Die Sango-Meereskoralle – Nährstoffwunder von der „Insel der Hundertjährigen“

In Japan wird der Sango-Meereskoralle eine Jahrtausendealte Tradition als Heilmittel nachgesagt. Schon vor mehr als 5.000 Jahren kamen die versteinerten Polypen für medizinischen Zwecke zum Einsatz, im achten Jahrhundert fand sie dann auch während der Eroberung von Spanien durch die Araber den Weg nach Europa. Jedoch war die Sango-Koralle dann für lange Zeit in Vergessenheit geraten. Erst in den 50er Jahren kam es zu einem regelrechten „Revival“. In dieser Zeit entdeckte ein Japaner, dass die Einwohner der Insel Okinawa mit weit über 100 Jahre ein außergewöhnlich hohes Alter erreichen und gleichzeitig körperlich und auch geistig sehr fit sind. Die Sango-Meereskoralle soll dabei eine besondere Rolle spielen. Doch was hat es mit der Koralle auf sich und was kann sie bewirken?

Was ist die Sango-Meereskoralle eigentlich?

Heimisch ist die Sango-Meereskoralle in Japan im Umkreis der Insel Okinawa. Schon vor Millionen von Jahren war die gesamte Insel ein Korallenriff, aus dem durch das Sinken des Meeresspiegels dann Okinawa hervorging. Der Japaner Nobuo Someya stellte in den 1950er Jahren fest, dass die Inselbewohner 100 Jahre und älter wurden und dabei trotzdem vor Gesundheit nur so strotzten. Auf der „Insel der Hundertjährigen“ sind typische Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Krebs fast unbekannt. Nach eingehenden Untersuchungen zeigte sich, dass wohl das Wasser rund um die Insel Okinawa dafür verantwortlich zu sein scheint.

Von Experten wurde das Wasser um die Insel herum analysiert. Nach den Untersuchungen gelangten sie zu der Erkenntnis, dass die Sango-Meereskoralle dazu beitrug, das Wasser rein und auch köstlich werden zu lassen. Das Trinkwasser auf Okinawa ist zudem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Das Wasser, das durch die versteinerten Riffe rund um Okinawa fließt, nimmt die ionisierten Mineralstoffe und Spurenelemente der Meereskoralle auf und gelangt dann in die Trinkwasserbrunnen der Bevölkerung.

Schon in der Okinawa-Centenarian-Study aus den Jahren 1976 bis 1994 wurde der Zusammenhang zwischen Sango-Korallen-Wasser und der Langlebigkeit der Inselbewohner benannt.

Korallen selbst stellen aus Polypen bestehende Lebewesen dar. In tropischen und auch subtropischen Meeren bilden sie Kolonien, wobei die Sango-Meereskoralle, welche zur Familie der Steinkorallen gehört, ausschließlich in der Küstenregion von Okinawa zu finden ist.

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So wird die Sango-Meereskoralle geerntet

Der Schutz der Korallenriffe hat bei der Ernte der Sango-Meereskoralle an oberste Priorität. Vom Riff werden dabei ausschließlich versteinerte Korallen gelöst, die dann für die Herstellung von Sango-Pulver und Sango-Kapseln zum Einsatz kommen. Die japanische Umweltschutzbehörde kontrolliert strengstens, dass lebende Korallen keinen Schaden nehmen. Die Ernte der meisten Sango-Meereskorallen erfolgt deshalb in einer Tiefe von etwa 60 bis 1.000 Metern, wo keine lebenden Korallen mehr zu finden sind. Denn für ihr Leben und Wachstum benötigen Korallen Sonnenlicht, welches in diese Tiefen aber nicht mehr vordringt.

Nach dem Abfischen der getrockneten Korallen – der so genannten Korallenskelette – erfolgt die industrielle Weiterverarbeitung. Zunächst werden die Sango-Meereskorallen dafür gründlich gewaschen und dann gut getrocknet. Im Anschluss erfolgt eine kurze Erhitzung auf 200 Grad Celsius, wodurch sie sterilisiert werden. Nach diesen Prozessen erfolgt dann die Vermahlung zu einem feinen Pulver.

Sango-Meereskoralle – Das Mineralstoffwunder

Die Sango-Meereskoralle soll mehr als 70 hochwertige Inhaltsstoffe verfügen, die vor allem aus Mineralstoffen und Spurenelementen bestehen. Unter ihnen tummeln sich Bor, Eisen, Germanium, Jod, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Silizium sowie Wismut.

