Weihrauch - Wogegen er helfen kann!

Mit dem Begriff „Weihrauch“ (Olibanum) wird das Harz des Weihrauchbaumes beschrieben, welches sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken und zu mehr Entspannung verhelfen soll. So steht es zumindest in den fernöstlichen Heilverfahren geschrieben, die auf eine lange Tradition zurückblicken. In der westlichen Welt gilt Weihrauch allerdings nicht als anerkanntes Heilmittel, dennoch befasst sich nun auch die moderne Wissenschaft mit der Pflanze und den im Harz vorkommenden wertvollen Inhaltsstoffen. Die ersten Ergebnisse der Untersuchungen sind durchaus vielversprechend und bestätigen positive Aussagen aus der Erfahrungsmedizin.

Weihrauch – Das Harz des Weihrauchbaums

112114801 – fotolia.com – reinhard sester

Der Weihrauchbaum (Boswellia) wächst wild auf trockenen und steinigen Böden in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde. Meist findet er sich in schlecht zugänglichen Gegenden. Spärlich belaubte, knorrige Zweige bilden das charakteristische Aussehen des Baums, in dessen Herkunftsregionen Hitze und Wassermangel herrschen. Weihrauchbäume benötigen jedoch wenige Nährstoffe und so ist die karge Umgebung kein Problem für sie.

Boswellia gehört zu den so genannten Balsambaumgewächsen (Burseraceae). Insgesamt 25 Arten gibt es von ihnen, wirtschaftlich genutzt werden aber nur die fünf Arten Boswellia sacra (auch carterii, Südarabien), Boswellia dalzielii (Westafrika), Boswellia frereana (Somalia), Boswellia papyrifera (Äthiopien) und Boswellia serrata (Indien).

Der Echte Weihrauchbaum erreicht Wuchshöhen von bis zu sieben Metern. Seine unauffälligen und etwa 25 Zentimeter langen Blütenrispen bilden kleine sternförmige Blüten aus, die in Farben von leicht grünlich bis weiß und gelb oder auch zartrosa variieren können. Mit Beginn der Blütezeit im April bilden sich auch dreikantige Steinfrüchte. Allerdings sind es weder die Blätter noch Blüten oder Samen, welche den Weihrauchbaum aus gesundheitlicher Sicht zu etwas Besonderem machen.

Vielmehr ist es das Harz, welches auch Olibanum genannt wird. In ihm befinden sich die Wirkstoffe, die aus pharmakologischer Sicht von Bedeutung sind.

Durch vorsichtiges Anritzen der dünnen Baumrinde wird das Harz gewonnen. Ein milchig-weißer Saft tritt aus und muss dann am Baum trocknen. Sobald die Ausblutung zäh und gummiartig ist, wird sie geerntet.

Die Ernte erstreckt sich über mehrere Monate, bis zur nächsten Blütezeit bekommt der Weihrauchbaum dann eine Erholungsphase. Obwohl mehrmals geerntet wird, ist die Ausbeute dennoch gering. Entscheidend dafür und auch für die Qualität sind unter anderem Größe und Alter des Baums sowie die Witterung. Im Schnitt können pro Ernteperiode zwischen drei und zehn Kilogramm Olibanum gewonnen werden. Um neue Kräfte zu sammeln, benötigt ein Weihrauchbaum nach einigen Ernteperioden aber auch eine mehrjährige Ruhepause. Eine Kultivierung des Weihrauchbaums ist im großen Stil nicht möglich, deshalb ist das Naturharz auch recht teuer.

Wozu wird Weihrauch genutzt?

Bereits im alten Ägypten diente Weihrauch nicht nur zur Einbalsamierung reicher Personen, sondern auch als aromatisch duftendes Räuchermittel. Aufgrund der desinfizierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften wurde es ebenso in der Heilkunst verwendet.

Beim Verglühen entsteht ein aromatischer Duft. Bereits seit der Mitte des ersten Jahrtausends wird in katholischen oder orthodoxen Kirchen bis heute Weihrauch verbrannt.

