Gerstengras - reich an Vitalstoffen und Mineralstoffen ?

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Das Gerstengras zählt zu einem der wertvollsten Lebensmittel unserer Zeit. Nicht nur das gesunde Plus an Vitalstoffen, sondern auch die außergewöhnliche Nährstoffdichte macht das Gerstengras zu einem beliebten Lebensmittel, welches reich an gesundheitsfördernden Stoffen ist. Selbst die Wissenschaft ist sich bereits sicher, dass Gerstengras eine Reihe von physischen und psychischen Leiden lindern und sich zudem positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann.

Gerstengras – reich an Vital- und Mineralstoffen

Die Gerste (Hordeum vulgare), welche zu den Getreidearten und somit zur Familie der Süssgräser gehört, wird seit vielen Jahrhunderten angebaut. Wird das Korn eingesät, so entsteht zunächst das Gerstengras, welches im satten Grün erstrahlt. Obwohl das Gras eher unscheinbar wirkt, trügt dieser Schein nur allzu sehr. Im Gerstengras selbst sind nämlich viele

NährstoffeAntioxidantien
MineralstoffeSpurenelemente
VitamineBioflavonoide

und zahlreiche, beachtliche Enzyme enthalten, die für das Wohlbefinden des menschlichen Organismus zuträglich sein können. Dr. Yoshidide Hagiwara, der in Japan als berühmter Wissenschaftler bekannt ist, fand vor vielen Jahrzehnten bereits heraus, dass das Gerstengras, im Gegensatz zu anderen bekannten und gesunden Lebensmitteln, mehr Mineralien und Vitamine enthält. In der Gegenüberstellung mit einigen Nahrungsmitteln enthält Gerstengras

  • Bis zu 11mal mehr Calcium als zum Beispiel Kuhmilch
  • Rund 5mal mehr Eisen als Spinat oder Brokkoli
  • Ca. 4mal mehr Vitamin B1 als beispielswiese Weizen
  • Ungefähr 7mal mehr Vitamin C als Orangen

und gilt weiterhin als wertvolle Zinkquelle. Zudem bestätigte Hagiwara, dass vor allem im jungen, frischen Gerstengras ein ausgewogenes Gleichgewicht an Nährstoffen existiert. Durch diese Maßgabe kann nicht nur der Säure-Basen-Haushalt der Konsumenten ausgeglichen werden, sondern auch eine Übersäuerung sowie weitere Symptome, die den Alltag negativ bestimmen können, gelindert.

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Übersäuerung: Besonders eine Übersäuerung scheint in der heutigen Zeit ein verstimmtes Problem der zivilisierten Bevölkerung darzustellen. Dies wird vor allem durch den Verzehr von ungesunden Lebensmitteln erreicht und führt zu Unwohlsein, Trägheit, Kopfschmerzen, Migräne, Hautproblemen und Verdauungsstörungen. Das Gerstengras hingegen kann bei regelmäßiger Anwendung den basischen Haushalt regulieren und harmonisieren. Wird Gerstengras aufgenommen, so werden die pH-Werte im Körper auf sanfte und natürliche Weise ausgeglichen, das Mineraldepot kann remineralisiert werden und Körperzellen können schädliche Einflüsse besser kompensieren.

Entzündungen sowie Infekte: Das Gerstengras verfügt über eine hohe Anzahl an entzündungshemmenden Wirkstoffen – den Antioxidantien. Diese Sorgen dafür, dass das Immunsystem des Menschen stabilisiert und von Umweltgiften befreit wird. Somit kann auch das Risiko, an verschiedenen Infekten zu erkranken, besser ausgeglichen werden.

Darmerkrankungen wie colitis ulcerosa: Dank der bereits genannten entzündungshemmenden Wirkung des Gerstengras, können weiterhin auch chronische Darmerkrankungen gelindert werden. Ob Durchfall, Blähungen oder gar Darmblutungen – das Gerstengras führt dem Organismus nicht nur Mineralstoffe zu, sondern wirkt ebenso wie ein entzündungshemmendes Medikament und verbessert eindeutig die Symptome, wie eine Studie der Nutrient Food und Feed Division aus Tokio erbrachte. Hier wurden 18 Probanden mit 30 g Gerstengrasextrakt pro Woche über einen Zeitraum von 4 Wochen versorgt. Die Patienten erklärten im Anschluss, dass die Verbesserung im Rahmen von Schmerzen und Durchfällen deutlich nachließ.

Gerstengras – ein wahres Superfood

Das Gerstengras scheint ein wahrer Alleskönner zu sein, enthält dieses unglaublich viele Inhaltsstoffe, die unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper offenbaren.

