Nudeldiät – Pasta macht nicht dick ?

Wer zum ersten Mal das Wort „Nudeldiät“ hört, kommt sicher ins Schwanken, denn Nudeln sollen doch eigentlich dick machen. Diese These ist schon seit geraumer Zeit widerlegt, es ist bewiesen, dass Nudeln nicht nur schnell sättigen, sondern auch viele Kohlehydrate beinhalten.

Zum Beispiel, enthalten 100 Gramm Nudeln (ohne Ei) nur ganze 180 Kilokalorien. Der Fettgehalt liegt dabei unter einem Prozent. Zudem darf gegessen werden, was beliebt, denn es gibt kaum Grenzen. Allerdings sind nur drei Mahlzeiten am Tag vorgesehen und alle Mahlzeiten, außer dem Frühstück, müssen Nudeln beinhalten.

Nudeldiät – das Prinzip

Nudeln sind seit den 60ger Jahren in Deutschland immer beliebter geworden. Daher ist es kaum ein Wunder, dass sich mittlerweile die Nudeldiät durchgesetzt hat. Das liegt daran, dass Pasta beim Kochen einiges an Wasser aufnimmt und somit lange den Magen füllen. Die Masse einer Portion steigt also an, während der Brennwert nicht nennenswert steigt.

Die Nudeldiät ist alles andere als monoton, denn der Anwender kann für reichlich Abwechslung auf seinem Speiseplan sorgen. Folgende Möglichkeiten sind denkbar:

  • Nudel mit Bolognese Soße (Tofu)
  • mit frischem Lachs
  • Nudelpfanne (Pilze und Tomaten)
  • asiatische Nudelsuppe
  • Vanillenudeln mit Himbeeren

Vollkornnudeln eignen sich noch besser. Pro 100 Gramm sind sie mit 150 Kalorien zwar den hellen Nudeln sehr ähnlich, aber sie sättigen noch um einiges schneller und so werden in der Regel, ganz automatisch kleinere Mengen gegessen.

Hinweis:
Als kleiner Snack für zwischendurch sind maximal zwei Hände voll Obst erlaubt. Zudem dürfen Gemüse -Sticks mit einem Joghurt- Kräuter- Dip oder Nüsse verzehrt werden.

Mit der Nudeldiät erfolgreich abnehmen

Um erfolgreich abzunehmen, eignen sich unterschiedliche Soßen, die natürlich ebenfalls nicht über zu viel Fett verfügen sollten. Der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt, denn auch Nudeln mit magerem Fleisch oder Fisch sind durchaus denkbar.

Einige Rezeptideen:

Pasta mit Zucchini- Zitronensauce:mit ein wenig Thymian und zwei Esslöffeln Frischkäse aufpeppen
Tomatensauce:viele frische Kräuter und Knoblauch verwenden
Nudeln mit Rahmspinatsauce:Blattspinat, 1 Esslöffel Frischkäse, viele Gewürze

Fast jedes Gemüse eignet sich für eine leckere Pasta Sauce, wichtig hierbei ist, so gut wie kaum Olivenöl, Sahne oder Sauerrahm nutzen.

Die Nudeldiät ist gerade für Berufstätige zu empfehlen, denn sämtliche Gerichte lassen sich zu Hause vorkochen und aufwärmen. Der gefürchtete JO- JO- Effekt hat keine Chance, denn im Prinzip isst ein Anwender vollkommen normal und der Körper braucht nicht auf einen Fasten- Modus umzuschalten.

Keine Diät kommt ohne Bewegung aus. Daher sollte mindestens zwei bis drei Mal pro Woche für rund eine halbe Stunde, Sport eingeplant werden. Es eignet sich besonders, Schwimmen oder Nordic- Walking, beides regt die Fettverbrennung an und der Stoffwechsel kommt in Wallung.

Zudem muss der Abnehmwillige seinen Konsum von Flüssigkeiten hochschrauben. 1,5 besser noch 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee ist ein absolutes Muss. Cola, Limonaden oder Alkohol sind hingegen tabu.

Kaloriengehalt von Nudeln

Nudelgerichte sind weltweit auf den Speisekarten zu finden. Zwischenzeitlich gibt es eine solche große Auswahl, dass der Verbraucher sich schwer entscheiden kann. Auch Soßen sind nicht nur sehr beliebt, sondern es gibt wahre Klassiker darunter.

