Mönchspfeffer (agnus-castus): Pflanze mit besonderer Wirkung ?

Der Mönchspfeffer (vitex agnus-castus) gehört zur Familie der Lippenblütler und wird auch umgangssprachlich gern als Keuschbaum oder Keuschlamm sowie Liebfrauenbettstroh bezeichnet. Die Pflanze hat ihren Namen aufgrund des abschwächenden Geschlechtstriebes bei Männern erhalten. Heutzutage wird der Mönchspfeffer gern in der Naturheilkunde angewandt, wenn bei Frauen Zyklusstörungen oder das prämenstruelle Syndrom (PMS) zum Tragen kommen. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch kann die Pflanze eingesetzt werden.

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Der Strauch, der seine Heimat im Mittelmeerraum hat, kann eine Höhe von bis zu 4 Metern erlangen und zeichnet sich vor allem durch seine hellbraunen Zweige aus. Die Blätter sind kreuzweise angelegt und ungefähr handgroß. Die Blüten hingegen sind zumeist recht klein und stehen in dichten Ständen zueinander. Die Färbung der Blüten reicht von weißen bis über blauen, rosa oder violetten Schattierungen. Vom optischen Aspekt her ähnelt diese Pflanze sehr dem Hanf, sodass es hier oftmals zu Verwechselungen kommen kann. Die Blütezeit wird von Juli bis August beziffert – je nach Standort kann ein Austreiben von April bis Juni beobachtet werden.

Die Geschichte des Mönchspfeffers

Laut verschiedener Überlieferungen wurde die griechische Göttin Hera unter einem Keuschbaum auf Samos geboren. Jährlich vereinigte sich die Göttin mit ihrem Gemahl Zeus unter einem Keuschbaum – ein anschließendes Bad im Imbrasos ermöglichte ihr hingegen den Erhalt der Jungfräulichkeit. Fortan galt der Mönchspfeffer als reines Symbol für die keusche Ehe. Die rotschwarzen und recht fleischigen Früchte wurden sowohl als Gewürz als auch Anaphrodisiakum genutzt. Im Mittelalter wuchs die Pflanze in Klostergärten und wurde als „Abkehr zur weltlichen Liebe“ erkoren. Die Mönche nutzen den scharfen Samen als Gewürzbeigabe für ihre Speisen und schätzten den Nebeneffekt – durch den Genuss konnte nämlich die Enthaltsamkeit der Mönche erhalten bleiben.

Der Einfluss der Mönchspfeffer Wirkung

Laut verschiedener Studien wird mittlerweile angenommen, dass verschiedene Stoffe des Mönchspfeffers einen gewissen Einfluss auf die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) nehmen können. Durch diesen Effekt wird der Hormonhaushalt beeinflusst, da die Inhaltsstoffe unter anderem Opiatrezeptoren ansprechen. Somit können mitunter prämenstruelle Syndrome gelindert werden, wurde eine positive Mönchspfeffer Wirkung in vielen Fällen beobachtet. In geringen Dosen wurde im vergangenen Jahrhundert oftmals das sexuelle Verlangen erfolgreich unterdrückt. Der Mönchspfeffer ist nämlich in der Lage die Dopamin-2-Rezeptoren zu aktivieren und einen Anstieg der Prolaktinfreisetzung zu verringern.

Während einer Studie konnte an 20 gesunden Männern herausgefunden werden, dass eine höhere Dosis an Mönchspfeffer den Prolaktionspiegel nachweislich senken kann – wenn auch nur gering. Die Libido sowie die Spermienbildung wird minimiert, sodass die Wirkung als Anaphrodisiakum erklärbar erscheint.

