Pflanzenlampen – Vor- und Nachteile

Gerade in den dunklen Monaten leiden viele Pflanzen unter zu wenig Sonnenlicht. Wer nicht nur auf Gewächse zurückgreifen möchte, die wenig Licht und Helligkeit brauchen, kann auf sich eine Pflanzenlampe positionieren. Allerdings gibt es auch im Bereich Lampen speziell für Pflanzen, diverse Unterschiede.

Das wichtigste Kriterium ist: wo soll die Lampe angebracht werden? Punkt zwei: welche Wattzahl soll es sein? Hierbei spielt die Pflanzenart eine Rolle, denn manche brauchen weniger und manche mehr Licht. Generell kann dazu gesagt werden, wer ein kräftiges Wachstum bevorzugt und große Blüten haben möchte, sollte bei der Beleuchtung 60 Watt pro Quadratmeter wählen.

Vor- und Nachteile von Pflanzenlampen

Bevor zum Kauf geschritten wird, sollte sich der Nutzer über den Anwendungsbereich und um welche Lampenart es sich handeln soll, im Klaren sein. Empholen werden weitläufig Tageslichtlampen, die das spezielle Licht so gut wie möglich suggerieren. Die Lampen wurden dem natürlichen Sonnenlicht nach empfunden und sind geradezu predästiniert dazu, die betreffende Pflanze zu versorgen.

Tageslicht Pflanzenlampen garantieren ein mittleres Sonnenlicht und eine ausreichende Lichtmenge. Der Handel bietet die Lampen von 650 bis 5.400 Lumen an. Experten raten nicht immer zu dieser Art von Lampe, obwohl die Gewächse sich darunter wohl fühlen.

Die Gründe leigen praktisch auf der hand, denn das Leuchtmittel ist teurer als herkömmliche Tageslichtlampen und manche Personen empfinden die Lichtfarbe als äußerst unangenehm. Für einen normalen Wohnraum sind sie daher weniger geeignet. Vorteile sind, sie versorgen Pflanzen mit ausreichend Licht und sorgen für eine besseres Wachstum. Nachteil ist, der deutlich höhere Stromverbrauch.

Andere wiederum schwärmen für LED Beleuchtung. Sie sind derzeit das leistungsstärkste Leuchtmittel, strahlen punktgenau aus und energieffizient sind sie zudem auch. LEDs wirken sich positiv auf Pflanzen aus, denn wachsen schöner und besser.

Künstliche Beleuchtung für Zimmerpflanzen

Pflanzen brauchen Licht, damit sie wachsen und gedeihen können. Ist jedoch nicht ausreichend Sonnenlicht vorhanden, muss der Besitzer mit einer Pflanzenlampe nachhelfen. Allerdings bringt nicht jede dieser Lampen den gewünschten Erfolg, nur bestimmte Spektralbereiche des Lichts, nämlich violett- blaue du orange- rote sind für eine Fotosynthese nutzbar.

Fotosyntehse ist für das Wachstum einer Pflanze unerlässlich. Hierbei wird die zugeführte Lichtenergie genutzt, um aus Wasser, Kohlendioxidgas, Glucose und Sauerstoff zu prodozieren, die Pflanzen für eine gesundes Wachstum benötigen.

Je nach Pflanzenart ist der Lichtbedarf allerdings unterschiedlich, einige benötigen sehr viel Licht ( rund 16 Stunden am Tag), andere weniger. Besonders in den Wintermonaten ist die Menge an natürlichem Tageslicht nicht ausreichend.

Wer kennt das nicht, die Blätter der Zimmerpflanzen färben sich hellgrün, wobei sie später die Farbe in gelb und dann braun wechseln. Am Ende fallen sie ganz ab und wandern in die Mülltonne. Mit einer geeignten LED Beleuchtung bekommt eine pFlanze genau das Licht, welches sie benötigt du das gesunde Wachstum ist garantiert.

Vorteile der LED Lampen

  • das violett- blaue und das orange- rote Lichtspektrum wird von der Pflanze für eine Fotosynthese verwendet
  • die Lampen zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und eine geringe Wärmeentwicklung aus
  • Pflanzen gedeihen schneller und gleichmäßiger

LED ist kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „light emitting diodes“. Sie sind nicht nur sehr stromsparende, sondern beinhalten auch eine sehr hohe Lichtausbeute. Sie eignne sich daher bestens, um Zimmerpflanzen das richtige Licht zu liefern.

