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Der Regenschirm - unverhofft kommt oft

Unverhofft kommt oft. Heute muss eigentlich täglich damit gerechnet werden, dass ein Regenschauer einen kalt erwischt. Wer da nicht vorbereitet ist und einen Regenschirm mit sich trägt, ist selber schuld. Gibt es sie doch schon im praktischen kleinen Design, so dass sie auch in der Handtasche einen Platz finden. An Tagen, an denen eine Regenwarnung gegeben worden ist, kann auch der Griff zum herkömmlichen Schirm ratsam sein. Welche Regenschirme im Test überzeugen können, wird der folgende Bericht zeigen. Klar ist, dass ein Regenschirm, wenn er dem Wind standhalten kann, immer ein gutes Mittel ist, nicht nass zu werden.

Warum einen Regenschirm bei sich tragen?

Wer bereits andere Vorkehrungen gegen plötzlichen Regen getroffen hat, eine Regenjacke oder einen Regenmantel hat, der wird sich die Frage stellen, warum ein Regenschirm nützlicher sein soll. Grob gesagt, haben alle Methoden ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile.

Vor- und Nachteile Regenschirm im Vergleich zu einer Regenjacke

VorteileNachteile
Taschenschirme sind kleinerunpraktisch – in der Hand mitnehmen
zusätzlicher Schutz gegen Staub und Sandbei Wind nur schwer festzuhalten
größere Fläche die trocken bleibt

Die unterschiedlichen Regenschirm-Typen im Test

Regenschirme gibt es in verschiedenen Ausführungen. Unterteilt werden können sie nach der Art des Stockes und der Verstrebung. Aber auch anhand der Nutzung können die Typen in Kategorien sortiert werden.

1.Golfschirm
Der Golfschirm ist gekennzeichnet durch seinen breiten Durchmesser. Ebenfalls hat er einen geraden Griff, wodurch eine Unterteilung leichter fällt. Der Schirm kann so in den Rasen gesteckt werden, wodurch seine Verwendung gerade beim Sport wie Golfen gegeben ist. Aber auch zu privaten Zwecken ist ein Golfschirm als Familienschirm empfehlenswert.

2. Der Glockenschirm
Kennzeichnend für einen Glockenschirm ist die glockenförmige Kuppel. So bietet der Schirm den Vorteil zu anderen Typen, dass Wind und Nässe effektiver ferngehalten werden kann. Bei einem solchen Schirm hat der Wind keine große Angriffsfläche, die Folge, dass ein Schirm im Wind umknickt ist damit um einiges geringer. Viele Modelle haben eine transparente Kuppel.

3. Kinderschirme
Die Regenschirme für Kinder sind um einiges kleiner, als die für Erwachsene. Oft zieren bunte Muster und Motive die Kinderregenschirme. Sie sind so konzipiert, dass sie selbst für Kinderhände einfach aufzuspannen sind. Die Spitzen an den Schirmen sind abgerundet, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

4. Stockschirm
Der Stockschirm ist der klassische Regenschirm. Der Stock ist lang und starr, am unteren Ende, zum Griff hin, ist er gebogen, damit er gut in der Hand liegen kann. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er recht windstabil ist.

5. Taschenschirm
Ein Taschenschirm lässt sich wegen seiner Kompaktheit in jeder Handtasche verstauen. Kein Regen wird einen mehr unvorbereitet treffen. Nachteil bei den Schirmen ist aber, dass sie weniger stabil sind, als andere Typen. Bei Wind können sie leicht brechen. Sie liegen auch nicht so gut in der Hand, da hier das Augenmerk eben mehr auf die Kompaktheit gelegt wird. Für längere Spaziergänge sind sie nicht gedacht.

6. Trekkingschirm
Wanderer werden mit dem Trekking-Regenschirm bestens ausgestattet sein. Dieses Schirm-Modell zeichnet sich durch seine Stabilität aus. Damit bei einer langen Wanderung der Komfort trotz Regen gegeben ist, können viele Modell mit Laschen oder Schlaufen an der Ausrüstung befestigt werden.

Tipp: Ein stufenlos höhenverstellbarer Trekking-Regenschirm bietet ausreichend Schutz für große und kleine Wanderer.

Wichtiges zum Kauf der Regenschirme

Um beim Kauf eines neuen Regenschirms alles richtig zu machen, hier einige Hinweise, die jeder beachten sollte.

Das Material für Regenschirme
Beim Material wird erst einmal in die Kuppel und in den Stock unterteilt. Bei der Kuppel der Schirme verwenden die Hersteller sehr häufig Polyamid. Nylon kann sich hier besonders hervorheben, da es alle Eigenschaften mitbringt. Immer häufiger wird aber auch Polyester verwendet, welches zusätzlich auch lichtbeständig ist, was für einen langlebigen Schirm spricht. Unter dieser Kuppel verläuft ein Streben-Konstrukt. Je nach dem wie stabil der Regenschirm gefertigt ist, sind 8 oder gar 6 Streben verbaut. Die Streben sind entweder aus Metall oder aus Kunststoff.

Tipp: Bei Taschenschirmen sind die Streben faltbar, wodurch die Stabilität verringert wird.

Der Stock der Regenschirme wird meistens aus Aluminium gefertigt. Die Griffe, die am Stock anschließen sind aus verschiedenen Materialien, die ihre Vor- und Nachteile haben. So kann ein Griff aus Aluminium gerade an kälteren Tagen auch die Hände kalt machen. Besser geeignet ist da Holz, die zum klassischen Stockschirm gehören. Doch kann dieses Material bei Nässe rutschig werden, was für den Tragekomfort nicht ideal ist. Bei Kunststoffgriffen wird dieses auch häufig erkannt, sodass die Hersteller dazu übergegangen sind, eine Antihaftbeschichtung zusätzlich um den Griff zu legen.

Das Maß des Regenschirms
Regenschirme werden in den unterschiedlichen Größen angeboten. Für Kinder gibt es die speziellen Kinderregenschirme, die deutlich kleiner sind, dafür aber auch von einem Kind problemlos getragen werden können. Sie haben eine Spannbreite, unter die ein Kind ausreichend Platz hat und vor dem Regen sicher ist.

Die anderen Regenschirme gibt es auch mit unterschiedlichen Spannbreiten. Entscheidend sollte immer sein, wer unter dem Schirm Platz haben soll. So gibt es Regenschirme mit einer durchschnittlichen Spannbreite, die für eine Person ausreicht. Es gibt auch solche Schirme, die für eine Familie konzipiert sind.

Bei dem Taschenschirm sollte noch einmal zusätzlich auf das Maß geachtet werden, dass der Schirm hat, wenn er zusammengeklappt ist. Dieses ist ebenso wichtig, wenn er für alle Fälle in der Handtasche einen Platz haben soll. Zu einem Taschenschirm sei noch gesagt, dass hier auf einen wichtigen Punkt beim Kauf geachtet werden muss: Die Verpackung. Es kann wichtig für die Langlebigkeit des Schirms sein, in was für einer Art Tasche er verpackt werden soll. Nicht selten kommt es vor, dass der Schirm noch nass hier herein gegeben wird und er dann vor sich hin modert.

Tipp: Der Regenschirm sollte immer erst trocknen, bevor er zusammengeklappt und dann verstaut wird. Die meisten Materialien sind heute recht schnell trocken, ggf. kann der Schirm zusätzlich vor einer Heizung gelegt werden.

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