Weihrauch und seine Inhalts- und Wirkstoffe

Inhaltsstoffe in 100 Gramm Weihrauch-Extrakt:

ätherische Öleca. 7 bis 10 Prozent
Harzsäurenca. 30 Prozent
Schleimstoffeca. 15 bis 20 Prozent
Neutralbestandteileca. 30 Prozent

Inhaltsstoffe im ätherischen Öl (ohne genaue Angaben):

α-Thujen, β-Myrcen, p-Cymol, Methyleugenol, Boswelliasäuren, Lupansäuren, Tirucallensäuren, D-Galactose, D-Arabinose, D-Mannose, Mono-, Di-, Tri- und Sesquiterpene

Der als pharmakologisch geltende Hauptwirkstoff von Weihrauch sind die enthaltenen Boswelliasäuren. Im Jahr 1991 wurde der Wirkstoff Acetyl-11-keto-b-Boswellia-Säure (KBA) nachgewiesen und als stark entzündungshemmend eingestuft. Auch AKBA (3-O-Acetyl-11-keto- β-Boswelliasäure) soll entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.

Boswelliasäuren stehen im „Verdacht“, die für Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper verantwortliche Arachidonsäure hemmen zu können. Die Arten Boswellia serrata und Boswellia papyrifera gelten als besonders reich an Boswelliasäuren. Nur im Harz des Weihrauchbaums kommen diese Säuren vor, was als Alleinstellungsmerkmal für Weihrauch gilt.

In Untersuchungen wurden insgesamt mehr als 200 einzelne Substanzen im Weihrauch nachgewiesen. Die ätherischen Öle werden durch Wasserdampf-Destillation aus dem Harz gewonnen. Aufgrund der in ihm enthaltenen Monoterpene, Monoterpenole, Sesquiterpene, Sesquiterpenole und Ketone wird auch das ätherische Öl therapeutisch genutzt.

Wie wird Weihrauch angezündet?

Damit Weihrauch seinen charakteristischen Duft entfaltet, muss er erhitzt werden und schmelzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder streut man Weihrauch auf glühende Kohlen, jedoch nicht in offenes Feuer, denn dabei verbrennt der Weihrauch zu schnell. In unterschiedlichen Größen sind Weihrauchkohlen erhältlich. In Wohnungen reichen kleine Weihrauchkohlen mit zwei bis drei Zentimeter, in der Kirche werden die größeren Weihrauchkohlen mit einemDurchmesser von vier bis fünf Zentimeter genutzt. Normale Kohlen müssen zum Glühen gebracht werden, durch Luftzufuhr beschleunigt sich das Durchglühen. Spezielle Schnellzünderkohle glüht schneller. Damit die Glut nicht erlischt, sollten immer nur kleine Mengen Weihrauchharz auf die Kohle gestreut werden. Die Kohle sollte von Zeit zu Zeit von den Harzresten befreit werden, bevor sie erneut mit Weihrauchharz bestreut wird. Die verkohlten Harzreste verströmen keinen angenehmen Duft.Schon gewusst?

In verschiedenen Religionen ist das Verdampfen von Weihrauch schon seit langer Zeit ein üblicher Brauch, der sich bis heute gehalten hat. Der durchdringende Duft hatte auch einen gesundheitlichen Nutzen: So versammelten sich in Gottesdiensten damals immer viele Menschen, welche jedoch mit zum Teil hochansteckenden Keimen belastet waren. Durch die desinfizierende Wirkung, die Boswellia nachgesagt wird, sollte sich so die Gefahr von Ansteckungen verringern lassen. In der heutigen Zeit ist es die zugeschriebene Fähigkeit, die Spiritualität fördern zu können, die bei der Verwendung von Weihrauch im Vordergrund steht.

 

 

 

 

 

 

Weihrauch in der Heilkunde

Schriften von vor dreieinhalb tausend Jahren beschreiben die Verwendung von Weihrauch im Niltal. Im alten Ägypten diente der Weihrauch bereits zur Wundbehandlung. Das kostbare Gut Weihrauch wurde auf festen Handelswegen zwischen Somalia und Äthiopien sowie von Indien nach Ägypten und Mesopotanien gebracht. (Quelle: Wikipedia) Auch Hippokrates setzte bei Atembeschwerden, bei Verdauungsbeschwerden sowie zur Wundreinigung ein. Ohne wissenschaftliche Auswertungen und Daten, genügten die sichtbaren Erfolge Beweis genug für die Heilkraft. Auch Hildegard von Bingen setzte im Mittelalter noch Weihrauch als Medizin an.