Unterschiedliche Sorten verfügen aber auch über einen unterschiedlich hohen Kaloriengehalt. Dabei kommt es nicht auf die Form an, sondern in erster Linie auf die Zutaten, welche genutzt wurden. Zum Thema Nudeln gibt es heute zudem teilweise Gluten freie Sorten.

Es finden sich folgende Kalorien pro 100 Gramm:

Hartweizennudeln ohne Ei:450 Kilokalorien
Hartweizennudeln mit Ei:zwischen 288 und 432 Kalorien
Vollkornnudeln:ca. 410 Kalorien
Dinkelnudeln:404 Kalorien
Dinkelvollkornnudeln:360 Kalorien
Sojanudeln (Gluten frei):450 Kalorien

Der Handel bietet mittlerweile auch Nudeln an, die aus dem Mehl von Hülsenfrüchten hergestellt wurden. Natürlich ist die Pasta vollkommen Gluten frei.

  • Erbsennudeln: 318 kcal
  • Linsennudeln: 381 kcal
  • Kichererbsen Nudeln: 365 kcal
  • Schwarze Bohnennudeln: 353 kcal

Diejenigen, die sich als besonders experimentierfreudig zeigen, können das breite Spektrum von asiatischen Nudeln nutzen. Sie haben genauso wenige Kalorien und können zu diversen Gerichten verarbeitet werden:

  • Glasnudeln: 300 kcal
  • Reisnudeln: 330 kcal
  • Somen- Nudeln: 393 kcal
  • Udon- Nudeln: 360 kcal
  • Mie- Nudeln: 344 kcal
  • Soba- Nudeln: 330 kcal
  • Ramen- Nudeln: 456 kcal

Tipp:
Food Trends sind momentan Nudelsorten die noch weniger an Kalorien aufweisen. Dazu gehören unter anderem Zucchini- Spaghetti mit gerade einmal 60 Kalorien und Shirataki- Nudeln mit 10 Kalorien. Diese Varianten enthalten so gut wie kein Fett, aber auch kaum Kohlehydrate.

Nudeln clever kombiniert

Nudeln sind der absolute Liebling und das nicht nur bei Kindern. Dabei ist es vollkommen egal, ob sie dick, kurz, gedreht oder dünn aussehen. Leider hat sie einen schlechten Ruf, aber anders als manche denken, ist die Nudel kein Dickmacher.

Setzt der Verbrauer, seine Pasta clever ein, ist sie das genaue Gegenteil und macht schlank. Natürlich muss auf Sahnesoße oder ähnliches verzichtet werden, denn hierbei macht es die richtige Kombination aus. Vorteil der Nudeldiät ist, der Anwender muss auf nichts verzichten, außer seinem bisherigen Gericht etwas umzugestalten.

Der perfekte Nudeldiät- Tag sieht folgendermaßen aus. Zum Frühstück darf es Joghurt oder Müsli sein, am besten mit einigen Samen oder Nüssen. Das bringt den Stoffwechsel in Gang und macht zudem lange satt.

Auf den Tisch kommen dürfen auch, Knäcke- oder Vollkornbrot, sowie Kräuterquark, Käse oder Rührei.

Zum Mittagessen folgt das erste Nudelgericht und natürlich auch am Abend kommen wieder Nudeln auf den Teller. Der Anwender darf dabei durchaus sein Kreativität ausleben, er sollte nur etwas beachten: Der größte Teil des Tellers muss Gemüse einnehmen, die andere Hälfte wird von Nudeln und eiweißreichen Lebensmitteln eingenommen.

Gemüse nimmt also den größten Teil ein. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn alles was schmeckt darf in den Einkaufskorb.

Eiweiß: erlaubt sind Fleisch, Fisch, Geflügel und Sojaprodukte. Tofu zum Beispiel liefert hochwertiges Eiweiß und heizt nicht zuletzt die Fettverbrennung an. Zudem sorgt das Lebensmittel dafür, dass kein unnötiger Muskelabbau stattfindet.

Nudeln dürfen in der Lieblingssorte ausgewählt werden. Die empfohlene Menge hierbei beträgt: Mittags rund 80 bis 100 Gramm, am Abend dann nur 50 bis 80 Gramm. Die Fettverbrennung über Nacht wird somit stark reduziert. Wer es abwechslungsreich liebt, kann Vollkorn-, Dinkel- oder asiatische Nudeln kochen. Letztere sind nicht nur schmackhaft, sie verfügen über reichlich Ballaststoffe und halten lange satt.

