Handcreme - welche ist die richtige für mich ?

Wärme, Kälte, Wind, Sonneneinstrahlung – es gibt viele Faktoren, die unserer Haut zu schaffen machen. Vor allem unsere Hände bedürfen manches Mal intensiver Pflege, damit diese gepflegter und geschmeidiger sind. In der Drogerie finden sich viele verschiedene Handcremes von unterschiedlichen Herstellern an. Alle versprechen reichhaltige Inhaltsstoffe, für zarte und schöne Haut. Doch welche Handcreme hält auch wirklich, was sie verspricht? Und sind günstigere Cremes schlechter als teurere Produkte?

Welche Handcreme brauche ich?

Zuerst ist beim Blick in die Drogerieregale zwischen konventionellen, traditionellen Handcremes und der Naturkosmetik zu unterscheiden. Zu den Highend-Sternen zählen

  • Nivea
  • Dove
  • Garnier
  • Neutrogena

und viele mehr. Dazwischen finden sich auch günstige Varianten von Kamill oder drogerieinternen Produkten wie Balea, Isana, Lavera oder ähnlichen. Wird sich weiter mit dem Thema Handcremes beschäftigt, fällt zudem auf, dass es weiterhin auch Naturprodukte gibt, die frei von Mineralölen und anderen bedenklichen Inhaltsstoffen sind. Zu diesen Marken, die auf Bioinhaltsstoffe und dergleichen setzen, zählt mitunter Lavera.

Hilfe, meine Hände sind trocken!

Nichts ist schlimmer, als trockene Haut, die spannen, vielleicht noch Risse aufweisen und nicht schön aussehen. Nicht nur trockene Lippen oder Gesichtshaut bedarf intensiver Pflege, auch Hände möchten regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt werden. Dabei muss zwischen den unterschiedlichen Cremes kategorisch unterschieden werden. Viele Menschen machen keine Unterschiede zwischen

  • Bodylotion
  • Gesichtscreme
  • Fußcreme
  • Körpermilch
  • Körperöl

und Handcreme. Dabei ist die Pflege, die für diesen Hautbereich aufgewandt wird, gänzlich anders zu betrachten als für andere Körperareale. Hände besitzen zum Beispiel wesentlich weniger Talgdrüsen als das Gesicht und neigen deshalb häufiger zum Austrocknen. Zudem arbeiten unsere Hände täglich, müssen abwaschen, Gegenstände fortbewegen, schneiden, aufnehmen, tippen und schieben. Zusätzlich werden Hände viel häufiger gewaschen als irgendwelche anderen Körperstellen. Dieser Waschprozess entzieht der Haut jedes Mal Feuchtigkeit und Fett. Deshalb ist unsere Haut immer wieder bestrebt, neues Fett und Feuchtigkeit zu produzieren – ein wahrer Teufelskreis. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, den Händen ein gewisse Plus an Pflege angedeihen zu lassen.

Den Hautrücken und zwischen den Fingern pflegen

Besondere Pflege bedürfen der Hautrücken sowie die Partien zwischen den Fingern. Hier entstehen die meisten Austrocknungen, die zu Spannungsgefühlen führen. Dies liegt daran, dass sich in diesen Bereichen weniger Fettgewebe befindet. Die Haut ist sichtbar dünner und dementsprechend auch empfindlicher. Da die Haut bei Belastungen schon mal schneller austrocknet, sollte mit einer intensive Pflege nachgeholfen werden. Dabei pflegt die Creme die Haut nicht nur, sondern schützt sie zudem vor äußeren Einflüssen.

Tipp: natürlich kann jeder seine Hände derart eincremen, wie es persönlich am praktischsten ist – dennoch lässt sich die Handcreme nach dieser Schrittfolge am besten verteilen. Dabei wird die Creme zunächst auf den Handrücken verteilt und miteinander verrieben, ehe der Rest in den Handinnenflächen Verwendung findet. Nach diesem Prozedere zieht die Creme gut ein und wird kann ihre Arbeit vollziehen.

Hände sind die Visitenkarte eines jeden Menschen

Greifen Sie nach den Sternen und danken Sie Ihrer Haut für Ihre Arbeit. Unsere Hände leisten täglich wertvolle Arbeit, ganz gleich, ob dies im Büro, auf der Baustelle, im Haushalt oder im Garten geschieht. Dabei macht der ständig Wechsel der Wetterlagen der Haut ziemlich zu schaffen. Doch was ist besser für die Hände? Handcreme oder Handlotion?