Bei Arthritis, rheumatischen Erkrankungen sowie bei Beschwerden der Muskeln und Gelenke wird bereits seit 5000 Jahren in der indischen Ayurvedamedizin Weihrauch angewandt. Auch die klassische Naturheilkunde in Europa nutzte den Einsatz von Weihrauch innerlich wie äußerlich – später nur äußerlich – zur Linderung bei Rheuma.

Weihrauch in der modernen Medizin

Studien, die die Wirksamkeit bei chronisch entzündlichen Krankheiten nachweisen sollten, legen die Vermutung nahe, dass ein Einsatz bei Morbus Crohn oder Polyarthritis erfolgreich sein könnte. Untersuchungen der Wirkung bei Asthma Bronchiale oder rheumatischer Arthritis ergaben hingegen keine sicheren Ergebnisse.

Obwohl seit Jahrtausenden die positive Wirkung des Weihrauchs bekannt war, befasst sich die moderne Medizin erst wieder seit den 80er Jahren damit. Einige der traditionellen Wirkungen konnten wissenschaftlich belegt werden, andere beruhen auf Erfahrungsberichten.

Um die positive Wirkung im Körper zu entfalten, müssen die Wirkstoffe aufgenommen werden. Boswelliasäuren, ein Hauptbestandteil des Weihrauchharzes, wirken nachweislich im Magen-Darmtrakt. Es wird vermutet, dass bei äußerlicher Anwendung die Aufnahme über die Haut erfolgt.

Ob Weihrauch die aktuell angewandten Krebstherapien revolutionieren kann, wird erforscht. Weihrauch wirkt nur auf bösartige Zellen. Wissenschaftler versuchen, den Wirkstoff im Weihrauch-Harz, der zu isolieren, der für die Krebsbehandlung einen neuen Durchbruch bringen könnte. Bei aggressiven Hirntumoren sollen die Bosweliasäuren die Wasseransammlungen um den Tumor zurückdrängen, um eine Operation zu ermöglichen.

Für reife und trockene Haut eignen sich Hautpflegeprodukte mit Weihrauch. Bereits die alten Ägypter nutzten Weihrauch als Gesichtsmaske, um die Haut jünger wirken zu lassen. Zu dieser Zeit war Weihrauch teurer als Gold, was auch erklärt, warum Jesus zur Geburt Weihrauch überreicht wurde.

In einem Bundesforschungsprojekt wird derzeit versucht, weitere Erkenntnisse über die kosmetischen und positiven Eigenschaften zu erforschen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirkung von Weihrauch

Schon seit vielen Jahrtausenden ist Weihrauch bekannt und vor allem im indischen Ayurveda wird es seit mehr als 5.000 Jahren verwendet. Inzwischen hat auch die Wissenschaft damit begonnen, Weihrauch und die positiven Eigenschaften genauer unter die Lupe zu nehmen. Inzwischen werden immer mehr Einzelstoffe isoliert und es erfolgen Untersuchungen über deren möglichen Einsatz im medizinischen Bereich. In einigen Studien konnten sich bereits positive Wirkungen von Weihrauch nachweisen lassen.

Weihrauch hilfreich bei Rheuma, Gicht sowie anderen entzündlichen Erkrankungen

Bekannt und erforscht ist bereits die Wirkung von Weihrauch bei Rheuma, Arthritis und Gicht. Deshalb setzt die Medizin es nun auch seit einigen Jahren bei der Therapie dieser Erkrankungen ein. In Studien konnte belegt werden, dass die enthaltenen Boswelliasäuren Entzündungen im Körper bekämpfen und schnell eindämmen können. In einer Studie der Uni Münster aus dem Jahr 2007 zeigt sich diese Wirkungsweise von Weihrauch. (1)

In einer weiteren Untersuchung an der Universität Jena zeigte sich eine entzündungshemmende Wirkung bei verschiedenen Weihrauch-Arten. Aufgefallen ist dabei unter anderem, dass die bis dahin eher unbekannte Art Boswellia serrata sehr wirksam zu sein scheint. (2) Die Studie der Universität Jena zeigte zudem, dass Weihrauch ähnlich wie Ibuprofen wirkt, allerdings keine Nebenwirkungen aufweist. (3)

