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Windeln – der ständige Begleiter in Kindertagen

Wer Babys und Kleinkinder hat, der wird es wissen, wie viele Windeln am Tag notwendig werden. Sie sind bis zu einem Alter von etwa 2 Jahren ein treuer Begleiter. Wenn die Kinder erstmals alleine auf das Töpfchen gehen, ist die Freude bei allen groß. Doch bis dahin müssen viele Windeln gekauft werden, oder es werden Stoffwindeln getragen.

Windeln – Vor und Nachteile

Wer einmal durchrechnet wird bei einem Kind auf etwa 1000 € und mehr kommen, die in den ersten Jahren für Windeln ausgegeben werden. Günstiger sind da sicherlich Mehrwegwindeln. Doch da diese aufwendig zu reinigen sind, sind sie bei den Eltern nicht sehr beliebt. Einwegwindeln, wie sie die meisten Kinder tragen, sind aus einem Saugkörper aus Zellstoff gefertigt, um den herum eine Kunststoffhülle gegeben wird. Die Mehrwegwindeln werden meistens aus Mull gefertigt.

Welche Vor- und Nachteile die Einwegwindeln haben:

VorteileNachteile
unkompliziert, einfach in der HandhabungKinder neigen zum Wund werden
hohe SaugkraftVerbrauch ist hoch
Kinder sind nicht eingeschränkt in deer Bewegungsfreiheitteuer
nicht zu sehen unter Kleidung

Die Windel-Typen im Test

Die beiden Windeltypen, die es auf dem Markt gibt, sind mit großen Unterschieden belastet.

Einwegwindel: Die Wegwerfwindel ist bei den Eltern am beliebtesten. Die äußere Hülle besteht aus einer Kunststofffolie. Im Inneren, also in der Windelhose, liegt ein Zellstoffkern, der die Flüssigkeit auffängt und bindet. Nur so kann gewährleistet werden, dass Babys-Popo trocken bleibt. Um die Windel zu schließen sind an den Seiten Klebestreifen angebracht. Es gibt aber auch Modelle, gerade für die älteren Kinder, die einem Höschen gleich sind, die nicht mehr geschlossen werden. Sie haben ein elastisches Bündchen, welches erlaubt, die Windel hoch und wieder runter zu ziehen.

Mehrwegwindeln: Früher wurden nur Mehrwegwindeln benutzt. Diese sind aus Mull gefertigt, damit sie einfach zu waschen sind. Aber viele Eltern wollen diesen Arbeitsaufwand heute nicht mehr betreiben und nutzen die Mulltücher als Spucktuch oder als Wickelunterlage. Beachtet werden sollte in diesem Zusammenhang aber auch einmal der Aspekt der Umwelt, der durch die Wegwerfwindel belastet wird. Doch auch bei der wiederverwendbaren Windel kann in diesem Zusammenhang auf die Belastung durch die Reinigung eingegangen werden.

Kaufratgeber zu Windeln

Wer Mehrwegwindeln kaufen möchte, wird mit vielen Produkten überhäuft. Da die richtige Windel für das eigene Kind zu finden, ist nicht einfach.

Die richtige Größe:
Um immer zu gewährleisten, dass die Windel der Kinder trocken halten kann, gibt es sie in unterschiedlichen Größen. Dabei spielt vor allem das Gewicht der Kinder, aber auch die Größe eine wichtige Rolle. Unterteilt werden sie dabei nach Nummer, die Windelgröße 1 ist für Neugeborene, bei der Größe 6 ist das Ende erreicht und diese Größe ist für die ältesten Windel-Kinder. Dennoch ist dieses auch nur eine grobe Richtlinie, die den Eltern helfen soll, die richtige Windel zu finden. Es muss nicht heißen, das die Windel auch dem eigenen Kind passt. Eltern können selbst kontrollieren, ob es nicht eine andere Größe sein soll. Zum einen sind nicht passende Windeln daran zu erkennen, dass sie Abdrücke hinterlassen. Dann, wenn sich selbst die Klebestreifen nicht mehr einfach schließen lassen, sollte eine größere Windel genommen werden. Ein weiteres Anzeichen ist eine Windel, die ausläuft. Sollte dieses relativ oft der Fall sein, obwohl die Windel nicht wirklich voll ist, kann es ein Anzeichen sein, dass eine andere Größe idealer wäre.

Tipp: Die Größen sind nicht bei allen Herstellern die gleichen. Daher sollte neben der richtigen Größe auch immer auf das Gewicht und die Kindergröße geachtet werden, die auf der Verpackungen zu finden sind.

Die Haltbarkeit
Was die Haltbarkeit der Windeln angeht, sollten Eltern selbst entscheiden, ob eine Mehrwegwindel oder eine Wegwerfwindel die richtige Wahl ist. Zwar können die Mehrwegwindeln häufiger genutzt werden und sind somit haltbarer, als die nur einmal zu benutzenden Windeln. Doch ist der Aufwand, damit die Mullwindel ein weiteres Mal getragen werden kann, den Eltern einfach zu hoch. Da sind die anderen Höschen deutlich bequemer in der Handhabung.

Die Umweltbelastung
Wie schon erwähnt, sind beide Windeltypen nicht zu unrecht in der Kritik. Bei den Einwegwindeln ist die Belastung durch die Herstellung und die Entsorgung gegeben. Bei der Mehrwegwindel, die immer wieder gereinigt werden muss, im Reinigungsprozess. Hier entstehen ebenfalls Kosten, die Eltern erst einmal nicht sehen. Es kann sich somit auch preislich eigentlich in der Waage halten, ob eine Mehrwegwindel oder eine Wegwerfwindel gekauft wird.

Der Hersteller
Viele Eltern kaufen die ersten Windeln von einem namhaften Hersteller. Doch schlagen diese mit hohen Kosten zu Buche. Später dann wird getestet, ob es nicht auch eine billigere Variante sein kann. Diese sind deutlich günstiger, sodass viele Eltern auch die Qualitätsunterschiede in Kauf nehmen.
Beachtet werden muss aber auch, ob die Windeln von den Kindern vertragen werden. Nicht selten sind es nämlich die guten und teuren Produkte, die bei den Kindern zu Hautreizungen führen.

Windel-Extras
Windel ist nicht gleich Windel. Und gemeint ist damit nicht der Unterschied zwischen einer Mullwindel und einer Einwegwindel. Bei den Einwegversionen gibt es zahlreiche Varianten, damit die Eltern und die Kinder an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Gerade bei größeren Kindern, die sehr aktiv sind, kann es schnell sein, dass die Windel nicht da sitzen bleibt, wo sie eigentlich hin soll. In diesem Fall sollte zu einer Windel tendiert werden, die elastischer ist. Daneben gibt es spezielle Höschen-Windeln, die auch für ältere Kinder gedacht sind, die einfach herunter gezogen werden können. Gerade dann, wenn das Kind eigentlich auch auf die Toilette oder das Töpfchen gehen kann und soll, kann die Windel auch von dem Kind bedient werden. Auch die Schwimmwindeln sind eine besondere Windelart. Hier sind sie so gemacht, dass das Kind mit ihnen ins Wasser gehen kann, ohne dass die Windel beschädigt wird. Sie sind wasserabweisend auch von der Außenseite.

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