Aroniasaft – positive Wirkung aus der Wunderbeere

Die Aroniapflanze hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bekanntheit erlangt. Die pflegeleichte Pflanze ist winterhart und kommt ursprünglich aus Nordamerika und Kanada und wird seit Ende des 17. Jahrhunderts auf den europäischen Kontinent kultiviert. Der Aroniastrauch trägt im Herbst herb-süßliche Früchte von roter bis tiefblauer Farbe. Diese Aroniabeeren werden in der Regel zu Aroniasaft verarbeitet. Aroniasaft beinhaltet sehr viele vitale Inhaltsstoffe die bei der Behandlung verschiedener Krankheitssymptome helfen können.

Das steckt im Aroniasaft

Vor allem der hohe Anteil an Flavonoiden macht den Saft zu einem starken Radikalfänger. Darüber hinaus beinhaltet der Aroniasaft viele essentielle Inhaltsstoffe wie Polyphenole, verschiedene B Vitamine, Vitamin C und E, Vitamin A und K sowie eine nicht zu verachtende Menge an den Mineralstoffen Zink, Eisen, Jod, Calcium und Kalium.

So wirkt der Aroniasaft

120664878 – fotolia – madaland

Viele Erkrankungen entstehen durch falsche Lebensweisen. Umwelteinflüsse, Stress und der Verzehr ungesunder oder sogar giftiger Lebens- und Genussmittel machen dem menschlichen Körper ordentlich zu schaffen. Nikotin, Medikamente oder Stress führen zur Entstehung freier Radikale. Diese freien Radikale können Zellen angreifen. Darüber hinaus ist das Immunsystem oftmals so stark mit der Bekämpfung dieser „freien Radikale“ beschäftigt, dass die Entstehung anderer Krankheiten beschleunigt werden kann.

Hier kommen die Flavonoide im Aroniasaft zum Zug. Flavonoide wirken als Antioxidans und bekämpfen die „freien Radikale“ auf natürliche Weise. Auf Dauer kann es durch den regelmäßigen Verzehr von Aroniasaft zu einem verbesserten Verhältnis zwischen „freien Radikalen“ und Antioxidantien kommen. Dadurch wird das Immunsystem nachhaltig gestärkt und dem Zellabbau wird entgegen gewirkt.

Außerdem haben die Flavonoide eine entzündungshemmende Wirkung. Aus diesem Grunde wird Aroniasaft gerne von Alternativmedizinern zur Behandlung und der Prophylaxe von Magenschleimhautentzündungen, Gelenkentzündungen oder Blasen- und Nierenentzündungen eingesetzt.

Gerne wird der Saft der Aroniabeere auch als „Venenreiniger“ bezeichnet. Maßgeblich für diese Wirkung sind wieder die Flavonoide. Diese zeigen außerdem eine antivirale, antibakterielle und antikarzogene Wirkung auf.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Aroniasaft achten

  • Achten Sie beim Kauf auf Saft aus kontrollierten, biologischen Anbau.
  • Der Aroniasaft sollte ein 100%iger Direktsaft sein und nicht mit weiteren Zusätzen angereichert sein.

Bedenken Sie unbedingt, dass der Aroniasaft in einer deutlich höheren Konzentration ins Blut gelangt, als durch den Verzehr der Beeren. Wenn Sie Aroniasaft aus gesundheitlichen Gründen und für die Bekämpfung von Krankheitssymptomen einsetzen möchten, ist Aroniasaft immer das Mittel erster Wahl und den Beeren vorzuziehen.

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