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Wäschetruhe – Hier findet die Schmutzwäsche Platz

Mithilfe einer Wäschetruhe verschwinden Berge von Schmutzwäsche auf elegante Art. Gerade bei Mehrpersonen-Haushalten fällt Wäsche in größeren Mengen an. Damit diese nicht aufgetürmt zu unansehnlichen Bergen anwachsen, empfiehlt sich der Kauf einer Wäschetruhe. Bei entsprechender Wäschemenge sollten gleich mehrere Wäschetruhen zur Verfügung stehen. Jedes Mitglied des Hauses kann dann seine Wäsche zentral zum Beispiel im eigenen Zimmer sammeln. Gefertigt aus verschiedenen Materialien und unterschiedlichen Formen passen sich Wäschetruhen jedem Einrichtungsstil an.

Die Wäschetruhe – praktischer Sammelbehälter für jeden Geschmack

Schmutzwäsche fällt in jedem Haushalt an. Am besten wird Sie in einem Sammelbehälter wie einer Wäschetruhe aufbewahrt. Im Handel finden sich die Truhen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Als Material wird gerne für die Wäschetruhe Bambus, Edelstahl, Kunststoff oder auch Textil eingesetzt. Zu den Kunststoffvarianten zählt auch das derzeit beliebte und sehr pflegeleichte Polyrattan. Die Wäschetruhe kann dadurch jedem Einrichtungsstil angepasst werden. Neben den Truhen gibt es auch Wäschekörbe zu kaufen. Truhen sind naturgemäß geschlossen, der Wäschekorb dagegen ist auch offen erhältlich. Je nach vorhandenem Platz kann die Größe und Form frei gewählt werden. Ist zum Beispiel nur eine kleine Ecke als Stellplatz vorhanden, kann eine Ecktruhe die richtige Wahl sein. Passt die Truhe dann zum verwendeten Holz der übrigen Einrichtung, wird aus dem Wäschesammler schnell ein Design-Element.

Welche Wäschetruhe ist die Richtige? – Auf was beim Kauf achten?

Bevor man sich für die Wäschetruhe Weiß oder Wäschetruhe Bambus entscheidet, ist es hilfreich, auf die Ausstattung zu achten. Wird die Wäsche oft entnommen oder bleibt sie schon einmal ein paar Tage liegen? Soll die Truhe im gesamten zur Waschmaschine getragen werden oder wird dafür ein Wäschekorb genutzt? Wie viel Wäsche sammelt sich bis zum Waschtag ungefähr an?

Denn hier wäre darauf zu achten, dass die Truhe entweder über Lüftungsmöglichkeiten oder stabile Griffe verfügt. Auch sollte sie für einen Transport nicht zu breit sein, falls die Waschmaschine in einem anderen Raum steht. Eine Wäschetruhe zum Sitzen hat gleich doppelten Nutzen, gerade wenn der Platz im Badezimmer beengt ist. Auf welche Dinge sollte nun eigentlich genau bei dem Kauf von Wäschetruhen geachtet werden?

  1. Volumen der Truhe
  2. Belüftung des Inhalts
  3. Offen/Geschlossen Variante
  4. Verwendete Materialien
  5. Stabilität des Behälters
  6. Platzverhältnisse

Das Volumen der Wäschetruhe beachten

Entsprechend der anfallenden Wäsche und des Waschrhythmus sollte das Volumen der Wäschetruhe gewählt bzw. mehrere Truhen angeschafft werden. Ein durchschnittlicher Wäschekorb fasst circa 50 bis 60 Liter Wäsche, eine Truhe durchaus 100 Liter und mehr. Eine Waschmaschine mit 5 kg Fassungsvermögen nimmt rund 65 Liter Wäsche auf. Anhand dieser Angaben lässt sich leicht individuell bestimmen, wie viel Volumen der Wäschesammler haben sollte.

Belüftung des Wäschekorbs ist wichtig

Allein aus wirtschaftlichen und umweltschützenden Gründen wird nicht jeden Tag gewaschen. Muss Wäsche bis zum Waschgang länger lagern, ist eine gute Belüftung der Wäschetruhe äußerst wichtig. Sonst kann es leicht zu unangenehmem Geruch bis hin zur Schimmelbildung kommen. Wäschetruhen aus Rattan oder Polyrattan sind durchweg gut belüftet und zum Schutz der Wäsche meist mit Stoff ausgeschlagen. Auch Modelle aus Kunststoff oder Edelstahl verfügen in der Regel über eine gute Belüftung durch Aussparungen im Material. Etwas schwieriger ist das meist bei Holz. Massive Wäschetruhen sollten entweder über Lüftungsschlitze verfügen oder nur zur Aufnahme trockener Wäsche dienen.