Inoffiziellen Berichten der Japaner sollen diese Inhaltsstoffe dazu beitragen, sich positiv auf die Blutbildung, die Funktion der Schilddrüse sowie Haare und Nägel auswirken zu können. Auch Knochen, Zähne und Gewebe sollten von den Inhaltsstoffen der Koralle profitieren, auch auf den Säure-Basen-Haushalt kann sie positiv wirken. Es gibt hierzu auch schon Studien, meist beruhen diese Aussagen aber auf Erfahrungsberichten von Einheimischen der Insel Okinawa.

Besonders hervorzuheben sind die Inhaltsstoffe Kalzium und Magnesium. So liegt der Kalzium-Anteil in der Sango-Meereskoralle bei etwa 20 Prozent, der Magnesium-Anteil bei etwa zehn Prozent. Diesem Verhältnis von zwei zu eins wird eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, was bislang jedoch nicht bewiesen werden konnte. Medizinische Aussagen dürfen zur Sango-Meereskorallen aus rechtlicher Sicht nicht getroffen werden, da es sich lediglich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt.

Abstreiten lassen sich natürlich die Wirkungen der beiden Mineralstoffe nicht.

So gilt Kalzium als besonders wichtig für Knochen und Zähne und hat auch Einfluss auf bestimmte Vorgänge im Stoffwechsel sowie auf das Herz. Das Kalzium, das in der Sango-Meereskoralle steckt, ist dabei noch vegan und weist eine besonders hohe Bioverfügbarkeit auf. Es kann also wesentlich besser vom Körper verarbeitet werden, als dies beispielsweise bei Kalzium aus Milch der Fall ist.

Ein weiterer wichtiger Mineralstoff ist Magnesium.

Auch Magnesium ist für den Körper lebenswichtig. Der Mineralstoff ist essentiell und kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Es ist also notwendig, ihm über die Nahrung oder entsprechende Nahrungsergänzungen zuzuführen. Dabei hat Magnesium Einfluss auf verschiedene Stoffwechselvorgänge wie den Eiweiß-, den Fett- und den Kohlenhydratstoffwechsel. Wichtig ist Magnesium aber vor allem für die Muskulatur und die Reizübertragung zwischen Muskeln und Nerven. Ein Magnesiummangel äußert sich deshalb oft durch Muskelkrämpfe. Es kann zudem Müdigkeit und auch Ermüdung verringern. Seine volle Wirkung kann der Mineralstoff aber erst entfalten, wenn er mit Kalzium in einem optimalen Verhältnis eingenommen wird. Und dies ist bei der Sango-Meereskoralle gegeben.

Die Mineralstoffe liegen dabei in ionisierter Form vor. Die soll dazu beitragen, dass sie von der Magenschleimhaut wesentlich besser und auch schneller resorbiert werden können. Allerdings liegen dazu noch keine verlässlichen Untersuchungsberichte vor.

Der Sango-Koralle werden angesichts der zahlreichen Inhaltsstoffe folgende Wirkungen zugeschrieben:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Vorbeugung von Schilddrüsenerkrankungen
  • Erhalt stabiler Fingernägel und glänzender Haare
  • Senkung der Blutfettwerte
  • positive Beeinflussung der Blutbildung
  • Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts
  • Stärkung von Knochen und Zähnen
  • Entspannung von Muskulatur und Blutgefäßen und damit Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hemmung von Entzündungen
  • Vorbeugung oder Linderung von Diabetes
  • Vorbeugung von Schlafstörungen
  • Stärkung des Bindegewebes

Bislang gibt es zu den Wirkungen jedoch noch nicht ausreichend viele Studien, so dass weitere Untersuchungen zur Bestätigung der nachgesagten Wirkungen noch folgen müssen.

So wird die Sango-Meereskoralle angewendet

Die Sango-Meereskoralle kommt in Form eines geschmacksneutralen und sehr gut wasserlöslichen Pulvers zur Anwendung. Es kann problemlos in verschiedenste Getränke gemischt werden, ist aber auch in Kapseln abgefüllt erhältlich. Zudem gibt es Sango-Tabs, welche auf der Zunge zergehen oder zerkaut werden können.

Täglich können zwischen ein und drei Teelöffel Sango-Pulver eingenommen werden. Sinnvoll ist die Einnahme im Zeitraum zwischen 17 und 22 Uhr, denn dann kommt es nicht zu einer Störung des natürlichen Säure-Basen-Rhythmus im Körper. Wichtig ist außerdem die Einhaltung eines Zeitabstands von mindestens ein bis zwei Stunden zu den Mahlzeiten.

Die Bedarfsmenge sollte allerdings – wie bei anderen Basenpulvern – individuell getestet werden. Ein Indikatorstreifen aus der Apotheke ist hier hilfreich. Mit diesen lässt sich der pH-Wert des Morgenurins messen. Die richtige Menge an Sango-Pulver hat man erreicht, wenn der Wert bei 7 bis 7,5 liegt. Zur besseren Kontrolle und Anpassung sollte der Wert täglich gemessen werden.

