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Trainingsanzug – lässige Freizeitbekleidung und Sportbekleidung

Ein Trainingsanzug muss immer wieder mit einem Vorurteil kämpfen: er gilt als Sportbekleidung und ist nicht salonfähig. Doch zeigt es sich, dass immer mehr Menschen mit einem Trainingsanzug oder nur in der Trainingshose auf die Straßen gehen. Woran das liegt, lässt sich einfach damit erklären, dass der Trainingsanzug als eine der bequemsten Bekleidungsstücke gilt. Lässige Kleidung ist gerade in der Freizeit sehr beliebt. Wer ansonsten in seiner Bürokleidung steckt, der wird privat sehr gerne einfach nur eine Trainingshose anziehen.

Wie muss ein Trainingsanzug sein?

Trainingsanzüge gibt es in zahlreichen Varianten. Dabei sind sie nicht nur von der Farbe her unterschiedlich, sondern auch vom Material und vom Schnitt. Das Material kann für die Beschaffenheit des Trainingsanzugs sehr entscheidend sein. Der Schnitt spielt auch eine sehr große Rolle dafür, wie wohl sich jeder in einem Trainingsanzug fühlt.

An einen Sportanzug werden ebenso hohe Anforderungen gestellt, wie an einen Freizeitanzug. Im Sport gilt es, dass der Anzug das Körperklima regulieren sollte. Wichtig ist es, dass der Schweiß vom Körper weggeleitet wird, niemand durch den Anzug zusätzlich schwitzt, bei kaltem Wetter aber auch nicht friert. Viele Modelle sind daher atmungsaktiv ausgestattet, sodass diese Anforderungen erfüllt werden können. Der Tragekomfort darf dabei auch nicht zu kurz kommen. Ansonsten macht der Sport keinen Spaß, wenn der Trainingsanzug nicht gut sitzt, das Material sich auf der Haut nicht gut anfühlt, etc. Bei einem Trainingsanzug der nur in der Freizeit getragen wird, sind die Ansprüche nicht allzu hoch. Hier ist das wichtigste der Tragekomfort. Das Material ist der entscheidende Faktor dafür.

Anforderungen an einen Trainingsanzug im Überblick:

  • hoher Tragekomfort
  • nicht zu weit und nicht zu eng
  • auf die unterschiedlichen Wetterlagen abestimmt
  • schnelltrocknend, pflegeleichtes Material
  • gut / modisch aussehen

Der Trainingsanzug im Alltags-Test

Karl Lagerfeld sagte einst: Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Und getreu nach diesem Satz gelten oder galten Trainingsbekleidungen lange Zeit als Tabu außerhalb der Sportstätten und zu Hause. Doch zeigt es sich heute deutlich, dass dieses nicht mehr von allen Menschen der Gedanke ist. Das Ansehen der Jogginghose ist gestiegen und immer mehr Menschen trauen sich mit ihr auf die Straße. Grund dafür ist sicherlich auch, dass die Hersteller an den Trainingsanzügen gearbeitet haben und sie ausgefähiger gemacht haben. Der Trainingsanzug ist heute nicht mehr nur ein Symbol für den Sport, sondern kann als Freizeitbekleidung auftrumpfen. So lassen sich viele Modelle mit Sneakers kombinieren, sodass sie in der Freizeit durchaus zu tragen sind. Wer nur eine Jogginghose trägt, dazu ein Shirt und eben die Sneakers, der verkörpert den Freizeitlook. Entscheidend dafür ist aber das Modell eines Trainingsanzugs. Nicht jede Variante kann in der Freizeit getragen werden und sind wirklich nur für den Sport gemacht.

Vor- und Nachteile der Trainingsanzüge

VorteileNachteile
das richtige Modell wirkt sportlich und trendignicht für abendliche Veranstaltungen gedacht
passt zu jedem Wetterpasst nicht zu allen Schuhen
für Leistungssport und Freizeit

Ratgeber für den Kauf der Trainingsanzüge

Das Material
Am Material wird der große Unterschied zwischen den Trainingsanzügen, die für den Sport sind, und den Jogginganzügen, die für die Freizeit sind, deutlich. Bei den Jogginganzügen wird hauptsächlich Baumwolle verwendet. Dieses sorgt für das optische Plus, hat aber den großen Nachteil, dass bei der Bekleidung die Feuchtigkeit aufgesaugt wird. Wer mit dem Anzug Sport machen möchte, der ist mit diesen Modellen falsch beraten, da durch das Schwitzen eben sehr viel Feuchtigkeit entsteht, die so nicht abgegeben werden kann. Für sportliche Aktivitäten sind Trainingsanzüge aus Polyester besser geeignet. Polyester zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr wetterbeständig ist, der Trainingsanzug also durchaus auch im Regen getragen werden könnte. Das Material ist auch sehr lichtbeständig, so wird er nicht durch starke Sonneneinstrahlung ausbleichen. Ebenfalls sehr gut sind Trainingsanzüge aus Mikrofasern. Das Material ist sehr leicht, was beim Sport immer von Vorteil sein kann. Zusätzlich liegen die Vorteile darin, dass Mikrofaser warm hält und das Material weder fusselt noch sich durch zu vieles waschen verzieht.

Tipp: Trainingsanzüge sollten maximal auf 30°C gewaschen werden. Mit der Verwendung von Sportwaschmitteln werden sie wieder hygienisch rein. Nur wenige Trainingsanzüge dürfen in den Trockner.

Die Größe
Gerade bei Trainingsanzügen ist die Größe sehr wichtig. Schließlich soll beim Sport die Kleidung einen perfekten Sitz haben. Zu enge Modelle sind nicht gut, zu weite aber auch nicht. Ansonsten kann die Hose beim Laufen ins rutschen geraten.
Ratsam ist es, wenn ein Trainingsanzug in einer Nummer größer, als die sonstige Kleidung gekauft wird. Oft wird nämlich eine Trainingsjacke über ein Shirt gezogen.

Hinweis: Bei Trainingsanzügen sind oft amerikanische Größenbezeichnungen zu finden!

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