Offen oder geschlossen – Was ist besser?

Ganz klar verbergen geschlossene Systeme die Wäsche vor dem Blick. Das tut der Optik gut. Wer mehr auf praktischen Nutzen schaut, dem gefallen sicher die offenen Systeme besser. Wird dazu noch auf ein Trennsystem gesetzt, dann sind die offenen Wäschetruhen sicher die richtige Wahl. Die Wäsche kann einfach vor der Waschmaschine entnommen oder in einen Korb geschüttet werden. So entscheidet der Käufer, welches System am besten zu ihm passt. Beide Systeme sind von Markenherstellern wie Zeller oder Wenko online erhältlich. Bei günstigen No-Name-Produkten lohnt die Prüfung der Stabilität und Konstruktion. Nicht alle Modelle halten der Beanstandung stand, während einige trotz eines günstigen Preises gut verarbeitet sind.

Vorteile offene WäschetruheVorteile geschlossene Wäschetruhe
Gut für die BelüftungOptisch schaut sie schöner aus
Schnelle und einfache Entnahme der WäscheWäsche ist nicht sofort einsehbar
Sehr praktisch

Das richtig Material auswählen

Beim Material darf sich der Kunde ganz nach seinem persönlichen Geschmack richten, wenn die Ausstattungsdetails stimmen. In der Hauptsache werden Wäschekörbe und Truhen gefertigt aus:

  • Holz (Bambus, Rattan, Massivholz
  • Kunststoff (Polypropylen wie z.b. Polyrattan)
  • Edelstahl
  • Nylon und Textil

Das in den 60ern beliebte Kunstleder findet heute kaum noch Einsatz. Als besonders pflegeleicht sind die Modelle aus Kunststoff zu nennen. Sie nehmen auch ein Vollbad unter der Dusche zur Reinigung nicht übel. Wahre Design-Elemente sind hier jedoch nicht zu erwarten. Edelstahl lässt sich fast überall integrieren, ist jedoch etwas pflegeaufwändiger. Wer im vorgesehenen Raum bereit Möbel aus Holz hat, wird in fast jeder Holzart eine Wäschetruhe finden.

Stabile Wäschetruhen vorziehen

Das Gewicht von Wäsche sollte man nicht unterschätzen. Es erhöht sich signifikant, wenn die Wäsche womöglich auch feucht ist. Der Wäschekorb oder die Wäschetruhe sollte über genügend Stabilität verfügen, um dieses Gewicht zu tragen. Kippsicherheit ist ebenfalls ein Kriterium, das beachtet werden sollte. Obwohl eine Wäschetruhe Bambus sicher ein optisches Highlight darstellt, kann sie im Bereich Stabilität leider nicht punkten. Hier liegen die anderen Materialien klar vorne. Bei geschlossenen Wäschetruhen ist es wichtig, dass der Deckel sicher aufliegt. Hilfreich ist es, wenn der Deckel sowohl über Klappscharniere und auch einen Haltemechanismus verfügt, der ein Herunterschlagen nach hinten verhindert.

Platzsparende Lösungen

Nicht jedes Bad gleich in seiner Größe einem Wellness-Tempel. Jeder Zentimeter kann bei der Gestaltung zählen. Ist nur sehr wenig Stellfläche frei, findet die gemütliche Wäschetruhe zum Sitzen womöglich keinen Platz. Auch für das kleine Bad gibt es praktische wie auch schöne Alternativen zum Sammeln der Schmutzwäsche:

  • Schmale, dafür hohe Wäschekörbe
  • Dreieckige Wäschekörbe, die geschickt leere Ecken nutzen
  • stapelbare Wäscheboxen, die von vorn zu befüllen sind
  • Wäschesäcke, die an Haken aufgehängt werden können

Der Preisvergleich lohnt sich

Hat man sich für Form, Material und Volumen entschieden, gibt oft der Preis den entscheidenden Ausschlag beim Kauf. Dabei sollte nicht unbedingt das billigste Produkt gekauft werden. Vergleicht man zum Beispiel den günstigsten Wäschekorb aus Nylon von einem schwedischen Möbelhaus mit einem preiswerten Modell von Zeller oder Wenko, dann sollte die Entscheidung für das Markenprodukt nicht schwerfallen. Weder die Verarbeitung noch die Stabilität können mit den Markenprodukten konkurrieren. Auch wenn dafür tiefer in die Tasche gegriffen werden muss, so ist die Lebenserwartung und die Verarbeitung diesen Mehrpreis in jedem Fall wert. Mit ein wenig Recherche können auch bei den Markenherstellern wie Wenko oder Zeller noch einige Euro eingespart werden.

 

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