Weihrauch als Hilfe bei Multipler Sklerose

Studien konnten weiterhin belegen, dass Weihrauch auch für Patienten mit Multipler Sklerose hilfreich sein kann. Für die Krankheit gibt es auf dem deutschen Markt bislang kein Medikament. Der Leiter der MS-Tagesklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf konnte in einer Untersuchung nachweisen, dass Weihrauch bei Multipler Sklerose positive Wirkungen entfalten kann. Es zeigte sich in den Untersuchungen, dass die Krankheitsschübe verringert werden können und auch der gesamte Organismus gestärkt werden kann, wodurch sich die Krankheit in den Griff bekommen lässt. (4)

Weihrauch gegen entzündliche Darmerkrankungen

Weihrauch soll Untersuchungen zufolge auch bei Morbus Crohn und anderen entzündlichen Darmerkrankungen hilfreich sein. Auch hier ist sind es die Boswelliasäuren, die auf die Entzündungserscheinungen hemmend zu wirken scheinen. Eine Studie aus dem Jahr 2007, die mit Ratten durchgeführt wurde, zeigte eine gute Wirksamkeit von Weihrauch. (5)

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2014 konnte zudem eine gute Wirksamkeit bei entzündlichen Darmerkrankungen nachweisen. (6)

Eine Heilung von Morbus Crohn ist bislang allerdings nicht möglich. Weihrauch kann aber möglicherweise dazu beitragen, dass Schübe und die Symptome der Erkrankung verringert werden könnten.

Weihrauch bei Asthma und anderen Erkrankungen

Forscher analysieren Weihrauch auch auf die Wirkung bei Asthma und anderen Erkrankungen. In einer Studie an Asthma-Patienten zeigte sich, dass die Inhalationstherapie zum Teil herabgesetzt werden kann, wenn Weihrauch verwendet wird. (7)

Studien haben zudem ergeben, dass in Weihrauch Inhaltsstoffe enthalten sind, welche die tropische Infektionskrankheit Chikungunyafieber offensichtlich hemmen kann. Medikamente zur Eindämmung der Erkrankung sind bislang aber nicht erhältlich.

Weihrauch in der Krebstherapie

Im Rahmen der Krebstherapie wurden inzwischen auch zahlreiche Studien zur Behandlung der Erkrankung mit Weihrauch und den enthaltenen Boswelliasäuren durchgeführt. So zeigte eine Studie aus dem Jahr 2015, dass Weihrauch durchaus hilfreich sein kann. So sollen durch die Boswelliasäuren die Krebszellen umprogrammiert werden können, um sie dann wieder in gesunde Zellen umzufunktionieren. Dabei greift Weihrauch aber nicht die gesunden Zellen an. (8)

In einer weiteren Studie aus 2015 konnte nachgewiesen werden, dass es zu einem signifikanten Anstieg der Brustdichte durch die in Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren zu kommen scheint. Dadurch kann das Risiko einer Brustkrebserkrankung verringert werden, zudem soll die Entstehung von Brustkrebs verhindert werden können. (9)

Ist bei der Anwendung von Weihrauch mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Wird Weihrauch sachgemäß angewendet, dann zeigen sich keine unerwünschten Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen. Wird Weihrauch jedoch überdosiert, können Magen-Darm-Probleme die Folge sein. Empfindliche Menschen können auf die Verräucherung von Weihrauch zudem mit Atembeschwerden oder bei der äußerlichen Anwendung mit Hautreaktionen reagieren. Auch sind Allergien gegen Weihrauch möglich, wenngleich sie selten beobachtet werden. Zeigen sich während der Anwendung von Weihrauch Haut- oder Atembeschwerden oder auch andere ungewöhnliche Reaktionen, dann muss die Anwendung umgehend abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden.

Da aktuell noch keine ausreichende Datenlage zu Erfahrungen im Umgang mit Weihrauch während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kindern besteht, ist hier von einer Anwendung abzuraten. Sofern Kinder im Haus sind, sollten Räume nach der Verräucherung gründlich gelüftet werden.

Weihrauch ist für Tiere grundsätzlich ungiftig. Nach Absprache mit dem Tierarzt ist es möglich, auch Kaninchen, Katzen, Hunde sowie Pferde mit Weihrauch zu behandeln.

In welchen Qualitäten gibt es Weihrauch?

Die großen Preisspannen der im Handel angebotenen Weihrauchpräparate ergeben sich aus der jeweiligen Qualität des Harzes.