Mönchspfeffer in der Medizin

Als Heilpflanze anerkannt kann mit dem Mönchspfeffer eine zuträgliche Hormonregulierung angestrebt werden. Die Früchte enthalten rund 0,15 % bis 1,8 % ätherische Öle, die sich aus Sabinen, Cineol oder alpha-Pinen zusammensetzen. Auch Iridoidglykoside, Aucubin und Agnuid sowie Gerbstoffe und Flavonoide können enthalten sein. Dank dieser Wirkstoffe kann eine mögliche Mastodynie (Brustschmerzen) verbessert werden, welche infolge des Progesteronspiegelanstiegs entstehen kann. Die Bildung des Gelbkörperhormons wird stimuliert, sodass auch bei etwaiger Unfruchtbarkeit oder einer Gelbkörperschwäche Mönchspfeffer gern genutzt wird. Hierfür wird ein industriell hergestelltes Extrakt verwendet, welches über den ganzen Menstruationszyklus verwendet wird. Als Nebenwirkungen kann allerdings unter anderem Juckreiz auftreten. Durch die Wirkung des Mönchspfeffers wird die Follikularphase verlängert, sodass sich auch der Zyklus (Zyklusregulierung) verlängern kann.

Zudem werden dem Mönchspfeffer vertreibende Wirkstoffe nachgesagt, die im Kampf gegen Zecken sowie andere blutsaugende Insekten eingesetzt werden.

Mönchspfeffer Kinderwunsch – das sollte beachtet werden

Während der Mönchspfeffer die Libido des Mannes abschwächen kann, sorgt die Pflanze beim weiblichen Organismus für gegenteilige Wirkungen. In erster Linie können die Stoffe bei Menstruationsbeschwerden lindernd wirken und mitunter

  • Brustspannen
  • Unterleibskrämpfen
  • Traurigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Nervosität
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen

abdämpfen. Doch nicht nur für menstruale Beschwerden wird der Mönchspfeffer vornehmlich gern eingesetzt. Auch für die Fortpflanzung ist das Gewächs überaus wertvoll. So kann Mönchspfeffer durchaus dabei helfen, Kinderwunsch zu erfüllen.

Der Hintergrund: Während des Eisprungs steigt auch die Konzentration vom luteinisierendem Hormon (LH) im Blut. Fehlt dieses Hormon, so kann eine Schwangerschaft nicht gewährleistet werden. Durch die Einnahme von Mönchspfeffer hingegen kommt es im weiblichen Organismus zu einer erhöhten Ausschüttung von LH. Vor allem in der zweiten Zyklushälfte und mit Bildung des Progesterons kann durch die Einnahme von Mönchspfeffer das Geschlechtshormon vorangetrieben werden. Durch die Anwendung von Mönchspfeffer durch unterschiedliche Präparate kann der Kinderwunsch somit durchaus wahrwerden, sofern keinen organischen Ursachen oder andere hormonelle Hindernisse den Plan behindern.

Wichtig: Frauen sollten auf die Einnahme von Mönchspfeffer in der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit verzichten, da die Pflanze einen recht starken Einfluss auf den Hormonhaushalt hat.

Auf diesem Weg kann Mönchspfeffer Schwangerschaft fördern

Damit es zu einer Schwangerschaft kommt, sind in erster Linie eine gesunde Eizelle und ein Spermium von Nöten. Nach dem Eisprung bildet sich normalerweise aus dem Follikel das Gelbkörperhormon. Dieses produziert wiederum Progesteron und sorgt dafür, dass sich die Gebärmutter optimal auf die mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Ist die Schleimhaut ausreichend vorhanden, kann auch eine gelungene Einnistung der befruchteten Eizelle vorgenommen werden. Ist der Eisprung hingegen durch einen Mangel an Progesteron verkürzt, so kann auch eine Schwangerschaft nur schwer zustande kommen. Die Periode setzt in diesem Fall noch vor der Einnistung ein, sodass eine Schwangerschaft nicht gegeben ist.

Mit Mönchspfeffer kann eine gewünschte Schwangerschaft hingegen überaus sinnvoll unterstützt werden. Hiermit wird die Bildung des Progesterons angeregt und der Zyklus kann so reguliert werden.