  • Vitamin B1: Das Vitamin B1 (Thiamin) reguliert den Stoffwechsel des Körpers und fördert auch die Nervenfunktionen, um somit mehr Vitalität und folglich ein besseres Wohlbefinden zu schaffen.
  • Vitamin C: Ascorbinsäure ist im Gerstengras reichlich vorhanden. So findet sich 7mal mehr Vitamin C in Gerstengras an als zum Beispiel in Orangen. Unser Körper benötigt Vitamin C, um schädliche, freie Radikale auszumerzen, die einen schadhaften Einfluss auf unser Immunsystem einnehmen können. Gleichwohl fördert die Ascorbinsäure den Aufbau vom Bindegewebe und unterstützt ebenso die Aufnahme von Eisen. Unser Körper kann Vitamin C leider nicht selbst produzieren, sodass wir diese Maßgabe täglich unterstützen müssen.
  • Eisen: Dieses Spurenelement gilt als lebensnotwendiges Vorkommen, welches für den Sauerstofftransport als auch die Zellbildung verantwortlich ist. Wird ein Eisenmangel diagnostiziert, so kann sich dies durch blasse Schleimhäute, schlechtes Nagelwachstum oder Müdigkeit sowie Trägheit darstellen.
  • Calcium: Der Kuhmilch wird ein reichliches Vorkommen von Calcium nachgesagt – das Gerstengras enthält allerdings 11mal mehr Calcium als Milch. Wer zum Beispiel aus Gründen von Laktoseintoleranz auf Milch- sowie Molkeprodukte verzichten muss, kann sich hier mit Gerstengrassaft aushelfen. Dieses gleicht einen Calciummangel aus und dazu beitragen Knochen und Zähne gesundzuhalten.
  • Zink: Das Zink gehört zur Familie der Spurenelemente und sorgt im menschlichen Organismus dafür, dass Enzyme aufgenommen werden können. Diese Enzyme sind für eine Reihe von chemischen Reaktionen maßgeblich, die bei der Wundheilung oder im Kampf gegen Bakterien sowie Viren wertvoll sind.
  • Chlorophyll: Das Chlorophyll gilt als naturgegebener Farbstoff, der aktiv vom Gerstengras gebildet wird und somit das Gras grünen lässt. Auch auf den menschlichen Organismus wirkt das Chlorophyll aus dem Gerstengras positiv, wird demzufolge die Blutzellenerneuerung aktiviert. Die Farbpigmente helfen zudem bei etwaigen Entgiftungen und fördert die Wundheilung.
  • Lunasin: Dieser Wirkstoff ist vor allem als natürlicher Bremsstoff für Hautzellen bekannt. Das Lunasin ist im Gerstengras in großer Anzahl vorzufinden und kann auch bei anderen Krebsarten wie beispielsweise Prostatakrebs oder Brustkrebs hilfreich sein. Diese Wirkung konnte bereits in diversen Laboruntersuchungen bestätigt werden.
  • Flavonoide: Die Flavonoide werden in erster Linie als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet, die mitunter dem Obst ihre reichhaltigen Farben verleihen. Gleichzeitig können Flavonoide wesentlich mehr erzielen – so sind die Stoffe für ihre entzündungshemmenden als auch antibakteriellen Eigenschaften bekannt, die sich hervorragend bei Herz-Kreislauferkrankungen oder unerwünschten Virusinfekten durchsetzen können.

Auch für die Haut ist Gerstengras wertvoll

Gesundheit beginnt im Darm – hier verrichtet das Gras wertvolle Dienste und sorgt dafür, dass die Pflanzenstoffe ihre Arbeit aufnehmen können. Neben vielen Symptomen wird auch die Hautregeneration positiv stimuliert. Damit das Werk vollzogen werden kann, arbeitet das Gerstengras aktiv mit den Zellen zusammen. Proanthoxyanidine zum Beispiel sind Antioxidantien, welche Zellen vor Toxinen, Giften und freien Radikalen schützt und die Zellen im Rahmen des Immunsystems aufwertet. Somit kann das Gras für eine Reihe von entzündlichen Erkrankungen wertvoll sein und gleichwohl Infektionen lindern und auch das Risiko für Krebs senken.

Weiterhin gelten Proanthocyanidine als vorteilhaft für das Bindegewebe und die Hautstrukturen. Demnach können diese Stoffe die Hautzellen schützen und Angriffe von Radikalen abwehren. Somit dürfen sich die Zellen erholen und ihre Arbeit ohne Hindernisse aufnehmen. Die Haut erstrahlt, wirkt straffer und gleichwohl elastischer. Zudem reparieren die Proanthocyanidine Faserproteine, welche die Haut mit frischer Spannkraft versorgen.

Wünschenswerte Gerstengras Wirkung auf den Cholesterinspiegel

Eines der vielen weiteren Vorzüge des Gerstengrases bezieht sich auf die Senkung des Cholesterinspiegels. Diese Maßgabe ist überaus wichtig, kann eine Regulierung das Risiko an Schlaganfällen zu erkranken oder das Risiko für Herzinfarkt aktiv senken. Wissenschaftler vom Department of Nutrition in China stellten indes fest, dass Gerstengras das schadhafte LDL-Cholesterin minimieren kann. Ist ein hohes Maß an LDL-Cholesterin zu verzeichnen, so besteht auch die Gefahr, dass Arterien verstopfen und somit Herzinfarkte oder Schlaganfälle vorprogrammiert sind.