Die Beurteilungskriterien sind der Gehalt an ätherischen Ölen, die für den typischen Weihrauchgeruch verantwortlich sind sowie der Erntezeitpunkt. Die Qualität verbessert sich mit jeder Ernte, wobei die erste früher entsorgt wurde. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird diese inzwischen exportiert.

  • Der Duft der Pflanzen variiert von Jahr zu Jahr und hängt auch vom Klima ab.
  • Die Reinheit, die Größe der Harzbrocken, die Farbe

Je reiner das Harz ist, desto höher ist der Preis. Händisch wird das Harz von Verschmutzungen und Holzsplittern befreit. Auch auf den Preis schlägt sich die Größe der Harzstücke nieder. Je größer die Harzstücke sind, desto besser wird die Qualität eingestuft. Die Farbe variiert je nach Standort des Weihrauchbaumes von

  • sehr dunkel
  • gräulich
  • grünlich
  • weiß
  • goldfarben
  • bräunlich

Welche Weihrauch-Produkte gibt es und wofür werden sie angewandt?

Für die äußerliche Anwendung

Weihrauch-Lotion eignet sich bei sehr trockener Haut. Therapiebegleitend kann es bei Neurodermitis und Psoriasis eingesetzt werden. Ebenso gibt es Weihrauch als Creme für die tägliche Pflege bei geröteter und rissiger Haut. Besonders intensiv wirkt das Gel nicht nur bei trockener Haut, es dient nach dem Sport auch zur Gelenksmassage. Die indische Ayurveda Naturheilkunde mengt Trockenextrakt Ölen, Pulvern und Pflastern bei.

Vor allem Weihrauchöl wird sehr gern verwendet. Auf einfache Weise kann es mit Hilfe eines Vaporisators oder eines Zerstäubers inhaliert werden. Gemeinsam mit einem Trägeröl (z. B. Jojobaöl) kann es zudem auf die Haut aufgetragen werden.

Erhältlich ist zudem auch lose beziehungsweise geschnittene Ware in unterschiedlich feiner bis grober Körnung. Dieser Weihrauch wird dann zum Verräuchern genutzt. Auch Pellets, die in der Handhabung recht einfach sind, werden zum Räuchern angeboten.

Für die innerliche Anwendung

Weihrauch-Kapseln (H 15) gibt es in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel, das auch für Vegetarier geeignet, da die Kapseln frei von Gelatine sind. Die Kapseln können bei chronischen Darmerkrankungen, Hämorrhoiden und Rheuma helfen.

Auch Weihrauchöl ist in geringer Dosierung für die innerliche Anwendung geeignet.

Sprechen Sie bei akuten Beschwerden mit Ihrem Arzt, wenn Sie Weihrauchprodukte einsetzen möchten. Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall den Arztbesuch.

Weihrauch – Inzwischen ein mögliches Heilmittel bei unterschiedlichen Beschwerden

Einst waren Gold, Myrrhe und Weihrauch einer Überlieferung zufolge die Geschenke der Drei Weisen aus dem Morgenland an das Jesuskind. Weihrauchharz gilt heute als ein mögliches Heilmittel bei unterschiedlichen Beschwerden, die chronisch-entzündlich sind (z. B. Rheuma, Asthma, Darmerkrankungen) und auch bei Hautproblemen.

Bislang kann noch nicht festgestellt werden, welche Konzentration an Boswelliasäuren im menschlichen Organismus tatsächlich wirksam ist. Aus diesem Grund müssen noch zahlreiche Studien (vor allem natürlich klinische Humanstudien) durchgeführt werden. Erst dann ist es denkbar, dass Weihrauch als Arzneimittel eine Anerkennung und Zulassung erhält. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass mit der Zulassung nicht mehr ausreichend Weihrauchbäume vorhanden sind, denn der Pflanzenbestand ist stark bedroht.

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Quellen:

(1) https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/pharmaz_und_med_chemie/forschen/arbeitsgruppen/agverspohl/werz_weihrauch091110.pdf

(2) http://www.journalmed.de/newsview.php?id=38018

(3) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25918809

(4) http://www.zes.uni-bremen.de/uploads/Veranstaltungen/2014/140624_Medizinkongress_Vortrag_Heesen.pdf

(5) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18489401

(6) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23981095

(7) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26502867

(8) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23981095

(9) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26636532

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