Sicherheitskriterien beachten

Sicherheit spielt im eigenen Zuhause eine große Rolle. Das gilt natürlich auch im Zusammenhang mit Pflanzenlampen. Beim kauf von einer LED Pflanzenlampe sollte in erster Linie auf eine adäquate Lüftung Wert gelegt werden. Diese sollte entweder in der Lampe verbaut oder eine passive Lüftung aufweisen.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist eine Reihenschaltung mit mehreren Konstantstromquellen. Dieser Aspekt verhindert, dass zu viel Spannung auftritt, nachdem nur eine einzelne LED den Geist aufgegeben hat und nicht alle nacheinander kaputt gehen.

Diejenigen, die den Online- Einkauf für sich entdeckt haben, sollten besonders vorsichtig beim Kauf vorgehen. Für LED- Produkte muss es unbedingt ein seriöser Anbieter sein und es sollte auf jeden Fall eine zweijährige Mindestgewährleistung geben.

Ein ruopäischer Händler hat zudem noch andere Vorteile, denn der Verbraucher kann mit einer schnellen Reparatur im bedarffall rechnen und bei eventuellen anderen Problemen ist er telefonisch zu erreichen.

Übersicht unterschiedlicher Pflanzenlampen

Beleuchtungsquelle:Vorteil:Nachteil:
Glühlampe/ Halogenlampesehr kostengünstigzu hoher Rotanteil, für Pflanzen nicht geeignet, starke Aufheizung durch Infrarotstrahlung
Pflanzenlampe auf Glühlampenbasiskostengünstigabsolut ungeeignet für Pflanzen, zu geringer Wirkungsgrad, unangemessen teuer
Leuchtstofflampehoher Wirkungsgrad, geringer Strombedarf, geringe Wärmeentwicklungkein kontinuierliches Spektrum, zu schwach im Rotbereich
Spezielle Pflanzen- Leuchtstofflampehoher Wirkungsgrad, geringer Strombedarf, geringe WärmeentwicklungLichtfarbe oft nicht angenehm, für Wohnräume nur eingeschränkt nutzbar

Wachstumslampen für Pflanzen

Gerade die Liebhaber exotischer Pflanzen fürchten sich vor der kalten Jahreszeit. Diese lässt sich jedoch gut mit sogenannten Wachstumslampen überbrücken. Die Lösung heißt hierbei: künstliche Beleuchtung in Form von einem Pflanzenlicht.

Die künstliche Beleuchtung birgt allerdings auch häufig Fehlerquellen, denn Anwender können im Un´mgang mit diesem Leuchtmittel Fehler machen. Das kann im schlimmsten fall dazu führen, dass die Lampe mehr Schaden anrichtet, als das sie hilfreich ist.

Für jede Pflanze gibt es die richtige Beleuchtung, die aber wiederum Vor- und Nachteile haben. Beispielsweise bei der Glühlampe, die zwar kostengünstig ist, um Pflanzen zu beleuchten allerdings nicht das Geringste taugt.

Diese Art von Lampe strahlt einen viel zu hohen Anteil von Rotlicht aus. Das führt zur Vergeilung der Pflanze. Durch den Aspekt, dass die Leuchtquelle sich zudem stark erhitzt, nimmt die Pflanze schaden und es kann dazu führen, dass sie austrocknet oder verbrennt.

Einen hohen Wirkungsgrad haben hingegen Natriumdampf- Niederdrucklampen. Sie verbaruchen sehr wenig Strom, heizen sich nicht übermässig auf, sind aber in der Anschaffung ungemein teuer. Zudem gibt es wenig positive Auswirkungen auf die Pflanzen, denn diese Form von Lampen senden gelbe Lichtquellen aus, es gibt zwar ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen blauen und grünen Lichtwellen, die haben jedoch keine Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum.

Als Alternative eignet sich eine Metalldampflampe mit weißem Licht. Sie kopiert das Spektrum vom natürlichen Sonnenlicht und heizt sich nicht übermässig auf.

Spezielle Pflanzen – Leuchtstofflampen

Diese Lampen sind sehr teuer und zudem setzt sich das Licht nur aus roten und blauen Wellen zusammen. Mittellange grüne Wellen sind nicht zufinden. Der Vorteil der Lampen besteht darin, dass sie optimale Lichtverhältnisse liefern und angenehm auf das menschliche Auge wirken. Allerdings ist das Licht für Wohnräume nur mässig nutzbar.

