Birkenzucker – Darum ist er so gesund

Birkenzucker ist ein gesunder Zuckerersatz, der den Vorteil hat, die Zähne zu schützen. Genannt wird das Süßmittel auch Xylit, dessen Ausgangsstoffe frei von Gentechnik sind. Der reine Birkenzucker stammt aus Finnland und wird in der Regel aus Birkenrinde hergestellt. Umweltbewusste Menschen müssen sich keine Sorgen machen, denn das Fällen von Bäumen ist für diesen Vorgang nicht erforderlich.

Xylit hat eine besondere Eigenschaft, denn Karies kann beim Verzehr nicht auftreten. Karies entsteht, weil sich Bakterien auf der Zahnoberfläche ausbreiten. Die Bakterien weiten sich rasend schnell aus und es wird dadurch bedingt Säure produziert, die den Zahnschmelz angreift.

So positiv ist Birkenzucker

114004843 – fotolia.com – Maik Dörfert

Gerade bei Kindern, die natürlich Süßes mögen, ist meist schon im Milchzahnalter mit Karies zu rechnen. Was die Mehrzahl der Eltern nicht wissen ist, auch in vielen Produkten, die extra für Kinder sind, ist sehr viel Zucker. Das dieses nachhaltig Zähne schädigen kann, dürfte jedem bewusst sein.

Birkenzucker ist die gute Alternative zur herkömmlichen Zucker Raffinade, denn er trägt sogar zu gesunden Zähnen bei. Sogar als Zahncreme kann der Zucker Verwendung finden, denn wenn er lange genug im Mund bewegt wird, putzt er schon einmal vor. Danach erfolgt das normale Zähneputzen.

Mundspülungen, die mit Birkenzucker versehen werden, sind ebenfalls zu empfehlen. Für zwischendurch reicht es vollkommen aus, einen Xylit – Kaugummi zu verwenden. Diese sind ebenfalls im Handel zu erwerben.

Birkenzucker sieht den gewöhnlichen Haushaltszucker sehr ähnlich. Der Vorteil ist jedoch, er hat weniger Kalorien und schützt vor Karies. Als Neuentdeckung kann Xylit nicht angesehen werden, denn er ist seit mehr als hundert Jahren bekannt. In Deutschland allerdings ist das Produkt erst in den letzten Jahren zu einem wahren Renner geworden, nur leider nicht überall zu erhalten.

Sieht dem Zucker sehr ähnlich

Birkenzucker besteht aus kleinen, weißen Kristallen. Er hat auch eine ähnliche Süße, aber nur etwa halb so viele Kalorien. Der Zucker ist antikarlogen, darum wird er auch in Zahnpasta, Kaugummi und Mundwasser verarbeitet.

Den Bakterien wird dadurch der Kampf angesagt, da er dem Gebiss in keinster Weise schadet. Birkenzucker ist zu einhundert Prozent aus Kohlehydrate aufgebaut. Xylit ist:

  • Kein Zucker
  • Kein Süßstoff
  • Es ist ein Zuckerersatzstoff
  • Besteht zu 100 % aus Kohlenhydraten
  • Enthält mehrwertigen Alkohol
  • Kein Trinkalkohol, der nicht süchtig oder betrunken macht
  • Für jedermann geeignet

Die Anwendung entspricht der normalen Zucker Raffinade. Xylit kann 1:1 verwendet werden. Es eignet sich besonders gut zum Backen, Kochen oder als Zusatz für süße Getränke.

Birkenzucker ist anders als Haushaltszucker, dass zeigt der Kaloriengehalt. Auf 100 Gramm davon, sind nur ganze 240 Kalorien enthalten. Das ist noch nicht einmal die Hälfte vom normalen Zucker.

Da es sich bei Birkenzucker um ein relativ neues Produkt handelt, machen sich die meisten Personen Gedanken, ob die Nutzung vielleicht Nebenwirkungen oder eine Beeinträchtigung der Gesundheit zur Folge hat. Bei Xylit ist das nicht der Fall, denn der Birkenzucker wurde sogar von der Weltgesundheitsorganisation freigegeben.

Birkenzucker ist gesundheitstauglich und zwar auch in größeren Mengen. Allerdings können einige Personen bei zu viel genossenem Xylit, über Blähungen oder einer abführenden Wirkung klagen. Dieses ist nicht zwangsläufig der Fall, aber durchaus möglich. Der menschliche Körper gewöhnt sich jedoch schnell an die Umstellung auf Birkenzucker. Experten empfehlen, ihn am Anfang in kleinen Dosen, zum Beispiel in einem Getränk oder einer kleinen Süßigkeit zu sich zu nehmen. Die Steigerung darf dann nach und nach kommen.

Der chemische Name von Birkenzucker ist Xylitol und es gehört zur Gruppe der Zuckeraustauschstoffe. Entdeckt wurde der Zucker von dem Nobelpreisträger, Hermann Emil Fischer. Er war es, der den Zucker aus der Birkenrinde gewonnen hat.