So funktioniert die Nudeldiät

Dass Nudel nicht zu den Dickmachern zählen, wurde bereits erwähnt. In der Regel ist die Soße schuld, denn die hat es in sich und schlägt mit den Kalorien zu Buche. Bei der Nudeldiät kommt es also eigentlich nur auf die Soße an und auf die Größe der Portionen.

Fettarme Soßen machen den Erfolg aus, diese müssen nicht zwangsläufig schlechter schmecken. Es ist ganz einfach, Fett zu vermeiden, denn anstelle von Sahne muss der Anwender nur auf fettarme Milch umsteigen und statt einem fettreichen Käse, dient ein fettreduzierter Käse.

Zudem bekommt eine Nudelsoße einen würzigen Geschmack, wenn Nutzer viele frische Kräuter verwenden. Damit keine Langeweile aufkommt, sorgt der Handel für unterschiedliche, zahlreiche Nudelsorten.

Vorteile der Nudeldiät

Das Prinzip der unterschiedlichen Diäten ist immer identisch, denn es muss weniger Energie aufgenommen werden, als verbraucht wird. Bei Sportlern ist die Nudel allseits beliebt, denn sie verfügt über einen hohen Gehalt an den so wertvollen Kohlehydraten.

Pasta hat es jedoch auch so in sich, denn 100 Gramm (gekocht abgewogen) enthalten nur rund 150 kcal. Dafür jede Menge an anderen Inhaltsstoffen:

  • Eiweiß: 6 Gramm
  • komplexe Kohlehydrate: 29 Gramm
  • Fett: 0,5 Gramm
  • B- Vitamine
  • Mineralstoffe: (Kalium, Magnesium, Eisen, Zink)

Nudeln sind äußerst praktisch, denn sie lassen sich ohne Probleme zubereiten und passen zu fast allen anderen Nahrungsmitteln. Hierzu gehören unter anderem: Geflügel, Fisch und Fleisch. Genauso sind sie zu vegetarischen Gerichten denkbar und können zu köstlichen Salaten verarbeitet werden.

Vollkornnudeln schmecken nicht nur, sie verfügen über komplexe Kohlehydrate, die der Körper nur langsam abbaut. Bei der Nudeldiät muss viel Gemüse auf den Teller, das ist magenfüllend und besitzt nur wenige Kalorien.

Die beste Nudel zum Abnehmen

Diejenigen, die die beste Nudel zum Abnehmen suchen, sollten es mit der Shirataki Nudel (Konjac Nudel) versuchen. Diese verfügt über eine Menge an gesunden Vorteilen, denn sie ist frei von Kohlenhydraten, hat keine Fette und natürlich auch keine Kalorien.

Der Handel bietet Shirataki Nudeln in unterschiedlichen Ausführungen:

  • Spaghetti
  • Glasnudeln
  • Fettuccine
  • Lasagne
  • Reis Form

Shirataki haben im Gegensatz zu anderen Nudelarten einen entscheidenden Vorteil, denn sie schmecken vollkommen neutral.

Shirataki kommt aus dem japanischen und steht für „weißer Wasserfall“, was die durchscheinende Optik erklärt. Sie besteht aus einem besonderem Ballaststoff, der Konjac Wurzel. Kognac wächst nicht nur in Japan, sondern auch in China und Südostasien.

Die Wurzel selber liefert kaum verwertbare Kohlehydrate, aber dafür den Ballaststoff Glucomannanen. Zur Herstellung werden nur der Ballaststoff und Wasser benötigt. Aus der gekochten Mischung wird die gewünschte Nudelform hergestellt.

Die Shirataki Nudel besteht zu 95 Prozent aus Wasser und zu 5 Prozent aus Glucomannanen. Platz für verwertbare Kohlenhydrate ist keiner mehr. Es gibt zudem eine spezielle Variante der Nudel, wofür Tofu in der Rezeptur verarbeitet wird. Allerdings steigt dadurch bedingt nicht nur der Nährwert etwas an, sondern auch die Kalorienzahl.

Shirataki Nudel eignen sich besonders für eine Nudeldiät, denn sie sättigen bereits in kleinster Menge und weisen kaum Kalorien auf. Auch bei einer kleinen Verzehrmenge sind sie nachhaltig, was unter anderem daran liegt, dass sie den Spiegel des Hormons Ghrelin senken, der für das Hungergefühl zuständig ist.

