Oreganoöl – starke Hilfe aus der Natur

Vielen von uns ist Oregano als schmackhaftes Gewürz der mediterranen Küche bekannt. Hierzulande fristet das Kraut sein Dasein als Zutat für Saucen oder wird über die Pizza gestreut. Doch Oregano – besser noch das Öl aus ihm – ist ein wahres Multitalent in der Alternativmedizin und weist starke, antibiotische Eigenschaften auf. Außerdem wirkt es antifungizid und hat eine blutverdünnende Wirkung. Dadurch kann Oregano vorbeugend bei Risikofaktoren für Schlaganfall oder Herzinfarkt eingesetzt werden.

Oregano wird im Volksmund häufig auch wilder Majoran genannt, ist aber mit dem echten Majoran keinesfalls zu verwechseln. Denn beide Kräuter unterscheiden sich in ihren Inhaltsstoffen enorm. Der frische Oregano weist die meisten Heilstoffe auf und ist daher immer der getrockneten Variante vorzuziehen, denn während es trocknet, verliert das Kraut neben seinen Heilstoffen auch die unverkennbaren Duft- und Geschmacksstoffe. Die bestmögliche Wirkweise erzielt das ätherische Oreganoöl. Oreganoöl ist ein beliebtes, pflanzliches Antibiotikum, dass zwei entscheidende Vorteile hat:

  • Oreganoöl hat nicht die bekannten Nebenwirkungen chemischer Antibiotika
  • Durch die Behandlung mit Oreganoöl entstehen keine Resistenzen der Krankheitserreger

Oreganoöl stark gegen Keime

Im ätherischen Oreganoöl sind viele Pilz- und Keimtötende Inhaltsstoffe vorhanden. Dadurch ist es ein besonders geeignetes Mittel, um Infektionen und parasitärem Befall den Kampf anzusagen. Vor allem:

  • Hautverletzungen
  • Infektionen
  • Verdauungsstörungen
  • Hauterkrankungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Atemwegserkrankungen

können alternativ mit Oreganoöl behandelt werden.

Oreganoöl Herstellung

66827357 -fotolia.com - ExQuisine

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Wie die meisten ätherischen Öle wird das Oreganoöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Hierzu werden die frischen Oreganoblätter und Zweige zerkleinert, in einem Brennkessel gegeben, und heißer Wasserdampf wird eingeblasen. Durch den heißen Wasserdampf werden die ätherischen Öle aus dem Oregano gelöst und anschließend durch ein gekühltes Rohr geleitet. Hier kondensierst das Gemisch, dass zu diesem Zeitpunkt noch aus dem reinen Öl und Wasser besteht. Die Teile werden in einem Auffangbehälter voneinander getrennt. Bei der Verwendung von Oreganoöl sollten sie daher unbedingt darauf achten, dass der Rohstoff aus biologischem Anbau kommt und frei von Pestiziden ist. Diese würden sonst an das ätherische Oreganoöl weitergeben. Um einen Liter ätherisches Oreganoöl herzustellen, werden eine Tonne (!) frischer Oregano gebraucht. Das erklärt sicherlich auch den hohen Preis, der das ätherische Öl für wenige Milliliter kostet.

Oreganoöl – Inhaltsstoffe und Wirkung

Wie bei den meisten ätherischen Ölen macht die Kombination der Inhaltsstoffe die Wirkung des Oreganoöls aus. Eine Kombination aus Gerb- und Bitterstoffen und weiteren sekundären Pflanzenstoffen macht das Öl zu einem wahren Multitalent. Der Hauptbestandteil von Oreganoöl ist dabei ein 60-70%iger Anteil an Carvacrol und knapp 5% Thymol. So wirkt es sich in dieser Zusammensetzung besonders im Magen-Darm-Trakt desinfizierend aus und fördert Verdauung und Appetit. Auch Pilze und Würmer haben es gegen Oreganoöl in der Regel sehr schwer. Zudem kann Oregano bei Erkrankungen von Leber oder Galle sehr gute Dienste leisten.

Wie wirksam die Inhaltsstoffe im Oregano sind, sieht man an der Pflanze selbst, die nahezu niemals von Krankheitserregern oder Pilzen befallen wird. Das aus ihr gewonnene Öl ist selbst in einer 50.0000fachen Verdünnung immer noch gegen Schimmelpilze resistent. Selbst resistente Bakterien und Keime haben mit Oreganoöl so ihre Probleme.

Laut einem Bericht der Dailymail wurde in einer britischen Studie herausgefunden, dass Oregano sogar gegen den gefürchteten Krankenhauskeim MRSA wirkt, und zwar besser als 18 getestete Antibiotika. Selbst in einer Verdünnung von 1:000 erwies sich das Öl gegenüber diesem Keim als weiterhin resistent.

