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Im Winter das Smartphone mit Touchscreen-Handschuhen bedienen

Touchscreen-Handschuhe sind für alle, die auch bei Kälte nicht auf das Smartphone verzichten können. Wer schon einmal versucht hat mit herkömmlichen Handschuhen das Smartphone zu bedienen wird das Problem kennen: es geht nicht. Mit Handschuhen an den Händen kann das Smartphone nicht benutzt werden. Dieses kann ein Problem für all diejenigen werden, die auch bei Kälte nicht darauf verzichten können, die Mails zu checken oder eine Nachricht zu tippen. Dieses Problem kann mit einem Paar Touchscreen-Handschuhe umgangen werden. Diese haben leitfähiges Silbergarn verarbeitet, so kann das Handy und auch das Tablet mit Handschuhen bedient werden, ohne dass dabei die Hände frieren müssen.

Warum spezielle Touchscreen-Handschuhe

Das Handy ist heutzutage eigentlich immer dabei. Und immer mehr Menschen schauen nicht nur auf das Smartphone, sondern nutzen es auch unterwegs. Da bei den Modellen mit einem Touchscreen die Bedienung über die Fingerkuppen erfolgt, müssen diese frei liegen, damit das Display darauf reagiert. Wer in der kalten Jahreszeit Handschuhe trägt, der kann das Handy nicht bedienen. Gleiches gilt auch, wenn im Beruf oder beim Sport Handschuhe getragen werden. Das Handy reagiert nicht auf die Berührungen.

Somit mussten viele Menschen freieren, wenn das Smartphone bedient werden sollte. Mit der Erfindung der Touchscreen-Handschuhe kann trotz eisiger Kälte schnell eine Nachricht versendet werden, ohne dass dabei die Hände einfrieren. Damit dieses geschehen kann, haben die Hersteller in die Handschuhe spezielle Silberfäden eingearbeitet. Silber ist ein leitfähiges Material, so kann das Smartphone bedient werden und die Hände frieren nicht.

Vorteile und Nachteile der Touchscreen-Handschuhe

VorteileNachteile
Bedienung des Smartphones möglichoft teurer als andere Modelle
Hände bleiben warmHandschuhe sind nicht wasserabweisend

Unterschiedliche Touchscreen-Handschuhe im Test

Bei den Touchscreen-Handschuhen wird hauptsächlich Silbergarn eingearbeitet. Ein Unterschied zwischen den Handschuhen liegt darin, in welche Handschuhteilen es verarbeitet wurde. Einmal gibt es die Variante, bei denen es ausschließlich in den Fingerkuppen vorkommt. Der andere Touchscreen-Handschuh-Typ ist vollständig mit Silbergarn ausgestattet, so könnte theoretisch die gesamte Fläche des Handschuhs ein Smartphone oder Tablet bedienen.

Allround-Touch
Bei diesem Touchscreen-Handschuh-Modell ist die gesamte Fläche leitfähig. Der Vorteil liegt darin, dass so auch größere Tablets oder iPads einfach zu bedienen sind. Grobmotorische Menschen tragen diese Handschuhe auch lieber, da keiner befürchten muss, mit den Fingerkuppen alleine das Smartphone nicht bedienen zu können. In der Regel sind diese Typen nur als Stoffhandschuhe zu bekommen und oft sind sie auf die Farben schwarz und grau eingeschränkt. So kann nämlich der Silberfaden optisch sehr gut untergebracht werden, damit es nicht auffällt.

Fingerkuppen Touch
Bei den Touchscreen-Handschuh-Modellen bei denen nur in den Fingerkuppen die Silberfäden eingearbeitet wurden, gibt es noch einmal Unterschiede darin, in welchen Fingern diese alle sind. Haben einige Modelle nur im Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger die Touch-Funktion, so haben andere Modelle in allen fünf Fingern die eingearbeiteten Silberfäden. Die Praxis zeigt, dass drei Finger ausreichen, um einen Anruf zu tätigen oder eine Nachricht zu schreiben.

Geeignet sind die Fingerkuppen-Touch Handschuhe für Menschen, die ein Smartphone bedienen wollen. Größere Bildschirme lassen sich mit dem Allround-Touch einfacher bedienen. Nachteil bei diesem Modell ist für viele, dass die Touch-Kuppen in der Regel zu sehen sind. Hier sind verstärkte Fingerkuppen angebracht, wo eben die leitfähigen Fäden angeordnet sind.

Tipps für den Kauf

Das Matrial
Das Material bei einem Handschuh ist immer sehr wichtig. So haben Handschuhe zwar immer die Aufgabe, dass sie warm halten sollen, doch halten sie eben sehr unterschiedlich warm. Lederhandschuh etwa sind recht warm und erfüllen zusätzlich auch noch einen optischen Zweck. Wer im Winter mit Lederhandschuhen auf die Straßen geht, sollte darauf achten, dass diese ordentlich gefüttert sind. Sie sind eher etwas für die kälteren Herbstabende, ohne Fütterung aber auf keinen Fall für den Spaziergang im Schnee gedacht. Wer Lederhandschuhe mit Touch-Funktion kaufen möchte, der sollte dieses bedenken. Als Innenfutter kann hier Wolle oder auch Fleece dafür sorgen, dass die Hände auch an kalten Tagen geschützt sind.

Das Material gibt auch den Ausschlag dafür, ob der Handschuh neben der wärmenden Funktion auch andere Extras anbieten kann. Wer mit den Handschuhen in den Schnee möchte, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie wasserabweisend sind. Hier kann sich Baumwolle als Material nicht wirklich auszeichnen, da es das Wasser anzieht. Die Handschuhe sind somit recht schnell nass, ein Tag im Schnee könnte durchaus deshalb zu einem schlechten Tag werden. Die Stoffhandschuhe, die für die Touchscreen Handschuhe sehr oft verwendet werden, sind auch nicht immer dicht bei Feuchtigkeit. Hier sollte genau geschaut werden, ob der Handschuh auch bei Regen oder im Schnee getragen werden kann.

Die Größe
Ein Handschuh muss passen, ansonsten kann es doch zu kalten Fingern kommen. Dieses muss beim Handschuh-Kauf immer beachtet werden. Wer neue Touchscreen Handschuhe kaufen möchte, sollte daher vorher die eigene Handschuhgröße ausmessen und die Handschuhe dann auch vor dem ersten Tragen unbedingt anprobiert haben.

Tipp: Handschuhe, die über die Hand hinausreichen, bis auf den Arm gehen, können ruhig auch eine Nummer größer gewählt werden.

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