Pasta Alternativen

Ganz besonders im Bio- Regal gibt es Neuigkeiten zum Thema Nudeln. Spaghetti aus Kichererbsen, Pasta aus Mungo Bohnen oder Fussili aus gelben Linsen. Die Sorten eignen sich besonders gut, als willkommene Alternativen zu den bekannt Nudeln aus Hartweizengrieß oder Weißmehl.

Nudeln sind in Schulen, in Kindergärten und Kantinen der absolute Dauerbrenner. Die Pasta weist jedoch auch Schattenseiten auf, denn Weizenmehl enthält Gluten und Eiernudeln sind alles andere, aber nicht vegan. Klassische Nudeln aus Weizenmehl sind zudem nicht sonderlich gesund, da der Nährstoffgehalt relativ gering ausfällt.

Für Konkurrenz sorgt jetzt die neue Pasta aus 100 Prozent Hülsenfrüchte. Sogar die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ist begeistert und rät, diese unbedingt in den Speiseplan zu integrieren. Nudeln aus Hülsenfrüchten sind um einiges gesünder, denn im Vergleich zu den Artgenossen verfügen sie über einen höheren Eiweißgehalt und sie besitzen so gut wie keine tierischen Proteine.

Eine Zeitersparnis gibt es außerdem, mit einer Kochzeit zwischen acht bis zehn Minuten stehen sie schneller auf dem Tisch. Diejenigen, die fürchten nach dem Genuss über Blähungen zu klagen, können aufatmen. Blähungen verschwinden in der Regel, wenn die Darmflora sich angepasst hat.

Tipps:
Nudeln aus Hülsenfrüchten sind mit einer Garzeit zwischen 8 und 10 Minuten deutlich kürzer im Kochtopf. Daher sollte bereits nach 5 Minuten getestet werden, ob die Nudeln schon al dente sind. Nach dem Abgießen und Abschrecken mit kaltem Wasser, die Nudeln in den Topf zurückgeben und mit einem Schuss Öl das Zusammenkleben verhindern. Einige Tropfen Zitronensaft helfen, die Konsistenz beizubehalten.

Die neue Generation von Nudeln ist eine gesunde Alternative, allerdings auch um einiges teurer, als herkömmliche Pasta. Wer jedoch Hülsenfrüchte dauerhaft auf seinem Speiseplan haben möchte, findet hiermit eine willkommene Abwechslung.

Ein echter Ersatz zu herkömmlichen Nudeln sind sie geschmacklich keinesfalls, es handelt sich hierbei um eine Ergänzung oder um Kindern einen attraktiven Umweg zu Erbsen und Bohnen aufzuzeigen.

Nudeln – ideal zum Abnehmen

Die Nudeldiät ist die ideale Alternative zu anderen Diäten, um einige Pfunde zu verlieren. Die enthaltenen Kohlehydrate baut der Körper nur langsam ab und das Sättigungsgefühl hält lange Zeit an. Anwender der Diät können so abnehmen, ohne auf Geschmack und Genuss verzichten zu müssen.

Statt den schon erwähnten drei Mahlzeiten, eignet sich eine andere Variante mit 5 Mahlzeiten ebenso. Pro Tag kommen diese auf den Tisch, heißt: Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und zwei Zwischenmahlzeiten.

Die Nudeldiät sollte allerdings nicht länger, als zwischen 5 und 7 Tage durchgeführt werden. Hierbei auf genügend Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder ungesüßten Tees achten. Bier und Wein oder andere Alkoholika sind ein absolutes No- go.

Schlank werden mit Nudeln?

Jahrzehnte lang galten Nudeln als Dickmacher schlechthin. Heute ist diese Thematik eine andere, denn mit der Nudeldiät klappt das Abnehmen, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen. Pasta macht jedoch nur dann nicht dick, wenn die Soßen-Zubereitung überdacht wird. Nudeln selber enthalten kaum mehr Kalorien, als Reis.

Das Prinzip ist einfach umzusetzen, denn statt zu Nudeln aus Hartweizengrieß zu greifen, sind Vollkornnudeln die Alternative. Der Grund: in den Produkten befinden sich komplexe Kohlenhydrate, die für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels sorgen und so lange satt machen.

Auf der sicheren Seite sind diejenigen, die auf leichte Soßen setzen beispielsweise mit frischen Tomaten, Thunfisch oder einer Gemüsesoße. Allerdings dürfen die Nudeln nur so lange kochen, bis sie bissfest sind. Grund hierfür: der Blutzuckerspiegel steigt nicht so hoch, weniger Insulin wird ausgeschüttet und der Fettabbau kann früher beginnen.

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