So kann Mönchspfeffer Wechseljahre und die Beschwerden beruhigen

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Kommen Frauen in die sogenannten Wechseljahre, so gerät nicht nur der Hormonhaushalt ins Schwanken, sondern auch der Körper beginnt sich zu verändern. Zunächst wird die Regelblutung immer seltener und bleibt irgendwann ganz aus. Laut Umfragen sind rund ein Drittel aller Frauen von Wechseljahresbeschwerden beeinträchtigt und leiden unter den Symptomen. Der Rest der Damenwelt spürt nur wenige Beschwerden.

Die meisten Frauen fühlen sich indes alt, haben Angst vor der Veränderung und müssen zahlreiche Wechselwirkungen in Kauf nehmen. Schuld ist hieran das Fehlen der Hormone Östrogen sowie Gestagen. Durch die geschwächte Produktion kommt es zu Zwischenblutung, aber auch zu Zyklusstörungen. Die Schleimhäute der Scheide, aber auch der Blase sowie Harnwege werden schlechter durchblutet, sodass es zu einer verminderten Lubrikation (Vaginalsekret) während des Geschlechtsverkehrs kommt. Auch die Veränderung der Harnausscheidung kann zum Tragen kommen. Haut als auch Haare werden dünner, die Knochenmasse nimmt ab. Dies ist jedoch meist nichts im Gegensatz zu den Nebenwirkungen. Neben Hitzewallungen leiden viele Frauen an Übellaunigkeit und Nervosität. Diese hängt mit dem Abfall des Östrogens zusammen. Gleichzeitig steigt das Stresshormon Adrenalin häufig an.

Von Schlafstörungen, Unruhe, Antriebslosigkeit, Erschöpfung bis hin zu Unwohlsein reicht die Palette, die Frauen weltweit schwer zu schaffen macht. Wer ungern zu Hormonersätzen greifen möchte, kann mit Mönchspfeffer Wechseljahre und dessen Symptome lindern. Dieser wirkt regulierend auf den Hormonhaushalt und schafft gleichzeitig einen gelungenen Ausgleich für den Progesteronmangel. Als natürliches Heilmittel kann der Mönchspfeffer die körpereigene Produktion von Östrogen anregen und den gesamten Hormonhaushalt bestmöglich stabilisieren. Gleichzeitig wird Prolaktin in seinem Vorkommen gehemmt, um die Gestagenausschüttung positiv anzuregen.

Wissenschaftliche Studien über die Wirkung von vitex agnus castus in Bezug auf Wechseljahre sind leider weniger anzufinden. Einige Studien gaben bekannt, dass sich Mönchspfeffer nicht wirklich auf die Probanden ausgewirkt hat. Eine Studie des RMIT (Royal Melbourne Institute of Technology), welches in Australien ansässig ist, begleitete über 16 Wochen rund 100 Frauen, die an Wechseljahren litten. 93 Damen beendeten die Studie und konnten keine eindeutigen Besserungen der Symptome ausmachen. Andererseits wurden wiederum Studien vollzogen, die eine signifikante Wirksamkeit bei Wechseljahresbeschwerden belegte. Bei einer israelischen Studie wurde die Wirksamkeit von „SupHerb“, einem homöopathischen Mittel, welches neben Traubensilberkerze ebenso Mönchspfeffer enthält, unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse: Die Frauen, die während der Studie Mönchspfeffer einnahmen, stellten eine starke Verbesserung der Wechseljahre fest.

Trotz dieser Studien wird Mönchspfeffer in Deutschland gern von Frauen verwendet, die in die Meno-Pause gelangen.

Tabletten und andere Produkte für ein besseres Lebensgefühl

Mönchspfeffer Tabletten als auch weitere Präparate finden sich indes in verschiedenen Apotheken, Drogerien, aber auch in Reformhäusern oder Biomärkten an. Der Fruchtextrakt wird mittlerweile als Flüssig- oder Trockenprodukt dargeboten und findet sich in Kapseln oder Tabletten wieder. Experten raten an, entweder 3 g zerkleinerte Früchte pro Tag einzunehmen oder 30 g – 40 g getrocknete Früchte zu konsumieren. Um eine gute und solide Wirkung zu erzielen, empfiehlt es sich hierbei, Mönchspfeffer Tabletten oder etwaige Mittel über einen Zeitraum von drei Monaten ohne Unterbrechung einzunehmen.