  • Handcreme: die Handcreme ist zumeist von einer cremigen Konsistenz, mit unterschiedlichen Duftstoffen versehen und sorgt dafür, dass die Haut ausreichend Pflege erhält. Die meisten Handcremes ziehen schnell ein und schaffen somit Zufriedenheit beim Anwender, der seinen täglichen Arbeiten nachgehen kann.
  • Handbalsam: wer täglich harte Arbeit verrichtet, wird die Auswirkungen an den Händen zu spüren bekommen. Um ihnen eine Linderung zu ermöglichen, ist Handbalsam überaus ratsam. Mit speziellen Kräuterextrakten ist der Balsam reichhaltiger und macht die Haut somit widerstandsfähiger.
  • Handlotion: die Lotion unterscheidet sich stark von der Handcreme und dem Balsam. Die Konsistenz ist häufiger etwas flüssiger, was den Vorteil hat, dass diese schneller in die Haut einziehen kann. Zumeist finden sich weitere Inhaltsstoffe an, wie Mandelöl oder Aloe Vera, die dafür sorgen, dass unsere Hände wieder gepflegt und schön erscheinen.

Diese Tipps können durchaus hilfreich sein, damit Sie die richtige Handcreme für den Alltag finden und Ihre Haut regelmäßig umsorgen können.

Hinweis: nicht nur in der Drogerie, sondern auch im Internet können Handcremes erworben werden. Vor allem größere Anbieter wie Amazon sowie Ebay offerieren eine reichhaltige Palette an unterschiedlichen Cremes.

Sind teurere Cremes besser als günstigere?

Es gibt sie tatsächlich: Handcremes, die im Handel um die 50€ kosten oder noch mehr. Zu diesen Marken zählen beispielsweise Shiseido, Eucerin oder Eubos, die oftmals in der Parfumerie Douglas angeboten werden. Wer solche Highend-Produkte nicht wirklich benötigt, kann auch mit der günstigeren Form aus der Drogerie vorlieb nehmen. Laut verschiedenen Tests, sind diese Produkte sogar oftmals genauso gut.

Der Selbsttest bringt Erkenntnis

Es ist überaus schwer eine geeignete Handcreme zu empfehlen, kommt es hier immer auf die individuelle Bedürfnisse an. Das wichtigste ist immer noch der Pflegeerfolg: die Handcreme sollte nicht nur schnell einziehen, sondern die Haut ebenso aufwerten. Dabei ist es zumeist maßgeblich, dass die Creme nicht klebt oder fettet, sondern für möglichst lange Zeit ein angenehmes Pflegegefühl vermittelt.

Was den Duft anbelangt, ist jeder Mensch anderer Meinung. Während einigen Personen der Duft ziemlich egal, erfreuen sich andere wiederum an frischen, blumigen oder gar süßen Duftauszügen. Allerdings spielt dieser Passus eine eher untergeordnetere Rolle. Wesentlich mehr Aufmerksamkeit erzielt die Hautverträglichkeit. Einige Cremes können durch ihre Inhaltsstoffe ein regelrechtes Brennen oder Kribbeln auf der Hautoberfläche verursachen. Daher ist es wichtig, vor dem Kauf, die Ingredienzien unter die Lupe zu nehmen. Ein Zoom im Internet bringt oftmals ebenso wertvolle Erkenntnisse.

Tipp: wer schnelle Hilfe benötigt, kann im Internet über Amazon ebenso über die Option Prime einen schnelle Versand anstreben, um die Handcreme schnellstmöglich zu erhalten.

Intensive Pflege für ein besseres Aussehen

Die Hände spielen in unserem Leben eine große Rolle. Bedenken wir nur, dass wir unserem Gegenüber zur Begrüßung die Hand reichen, so soll der Händedruck keinesfalls rau und unangenehm wirken. Er sollte eher warm, weich und eher herzlich geschehen. Diese Maßgabe hat nichts mit Beauty-Geheimnissen zu tun, steckt eher die korrekte und regelmäßige Pflege im Vordergrund.

  • Inhaltsstoffe – Duftstoffe sind in den meisten Produkten enthalten. Einige werden stärker wahrgenommen als andere. Dennoch haben sie einen Nachteil: der Anwender kann allergisch auf die Creme reagieren.
  • Konservierungsstoffe – weniger vorteilhaft und deshalb auch für zahlreiche Nutzer ein wahres No-Go: die Parabene. Diese führen oft zu Kontaktallergien. Daher ist es nicht verkehrt, auf die Inhaltsstoffe beim Kauf zu achten.

Meist lassen sich gute Resultate erst über einen Testzeitraum von einigen Wochen bis Monaten erkennen. Den teuren Produkten aus der Apotheke sollte demnach ebenso eine Chance erhalten, wie die günstige Marke aus der Drogerie. Nach dem Selbsttest können Anwender schließlich entscheiden, welche Handcreme weiterhin verwendet werden kann.

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