Während einer Studie wurden 36 Probanden, die allesamt an einem überhöhten Cholesterinspiegel litten mit 15 g Gerstengrasextrakt versorgt. Nach einer 4wöchigen Behandlungszeit kamen die Wissenschaftler und Experten zum dem Schluss, dass die Werte vom LDL-Cholesterin bei regelmäßiger Aufnahme von Gerstengras erkennbar gesenkt werden können. Zudem wurden die freien, schädlichen Radikale im Blut der Probanden signifikant minimiert. Weiterhin wurde untersucht, wie sich Gerstengras in Kombination mit Vitamin C sowie E verhält. Hierfür wurden spezielle Früchte, Nüsse und Pflanzenöle dargereicht. Das Resultat ergab, dass Gerstengras mit diesen Zutaten eine herausragende Wirkung auf den Cholesterinspiegel erzielt. Die Forscher, die an der Fu Jen Universität in Taipeh tätig sind, stellten ebenso fest, dass Gerstengras nicht nur Cholesterin senkt, sondern auch dessen Oxidation hemmt – und das immerhin um 36 Prozent, wenn Gerstengras mit Olivenöl verwendet wird.

Bei einer zusätzlichen Studie, welche im Internation Journal of Green Pharmacy im Jahr 2010 veröffentlicht wurde, konnte auch die Gerstengras Wirkung auf Typ-2-Diabetes kontrolliert werden. Hierfür wurden zwei Personengruppen zur Rate gezogen, die an einem erhöhten Blutzuckerspiegel litten sowie über einen recht hohen Cholesterinspiegel verfügten. Diese Personen wiesen zudem Bluthochdruck sowie Übergewicht auf. Eine Gruppe von Probanden erhielten rund 2 Monate lang Gerstengrassaft, welches aus 1,2 g Gerstengraspulver hergestellt wurde. Weitere Maßnahmen wurden nicht angesetzt. Die zweite Gruppe erhielt keine Gerstengrasprodukte – das Ergebnis war verblüffend: Die Cholesterinwerte der Gruppe, die täglich Gerstengrassaft zu sich nahm, konnte deutlich erkennbar gesenkt werden. Aus diesem Grund wird Gerstengraspulver gern als Nahrungsergänzungsmittel für Diabetiker angeraten.

Genuss von Gerstengrassaft, Pulver & Co.

Das Gerstengras muss natürlich nicht direkt vom Feld geerntet werden, sondern kann mittlerweile in ausgesuchten Einzelhandelsläden, Reformhäusern oder Biomärkten erworben werden. Die Auswahl an Produkten ist reichhaltig, sodass Interessierte hier verschiedene Möglichkeiten wahrnehmen können, um das gesunde Gerstengras aufzunehmen.

Gerstengrassaft: Der Gerstengrassaft wird als ideales Nahrungsergänzungsmittel angesehen und kann drei Mal täglich zu sich genommen werden. Hierfür wird Gerstengraspulver in kaltes Wasser oder auch in Fruchtsaft verrührt und anschließend genossen. Die Kombination mit warmen Flüssigkeiten ist weniger ratsam, da die Hitzentwicklung die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören und die Wirkung nichtig machen kann.

Gerstengras-Pulver: Wird das Gerstengras-Pulver in Wasser aufgelöst, so ist ein leichter Geschmack von Spinat bemerkbar. Werden andere Geschmacksrichtungen bevorzugt, so ist das Gerstengras auch als Pulver mit Vanille-Geschmack erhältlich.

Gerstengras Kapseln: Sind weder Saft noch Pulver zu bevorzugen, so stellt die Gerstengras Kapsel eine gelungene Alternative dar. Bereits 5 Kapseln, die dreimal täglich eingenommen werden, versorgen den Körper mit 400 mg Inhaltsstoffen. Die Kapseln werden bestmöglich mit reichlich Wasser vor den Mahlzeiten eingenommen.

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Fazit zum Gerstengras

Das Gerstengras ist nicht nur seit Menschengedenken auf der Erde verfügbar, sondern aufgrund seines hohen und wertvollen Vitamin- als auch Mineralaufkommens überaus wichtig für den menschlichen Organismus. Es kann verschiedene Symptome wie Entzündungen lindern und das Wachstum von schädlichen Radikalen eindämmen. Aufgrund seiner Wirkungen kann das Gerstengras zudem den Säure-Basen-Haushalt regulieren und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Ob als Pulver, in Kapselform oder Saft – das Gerstengras kann mit seinen positiven Eigenschaften für ein besseres Lebensgefühl sorgen.

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