Mönchspfeffer Nebenwirkungen und was zu beachten ist

Wie bereits erläutert wurde, können sich die Früchte des Mönchspfeffers (vitex agnus-castus) überaus beruhigend auf den Hormonhaushalt auswirken. Vor allem die dopaminerge Wirkung auf die Hypophyse kann die Freisetzung von fehlenden oder gering vorhandenen Hormonen begünstigen und deshalb das Wohlbefinden steigern. In einigen Fällen kann jedoch die regelmäßige Einnahme von Mönchspfeffer auch nachteilige Resultate erbringen. Im Fall von Mönchspfeffer Nebenwirkungen ist es überaus wichtig, das Präparat abzusetzen. So können neben Exanthemen (Hautausschlag) auch Kopfschmerzen sowie Magen- als auch Darmbeschwerden auftreten. Wissenschaftliche Untersuchungen liegen in diesem Rahmen zwar nicht vor, allerdings sollte sowohl ein Apotheker als auch Arzt bei Aufkeimen dieser Nebenwirkungen um Rat gebeten werden.

Heilkraft in der Tierwelt – so kann die Pflanze Pferde unterstützen

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Auch Pferden können unter hormonellen Störungen leiden – in diesen Fällen kann eine nicht artgerechte Haltung als auch falschausgesuchtes Futter schuld sein. Auch die Zuführung eines Hengstes in eine Herde kann dann und wann einer Stute hormonell zu schaffen machen. Der Hormonhaushalt gerät durcheinander und schlägt sich ebenso auf das Verhalten des Tieres aus. Deutlich erkennbar sind nervöses Reagieren, lebhafte Züge und drastisches Signalisieren von Kampfbereitschaft.

Die wohl bekannteste Störung bei Pferden, die mit hormoneller Dysfunktion zu tun hat, bezeichnet die Dauerrosse. Bei der Rosse handelt es sich um das Brunft- sowie Paarungsverhalten von Pferden. Verläuft die Rosse jedoch überaus intensiv und länger als normal, so sprechen Tierfreunde und Experten von einer Dauerrosse. Diese Störung kann zu Aggressivität des Tieres gegenüber seinem Besitzer als auch der Herde führen. Hier kann Mönchspfeffer Pferd als auch Besitzer beruhigen. Die Wirkung sorgt dafür, dass das Tier gelassener und entspannter agiert – bevor diese Präparate jedoch angewandt werden, sollte der Grund für das Verhalten des Pferdes geklärt werden, um etwaige andere Probleme oder organische Krankheiten auszuschließen.

Die Zufuhr von Mönchspfeffer erfolgt schließlich über die Futtergabe. Die Nahrung sollte hier frisch und vielfältig angeboten werden – als Kraut kann der Mönchspfeffer gut beigemischt werden und macht sich beim Pferd alsbald bemerkbar.

Tipp: Kann das frische Kraut nichts beim Pferd ausrichten, so können eventuelle konzentrierte Tropfen dargereicht werden. Dies kann über einen Zeitraum von mehreren Wochen erfolgen, bis gewünschte Erfolge erkennbar sind. Die Menge der Mönchspfeffer-Tropfen richtet sich hier allerdings nach dem Gewicht des Tieres und sollte mit einem Tierarzt besprochen werden.