Der Durchbruch kam, als bekannt wurde, dass Xylit das Gegenteil von Haushaltszucker ist, was den menschlichen Körper betrifft. Es wurde nachgewiesen, dass Birkenzucker eine wohltuende Wirkung hat.

Was Birkenzucker alles kann

Xylit ist für jedermann geeignet, also auch für Diabetiker. Es besitzt den glykämischen Index 7, dadurch bedingt wird der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten und stabilisiert. Es ist sogar möglich, dass der Patient weniger Insulin benötigt und auch bei Schwangerschaftsdiabetes darf Birkenzucker ungehindert genossen werden.

Birkenzucker hat eine antibakterielle Wirkung und ist sogar wirksam bei einer Pilzinfektion und Candida. Die Einnahme steigert die Kollagenproduktion und verringert das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Es wurde auch beobachtet, dass Xylit vorbeugend bei einer Mittelohrentzündung von Kindern wirkt.

Hinweis:
Gerade im Dentalbereich hat Birkenzucker seine Stärken.
Er kann Karies verhindern und er verlangsamt auch die Zahnsteinbildung. Xylit beugt der Belagsbildung vor und kann zudem verhindern, dass Mundgeruch entsteht.

Für diejenigen, die an Gewicht verlieren wollen, ist Birkenzucker geradezu prädestiniert, denn er unterstützt nicht nur die Verdauung, er mindert auch das Hungergefühl. Für alle Diätbewussten Menschen ist Xylit geeignet, denn er fördert die Gewichtskontrolle, weil er 40 Prozent weniger Kalorien als normaler Zucker besitzt.

Birkenzucker wird ebenso Xylit oder auch Xucker genannt. Er eignet sich besonders gut für die moderne Küche, denn er kann verwendet werden für:

  • Obstsalate
  • Müslis
  • Desserts
  • Pudding
  • Topfenspeisen
  • Zum Backen ohne Hefe
  • Zum Kochen
  • Zur Süßung von heißen und kalten Getränken

Der süße Zuckerersatz

Zucker ist in den vergangenen Jahren weiter in den Hintergrund geraten und das zu Recht. Wer seine Figur nicht verändern möchte oder sogar eine Gewichtsreduktion anstrebt, ist mir Birkenzucker bestens beraten. Xylit ist die perfekte Alternative zu herkömmlichen Zucker und fast ebenso einsetzbar.

Birkenzucker kann aus vielen unterschiedlichen Pflanzen gewonnen werden, meistens ist es jedoch die Birkenrinde, die zur Herstellung eingesetzt wird. Diese ist zunächst einfach, aber auch zeitraubend. Sie besteht aus vielen Schritten, bis der Birkenzucker fertig ist.

Das Holz oder die Rinde des Baumes müssen zunächst klein gehackt werden, danach wird das Ganze mit Wasser versetzt. Nun erfolgen unterschiedliche Schritte, die aus Reinigung und Filterung bestehen. Der Birkenzucker wird auf diese Art stufenweise von den übrigen Bestandteilen getrennt. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn es entsteht ein Süßungsmittel, dass einen Reinheitsgar von nahezu 100 Prozent hat.

Ein wesentlicher Aspekt von Birkenzucker besteht darin, dass er zur Zahnpflege verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, Xylit hat keinen Eigengeschmack, wie zum Beispiel Stevia oder Aspartam. Zudem kann Xylit auch als Light – Variante erworben werden, hierbei wird der Stoff Erythrit eingesetzt. Dieser entsteht durch eine Fermentation von Traubenzucker. Hierbei sind keinerlei Kalorien vorhanden.

Beim Kauf auf Qualität achten

Diejenigen, die Birkenzucker ausprobieren möchten, sollten sicherstellen, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. Da Xylit immer bekannter und begehrter wird, wird der Xucker auch aus Harthölzern oder aus gentechnikfreiem Mais gewonnen. Die Hersteller sind zwar der Meinung, dass es sich immer um eine einwandfreie Qualität handelt, doch es gibt unterschiedliche Kundenrezensionen, wenn es um den Kauf von Xylit geht.

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Wer wirklich Wert auf einwandfreie Ware legt, sollte bei Birkenzucker darauf achten, dass eine europäische Produktion stattgefunden hat. Allerdings sollte die Ware, die aus asiatischen Ländern kommt, nicht komplett abgelehnt werden, denn gerade die Asiaten legen ein besonderes Augenmerk auf genveränderte Lebensmittel.

Hinweis:
Wer sein Essverhalten umstellen möchte, sollte seinen Zuckerkonsum überdenken. Birkenzucker oder Xylit ist eine wirkliche Alternative gegenüber anderen Süßungsmitteln. Allerdings muss das Produkt auch eine einwandfreie Qualität haben.

