Shiitake Pilze - wie gesund sind sie?

Shiitake Pilze enthalten neben nahrhaften Proteinen auch zahlreiche lebensnotwendige Mineralien wie Zink, Eisen, Phosphor und Kalium. Shiitake Pilze sind zudem reich an wertvollen Vitaminen B1 und B2 sowie Niacin. Ihre verdaulichen Ballaststoffe weisen einen hohen Gehalt an Vitamin D und Kalzium auf. Die Konzentration dieser ist allerdings abhängig von der Art der Kultivierung und die Zeit und dem Verfahren der Trocknung.

Dem Shiitake werden zahlreiche positive gesundheitliche Effekte zugeschrieben. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Shiitake zur stärkenden Wirkung des Yang eingesetzt. Diese betreffen alle Erkrankungen des Unterleibs wie beispielsweise Magen, Darm, Blase und Gebärmutter. Zusätzlich werden dem Shiitake neutralisierende Kräfte nachgesagt.

Der Pilz gegen Parasiten, Bakterien, Viren und Pilzerkrankungen

Mehrfach nachgewiesen wurde die schützende Wirkung der Extrakte, der Kulturflüssigkeit sowie des Presssaftes von Shiitake. So schützen sie gegen Infektionen durch bestimme Parasiten, Bakterien, Viren und zahlreiche Pilzerkrankungen. Man unterscheidet hier in der Wirkung auf das Wachstum fremder Organismen und die Stimulation der Abwehrfertigkeit.

Die Verwendung des Shiitake Pilzes ist der traditionellen chinesischen Medizin zuzuschreiben. In dieser werden verschiedenste Krankheitsbilder mit Shiitake Pilzen behandelt. Einfache Erkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis, Migräne und Magengeschwüre, als auch schwerwiegendere Krankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Rheuma, Arthritis oder gar Gicht werden von der traditionellen chinesischen Medizin mit den Extrakten des Shiitake Pilzes behandelt.

Immer mehr wissenschaftliche Studien und Arbeiten beschäftigen sich mit der Wirkung des Shiitake Pilzes. Allerdings bleiben aussagekräftige Ergebnisse noch abzuwarten.

Shiitake Pilze zur Stärkung der körperlichen Abwehr

Die in Shiitake Pilzen enthaltenen Polysaccharide wirken anregend und stimulierend auf das Immunsystem. Verantwortlich dafür ist unter anderem das im Shiitake Pilz enthaltene Lentinan, ein komplexes Zucker-Molekühl der ß-Glucane Gruppe.


Der in Shiitake Pilzen enthaltene Stoff Eritadenin soll sich bei regelmäßiger Einnahme cholesterinsenkend auswirken. So soll sich der Cholesterinspiegel bereits mit einer täglichen Einnahme von nur 9g getrockneten Shiitake Pilzen leicht senken lassen. Weiterhin wird dem Shiitake Pilz bei regelmäßigen Verzehr eine schützende Wirkung nachgesagt.

Studien haben ergeben, dass der regelmäßige Verzehr von Shiitake Pilzen vor arteriosklerotischen Schäden an der Aorta eine schützende Wirkung mit sich bringt. Das im Shiitake enthaltene Vitamin D, welches für den Metabolismus von Kalzium unerlässlich ist, wirkt sich positiv auf eine beginnende Osteoporose aus. Auch rheumatische Erkrankungen, wie beispielsweise Arthritis, können durch den regelmäßigen Verzehr von Shiitake Pilzen gemindert werden. Vorhandene Polyphenole sowie der enthaltene Inhaltsstoff Thioprolin, welcher sich während der Trocknungsphase des Pilzes bildet, regen die Entgiftung des Körpers an.

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