Dosierung und die Einnahmemöglichkeiten

Derweil wird nicht nur Mönchspfeffer Tee, sondern eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Präparaten angeboten, um das Wohlbefinden von Mensch und Tier zu aufzuwerten. Neben Kapseln finden sich in Apotheken und im Handel ebenso

  • Mönchspfeffer Tabletten
  • Mönchspfeffer Samen
  • Mönchspfeffer Tropfen
  • Mönchspfeffer Früchte
  • Mönchspfeffer Fruchtextrakt

und weitere Produkte an. Die Mönchspfeffer Wirkung kann unterschiedlich stark oder schwach ausfallen. Aus diesem Grund sollten sich Anwender stets an die vorgegebenen Dosierungsrichtlinien halten. Wer stark unter PMS (prämenstruellem Syndrom) leidet, kann Mönchspfeffer einnehmen, um die Symptome zu lindern. Obwohl der Mönchspfeffer nicht verschreibungspflichtig ist, kann ein Arzt oder Apotheker um Rat gebeten werden. Auch die Packungsbeilage kann Aufschluss über die Mönchspfeffer Dosierung und die weiteren Inhaltsstoffe geben. Generell gilt hier allerdings die Prämisse, die Tagesdosis nicht mit 30 mg – 40 mg zu überschreiten.

Dies hängt allerdings auch davon ab, welches Mönchspfeffer Präparat erworben wird. Bei einem Früchteextrakt sollte wahrlich nicht mehr als 40 mg pro Tag eingenommen werden.

Mönchspfeffer kaufen und nach Empfehlung einnehmen

Verschiedene Präparate wie Kapseln, Tabletten, Extrakte oder Tropfen lassen sich im Internet oder im Handel erwerben. Die Produkte sind zumeist nicht verschreibungspflichtig und schaffen Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. Gleichwohl können PMS, Wechseljahresbeschwerden und weitere Unpässlichkeiten geschickt minimiert werden. Wichtig ist hierbei auf verschiedene Punkte zu achten.

Mönchspfeffer Einnahme: Beim Mönchspfeffer Früchteextrakt sollten nicht mehr als 40 mg pro Tag eingenommen werden. Die Dosierung richtet sich hierbei nach den Symptomen. Nach drei Monaten wird das Mittel abgesetzt, um festzustellen, ob die Beschwerden abgeklungen sind. Bei Wiederauftreten kann Mönchspfeffer erneut angewandt werden. Unter gewissen Umständen kann sich die Einnahme auch auf den Zeitraum der Beschwerden beschränken.

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Mönchspfeffer Dosierung: Je nach Fall kann eine bestimmte Dosierung verordnet und durch Häufigkeit der Beschwerden unterschieden werden. So kann zum Beispiel im 1. Zyklus der Mönchspfeffer (vitex agnus-castus) täglich und im 2. Zyklus bereits nur noch jeden zweiten Tag eingenommen werden. Im 3. Zyklus wäre eine Einnahme nur während der Blutung ratsam. Anschließend werden die Produkte nur noch bei Beschwerden angewandt.

Individuell Mönchspfeffer nutzen: Grundsätzlich kann Mönchspfeffer von jeder Frau genutzt werden, solange keine Nebenwirkungen auftreten. Hiermit sollen die Beschwerden vor und während der Tage reduziert und gelindert werden. Die Einnahme des Heilmittels kann sich bis zu 6 Monate ziehen, ehe eine Absetzen und eine Überprüfung der Beschwerden vollzogen wird.

Auch beim Einsetzen der Menopause wird sich gern dem Mönchspfeffer bedient. Ärzte und Wissenschaftler raten hier sogar eine Dosierung von 40 mg – 80 mg an – dieser Einnahmemodus sollte allerdings immer unter medizinischer Aufsicht erfolgen und nicht in Eigenregie passieren. Das Präparat wird in Form von Mönchspfeffer Kapseln eingenommen, die täglich ein oder zwei Tabletten umfassen. Durch diese Maßgabe können die Symptome deutlich abgedämpft werden. Neben den Kapseln sind auch Tropfen aus Mönchspfeffer ratsam, die in entsprechender Dosierung eingenommen werden. Der Einsatz empfiehlt sich zunächst über drei Monate, ehe eine Behandlung eingestellt und über das Weitervorgehen entschieden wird.

 

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