Als preiswerte Alternative eignet sich eine handelsübliche Leuchtstoffröhre. Sie gibt ein hervorragendes Pflanzenlicht, da sie das Spektrum von Sonnenlicht nachahmt. Zudem wird sie nicht übermäßig warm und ist leicht erhältlich.

Künstliches Pflanzenlicht selber herstellen

Wer beabsichtigt sein Pflanzenlicht selber zubauen, muss bereits bei der Planung einiges beachten. Der wohl wichtigste Punkt besteht darin, einen geigneten Paltz zu wählen. Es ist zu beachten, dass sich eine Stromquelle in der Nähe befindet. Gleichzeitig muss dieser Bereich auch vor eventuell entstehender Nässe geschützt sein.

Weiterhin ist die Nähe zur Pflanze ein wichtiger Aspekt. Hierbei sollte der Grundsatz eingehalten werden, dass pro 6 Watt Leistung der Lampe, 15 Zentimeter Abstand zur Pflanze eingehalten werden sollte.

Es muss beachtet werden, wie lange die Pflanze belichtet wird. Eine zeitschaltuhr ist empfehlenswert, aber es muss ein bestimmter Rhythmus entwickelt werden. Pflanzen brauchen wie der mensch auch, eine Ruhephase um sich von der Fotosynthese zu erholen.

Für die Aufzucht neuer Triebe aus Samen ist jedoch eine gewisse Grundtemperatur nötig. Für diesen Zweck eignen sich LEDs kaum. Sie würden bei weitem nicht ausreichen um genügend Wärme zu entwickeln und es müsste eine zusätzliche Wärmequelle eingerichtet werden.

Der grüne Daumen für ein schönes Zuhause

Im Freien sorgt die Sonne für blühende und grüne Pflanzen. Im geschlossenen Raum ist das nicht immer so einfach, aber möglich mit speziellen Pflanzenlampen. Allerdings sind herkömmliche Glühlampen kaum geeignet, denn sie genügend nicht den besonderen Ansprüchen von Zimmerpflanzen.

Pflanzen sind nicht unbedingt auf die Helligkeit eines Lichts angewiesen, sondern eher auf die unterschiedlichn Farbspektren. Für eine gesundes Wachstum benötigen sie vor allem die Farben Rot und Blau und das im Verhältnis 8: 1 bis 3:1, je nach Pflanzenart und Wachstumsphase.

Das genaue Farbspektrum bieten spezielle Pflanzenlampen, die es in der energiesparenden LED- Technik zu erwerben gibt. Sie verbrauchen nur wenig Strom und enthalten kein giftiges Quecksilber. Zudem ist die lange Leuchtperiode unumstritten.

LED Lampen eignen sich hervorragend um lichtarme Pflanzenstandorte perfekt auszuleuchten, um Pflanzen zu züchten und sie erfolgreich über den Winter zu bringen. Weiterhin sprechen einige Gründe dafür, dass sich für eine LED- Pflanzenlampe entschieden wird.

  • keine zusätzliche Ausrüctung wie zum Beispiel ein Reflektor
  • geringe Anschaffungskosten
  • lange Lebensdauer
  • keine Notwendigkeit von einem Zusatzgerät

Gründe für eine LED Pflanzenlampe

Aufgrund der neuen Technologie sind diese Art von Pflanzenlampen hoch effizient. Sie bilden keine Wärme, die ungenutzt verloren gehen würde. Sie können direkt über der Pflanze angebracht werden, denn sie erzeugen keine Hitze. Die Beleuchtung wirkt so effizient bei einem geringen Platzbedarf.

Um optimal wachsen zu können benötigen Pflanzen nicht nur ein passendes Licht, sondern auch die richtige Temperatur. Ist das Umfeld zu warm, kommt es nicht zu einer korrekten Fotosythese, ist es zu kühl, setzt diese erst gar nicht ein.

Fazit hiervon ist: die so bestrahlten Pflanzen wachsen stärker, größer und gesünder. Dabei ist das vollkommen unabhängig von Jahreszeiten und den Lichtverhältnissen, die draußen herrschen. Andere Pflanzenlampen haben einen Energieverbrauch, der bis zu 80 Prozent höher ausfällt und das wiederum schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Eine LED Lampe kann mit unterschiedlicher Strahlungsverteilung erworben werden. Je nach Einsatzort und für welche Pflanzenarten. Entscheident hierbei ist der rote, gelbe und blaue Anteil. Grün trägt nicht zur Fotosynthese bei, denn dieses Farbstekrtum wird von Pflanzen nicht aufgenommen.

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