Dosierung und Anwendung

Birkenzucker eignet sich:Zum Backen, süßen von Getränken und Dessert, in Verbindung mit Trockenhefe
Produkte mit Birkenzucker sind:Kaugummi, Ketchup, Müsli, Schokolade, Zahnpasta

Heute kann Birkenzucker leider noch nicht überall erworben werden. Die meisten Supermärkte und Discounter führen Xylit nicht, was an dem relativ hohen Preis liegen mag. Im Gegensatz zur normalen Zucker Raffinade muss also tiefer in die Tasche gegriffen werden. Der Online – Einkauf hat bestimmte Vorteile, denn dort ist er in der Regel günstiger und auch die Auswahl an unterschiedlichen Produkten ist größer. In Einzelfällen kann der Verbraucher auch Glück haben, Birkenzucker in einem Reformhaus oder Drogeriemarkt kaufen zu können.

Tipp:
Personen, mit einem eher empfindlichen Magen, sollten bei der Anwendung von Birkenzucker Vorsicht walten lassen. Niedrige Dosen am Anfang, führen nicht zu Durchfall oder anderen Verdauungsstörungen. Das Produkt muss trocken, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden.

Die Vielzahl der Rezepte sind auf den üblichen Haushaltszucker ausgelegt. Bei anderen Zuckerersatzstoffen muss zuerst eine mühselige Umrechnung erfolgen. Bei Birkenzucker entfällt das gänzlich, denn er kann genauso angewendet werden, wie der klassische Zucker. Dieser kann 1: 1 durch Xucker ersetzt werden.

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Mittlerweile steht der normale Zucker immer mehr in der Kritik. Es nützt jedoch nichts, auf Zucker im Kaffee oder im Tee zu verzichten. Die meisten Lebensmittel beinhalten versteckten Zucker, aber Zucker in großen Mengen entpuppt sich als Gift für den menschlichen Körper.

Eine Überdosierung von Zucker kann ernsthafte Krankheiten hervorrufen, wie zum Beispiel, Diabetes und Übergewicht. Was normaler Zucker außerdem mit dem Gebiss macht, ist überwiegend bekannt. Genau zu diesem Zeitpunkt kommt der Birkenzucker ins Gespräch.

Traubenzucker, Rübenzucker oder Rohrzucker sind weit verbreitet. Xylit oder Birkenzucker ist dagegen noch nicht so bekannt. Dabei besteht er genauso aus Kristallen, schmeckt wie Zucker und kann zu fast allem genutzt werden, wie normaler Zucker auch. Zudem sorgt er für ein erfrischendes Gefühl im Mund. Dieses ist dem Kühleffekt zuzuschreiben, der entsteht, wenn sich Xylit im Speichel auflöst.

Da Birkenzucker ein Zuckeraustauschstoff ist, wirkt er auch nicht so süß, wie ein Süßstoff. Diese sind bekanntlich bis zu 3.000 Mal süßer als Haushaltszucker. Zudem werden sie künstlich produziert und wirken auf den menschlichen Körper wie ein Fremdstoff.

Xylit ist kein Fremdstoff, denn der Körper produziert ihn in kleinen Mengen selber. Das passiert, wenn die Leber Kohlenhydrate abbaut. Wird Birkenzucker verzehrt, wirkt er zuerst im Dickdarm, wird dort von Bakterien zerlegt und wird dann in Form von Wasser und Kohlendioxid wieder ausgeschieden.

Der Verzehr

Erwachsene:Tägliche Dosis maximal 150 Gramm
Kinder:Tagesdosis maximal 40 Gramm

Für Diabetiker eignet sich Birkenzucker besonders, da es einen niedrigen glykämischen Index aufweist.

Nachteile hat der Verzehr von Xylit nicht, es gibt jedoch einige Dinge zu beachten. Birkenzucker fördert die Verdauung und kann in einzelnen Fällen abführend wirken. Das liegt an den kurzkettigen Fettsäuren, die sich im Darm, ähnlich wie Ballaststoffe verhalten. Der Gewöhnungseffekt stellt sich jedoch schnell ein und eine abführende Wirkung gibt es dann nicht mehr.

Vorsicht:
Hunde, Kaninchen, Ziegen
und andere Tiere, sollten keinen Birkenzucker fressen. Sie vertragen ihn genauso wenig wie zum Beispiel Schokolade oder Weintrauben. Falls ein Tier doch einmal etwas davon zu sich genommen hat, muss unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Ein weiterer Nachteil ist der relativ hohe Preis. Dieser rührt daher, da Birkenzucker aufwendig hergestellt wird. Auch zum Backen ist Xylit nur bedingt einsetzbar, denn in Verbindung mit frischer Hefe geht ein Teig nicht auf. Das liegt daran, dass Xylit sich mit einem Hefepilz nicht verstoffwechseln kann.

Xucker ist also eine tolle Alternative zu normalem Zucker oder einem anderen Süßungsmittel. Er ist außerdem gut zum Abnehmen geeignet oder für eine bewusstere Ernährung. Birkenzucker sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker, hat aber jede Menge weniger Kalorien. Viele Meinungen besagen, dass Xylit der beste Ersatz für Industriezucker ist.

Birkenzucker ist eine sinnvolle Investition für alle, die Backen oder sich gern einen süßen Cocktail genehmigen. Geeignet ist Xylit auch für süße Marinaden beim Fleisch oder einfach nur für diejenigen, die in ihrem Kaffee oder Tee etwas Süßes brauchen.

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