MRSA ist einer der gefürchtetsten multiresistenten Keime, an dem jährlich etwa 800.000 Menschen in Deutschland erkranken. Fast 40.000 von ihnen sterben sogar daran. Besonders in Krankenhäusern findet der Erreger hervorragende Bedingen, sich zu verbreiten und macht es auf Grund seiner Resistenz besonders schwer, ihm Einhalt zu gebieten. Leider ist die Medizin in Deutschland immer noch sehr unaufgeschlossen gegenüber alternativen Heilmethoden, wobei die Ergebnisse aus den Forschungsarbeiten der britischen Wissenschaftler für sich spricht. Oreganoöl könnte so in Zukunft wahrscheinlich zu einem deutlichen Rückgang der MRSA Erkrankungen beitragen, vorausgesetzt, die Mediziner hierzulande wagen sich an dieses ganze Thema heran.

Oregano steckt voller Antioxidantien

Antioxidantien helfen dem Organismus dabei, sich gegen freie Radikale zu schützen. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die die gesunden Zellen angreifen und teilweise stark schädigen. Antioxidantien fangen eben solche freien Radikale ein und eliminieren diese. So kann der Körper sich erholen, die Zellen gesunden und das Immunsystem wird dadurch gestärkt. Oreganoöl steckt voll mit Antioxidantien. Lebensmittel werden anhand eines ORAC Wertes in ihrer antioxidativen Wirkweise eingestuft. Oregano ist mit einem Wert von über 200.000 das dritt stärkste antioxidativ wirkende Lebensmittel.

Freie Radikale entstehen durch normale Vorgänge im Körper wie Atmen, Essen oder Bewegung. Das ist normal und gehört zum Leben dazu. Nun wird die Entstehung einer hohen Menge an freien Radikalen allerdings durch äußere Einflüsse und der Lebensweise deutlich begünstigt. UV-Strahlung, Nikotin- und Alkoholkonsum, Stress, Umweltgifte oder Inhaltsstoffe bestimmter Arzneimittel sind nur einige der zusätzlichen Faktoren, die die Entstehung freier Radikale begünstigen. Das Problem an den kleinen Biestern ist nicht nur, dass Sie den Körper und die Haut schneller altern lassen, sondern dass die auch zur Entstehung unterschiedlicher Erkrankungen beitragen können. Im Kampf gegen freie Radikale kann Oreganoöl eine gute Hilfe sein.

Oreganoöl Anwendung

Es gibt unterschiedliche Wege, Oreganoöl anzuwenden. Einerseits kann es innerlich angewendet dabei helfen, Entzündungen zu hemmen und Keime und Pilze zu bekämpfen. Äußerlich genutzt, kann es dabei helfen, Hautpilze zu bekämpfen und Hautirritationen zu heilen. Neben der Einnahme des verdünnten Öls gibt es übrigens auch Oreganoöl Kapseln zu kaufen. Die Dosis ist bei der innerlichen Einnahme übrigens äußerst individuell und sollte im besten Fall mit dem Arzt Ihres Vertrauens abgesprochen werden. Es kann sein, dass dieser Ihnen empfiehlt, zusätzlich ein Eisenpräparat einzunehmen, da Oregano die Eisenresorption im Körper etwas verschlechtern kann. Beachten Sie außerdem, dass Sie das ätherische Öl niemals pur einnehmen oder äußerlich verwenden sollten, da es ansonsten zu Reizungen der Haut und der Schleimhäute kommen kann. Empfehlenswert ist daher eine Verdünnung 1:10 mit einem anderen Öl, vorzugsweise Kokosöl.

Bei Pilzerkrankungen der Haut können Sie Oreganoöl zweimal täglich dünn auftragen. Zur inneren Pilz- und Bakterienabtötenden Behandlung beginnen Sie mit 1 x 1 Tropfen der Mischung und steigern sich langsam auf 3 x 1 Tropfen. Diese Behandlung können Sie 10 Tage fortführen und sollten danach mindestens eine Woche pausieren. Kommt es in dieser Zeit zu keiner Besserung der Symptome können Sie die Behandlung für weitere anderthalb Wochen fortsetzen und hier gleich mit der Dosis von 3 x 1 Tropfen weitermachen.

ACHTUNG: Unter der Einnahme von Oreganoöl kommt es durch das Abtöten bestimmter Hefepilze zur Freisetzung von Giftstoffen im Körper. Diese müssen abgebaut und ausgeschieden werden. Daher müssen Sie unbedingt langsam mit der Behandlung beginnen, da es ansonsten zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen kann.

Oreganoöl Nebenwirkungen

Oreganoöl an sich ist nicht gefährlich, allerdings kann es gewisse Nebenwirkungen erzeugen, die nicht unerwähnt sein sollen. Oreganoöl wirkt blutverdünnend, deshalb sollten Menschen, die Blutverdünner zu sich nehmen, auf die Einnahme von Oreganoöl verzichten. Ansonsten kann es bei „normalen“ Patienten dazu beitragen, die Blutqualität zu verbessern und Thrombosen, bzw. der Entstehung von Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen.

ACHTUNG: Eine längere Einnahme von Oreganoöl kann die Eigenschaft des Körpers Eisen aufzunehmen beeinträchtigen. Nehmen Sie daher Oreganoöl niemals über lange Dauer ein. Auch Schwangere Säuglinge, Kleinkinder und Allergiker sollten eher auf die Einnahme von Oreganoöl verzichten.

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