein Kind im Haus, müssen sich die Eltern um die Anschaffung zahlreicher Dinge Gedanken machen. So wird auch das Laufgitter auf dem Markt angeboten. Eltern, die nicht wissen, was das ist, ob es wirklich gebraucht wird und die Ratschläge für einen Kauf brauchen, bringen hier das Wichtigste dazu in Erfahrung.

Laufgitter – was ist das?

Ein Laufgitter ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Gestell, welches Gitter hat. Meistens ist das Laufgitter, welches auch als Laufstall bezeichnet wird, rechteckig und hat eine Liegefläche, die gepolstert ist. Eltern können das Kind in das Laufgitter setzen, wenn sie zum Beispiel einige Minuten etwas im Haushalt erledigen müssen, das Kind dabei auf dem Arm nur stören würden. Eine Alternative hier sind die Babywippen, doch sollte das Kind wegen motorischer Einschränkung nicht zu lange in ihnen verweilen. Bei einem Laufgitter wird das Kind in seiner Bewegung nicht eingeschränkt, kann aber auch aus dem Laufstall nicht heraus. Gerade für die Eltern, die sehr aktive Kinder haben, die sich immer und ständig an etwas hochziehen, die ersten Schritte machen, ist hier eine sehr interessante Lösung für so manch ein Problem.

Laufgitter – Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
mehr Schutz für Kinder im AlltagKinder nicht zu lange unbeaufsichtigt lassen
Kinder haben ihre Freiheit und können sich bewegen
unterstützt beim Laufen lernen

Laufgitter – Kaufratgeber

Wer sich für den Kauf eines Laufstalls entschieden hat, sollte nicht nur auf den Namen und auf den Preis achten. Es gibt andere Kriterien, die eine wichtigere Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

Die Größe
Eine richtige Größe für einen Laufstall gibt es nicht. Grundsätzlich gilt es, dass er in die Wohnung passen muss. Was nützt ein großes Laufgitter, wenn dafür der Platz fehlt. Die Größe des Kindes spielt eine eher untergeordnete Rolle, sollte aber dennoch beachtet werden. Modelle, die eine Größe von 1 m x 1 m haben sind die gängigsten Varianten. Der Markt bietet sie aber auch größer und kleiner ( 0,75 m x 1 m ) an, sodass hier individuell entschieden werden kann. Die Form ist für die Größe auch wichtig. Grob gesagt, umso mehr Ecken das Laufgitter hat, umso größer fällt er aus. Rechteckige sind kleiner, als 6- oder 8- eckige Modelle.

Tipp: Bei zwei Kindern kann es interessant sein, 6- oder 8- eckige Modelle zu nehmen, da hier oft die Möglichkeit besteht, einzelne Elemente herauszunehmen.

Das Material
Laufgitter werden meist mit den Materialien Holz, Kunststoff und Netz angeboten.

  • Holz-Laufgitter: Das klassische Laufgitter ist aus Holz. Wie bei allen anderen Baby- und Kindermöbeln hat Holz den großen Vorteil, dass es robust ist.

    Tipp: Die Tendenz geht zu unbehandeltem Holz. Lackiertes Holz etwa kann Schadstoffe enthalten, die für die Gesundheit des Kindes nicht gut sind.

  • Kunststoff-Laufgitter: Ein Laufstall aus Kunststoff zeichnet sich dadurch aus, dass er strapazierfähig, gleichzeitig aber auch sehr leicht ist. Das Laufgitter kann daher problemlos zu Hause von einer Ecke in die andere transportiert werden. Auch für den Gebrauch im Garten ist er daher der richtige Laufstall. Wie bei allen anderen Materialien gilt auch hier, dass auf die Schadstoffe geachtet werden muss.
  • Netz-Laufgitter: Ein Laufstall aus Netz ist zwar nicht sonderlich stabil, doch reicht es für die Aktivitäten der kleinsten Kinder allemal aus. Der Stoff ist dennoch so sicher, dass er ein Umfallen des Kindes im Laufgitter auffangen kann. Sie sind auch mit dem Vorteil belegt, dass sie sehr leicht und meistens klein zusammenklappbar sind. Ein weiterer Pluspunkt liegt darin, dass das Kind, wenn es fällt, sich nicht so weh-tun kann, wie wenn es auf Holz fällt.

Höhe zu verstellen: Ein in der Höhe zu verstellender Boden bei einem Laufgitter kann praktisch sein. Eltern, die ihre Kinder in das Laufgitter setzen wollen, schonen dabei ihren Rücken, wenn es höher eingestellt ist. Auf der anderen Seite kann so der Laufstall sich auch an die Gegebenheiten der Kinder anpassen. Bei älteren Kindern kann der Boden gesenkt werden, damit das Herausfallen vermieden wird.

Tipp: Beachtet werden muss: Umso größer das Kind wird, umso tiefer muss der Boden sein!

Laufgittereinlage: Wer das Laufgitter auf einen harten Boden setzt, sollte darauf achten, dass eine extra Laufgittereinlage verwendet wird. Gerade bei ungepolsterten Böden bietet sich eine extra Polsterung an. Baumwolle ist sehr pflegeleicht. Aber auch andere Materialien können hier zuverlässig Verwendung besonders gut eignen sich da Einlagen aus Baumwolle, da das Kind sich hier wohlfühlen kann. Zudem ist das Material waschbar.

Laufgitter mit Rollen: Ein praktisches Extra sind Rollen, die am Laufstall befestigt sind. So kann das Laufgitter problemlos von A nach B gerollt werden.

Tipp: Die Rollen sollten Bremsen haben, damit nicht durch die Bewegungen des Kindes im Laufgitter eine rollende Bewegung erzeugt wird.

© 1996-2017 | Zeitung.de - zeitungen und fachzeitschriften : regional und international - Impressum