Mit dem Pulver der Sango-Meereskoralle lässt sich außerdem die Qualität des Trinkwassers erhöhten. Sinnvoll ist die Anreicherung mit Mineralien immer dann, wenn Trinkwasser mit einer Umkehr-Osmose-Anlage gefiltert oder mit einem Dampfdestillierer aufbereitet wird. Der Körper kann so vor einer Entmineralisierung geschützt werden.

Im Rahmen der Anwendung der Sango-Meereskoralle gibt es auch Kontraindikationen für die Einnahme. Eine Verwendung des Pulvers sollte in folgenden Fällen nicht erfolgen:

  • bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmitteln (z. B. Digitalis)
  • bei schweren Funktionsstörungen der Nieren mit gleichzeitigen Problemen bei der Urinausscheidung
  • bei Neigung zu tetanischen Krampfanfällen
  • bei Ausscheidungsstörungen (z. B. Kaliämie, Calcämie, Blockaden der Säureausscheidung)

Für Diabetiker gilt außerdem, dass der Blutzucker aufgrund der Insulinverwertung während der Einnahme von Sango-Pulver genau überwacht werden muss. Die Einnahme von Insulin sollte in diesem Fall gemeinsam mit dem Arzt angepasst werden.

Wird die empfohlene Dosis von etwa drei Gramm täglich nicht überschritten, dann ist bei der Anwendung der Sango-Meereskoralle auch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. In der Regel wird der Körper alles, was er nicht verwerten kann, einfach wieder auf natürlichem Weg ausscheiden.

Die Sango-Meereskoralle ist ein Naturprodukt, ihre Inhaltsstoffe finden sich auch im Körper des Menschen. Deutliche Nebenwirkungen sind also nicht zu erwarten. Zur optimalen Verwertung aller enthaltenen Nährstoffe ist es jedoch wichtig, dass im Organismus ausreichend Vitamin D3 und K2 vorhanden sind. Natürlich gilt auch zu bedenken, dass es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, welches keine vollwertige und gesunde Ernährung ersetzt.

Die Sango-Meereskoralle – In der Zukunft ein Material für Knochenimplantate?

In ihrem Aufbau ähnelt die Sango-Meereskoralle den Knochen des Menschen so sehr, dass sie durchaus ein geeignetes Knochenersatzmaterial darstellt. Ganz gleich, ob künstliches Hüftgelenk oder Zahnimplantate aus Metall oder Keramik – all diese Implantate stuft der menschliche Körper für sich als Fremdkörper ein. Die Folge können unerwünschte Unverträglichkeitsreaktionen sein. In der Zahnmedizin wird es mit Implantaten zudem problematisch, wenn es bereits zu einer starken Rückbildung des Kieferknochens gekommen ist.

Eine Lösung für diese Probleme kann die Sango-Meereskoralle darstellen. Der Körper erkennt sie aufgrund der Ähnlichkeit zur menschlichen Knochensubstanz nicht als Fremdkörper an, so dass es nicht zu Unverträglichkeiten kommen kann.

Es wird zu dieser Verwendungsmöglichkeit bereits lange geforscht. Französische Wissenschaftler konnten schon Ende der 80er Jahre in einer Studie feststellen, dass das körpereigene Knochengewebe Implantate aus der Koralle langsam resorbiert und die Koralle immer mehr von neuem Knochengewebe ersetzt wird. (1)

Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass es sich bei der Koralle um ein optimales Biomaterial handelt, welches wie ein Gerüst fungieren kann. Es lagern sich darum Knochenzellen (Osteoblasten) an und ein neuer Knochen kann entstehen.

An der Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Charité Berlin wurde wenige Jahre später damit begonnen, die Koralle als Knochenersatzmaterial zum Einsatz zu bringen. Im Jahr 1998 wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie veröffentlicht. (2)

Angst vor radioaktiver Strahlung ist unbegründet

Angesichts der Atom-Katastrophe, die sich in Fukushima ereignete, stellen sich durchaus zu Recht viele Menschen die Frage, ob die Sango-Meereskoralle tatsächlich bedenkenlos eingenommen werden kann.

Zunächst sollte bedacht werden, dass einige tausend Kilometer zwischen Fukushima und Okinawa liegen und eine radioaktive Verseuchung somit so gut wie ausgeschlossen ist.

Dennoch werden sämtliche Produkte von den Herstellern natürlich regelmäßig strengsten Prüfungen unterzogen. Kontrolliert wird dabei nicht nur auf Schwermetalle, sondern auch auf Radioaktivität. Es würden somit also keinerlei Produkte in den Handel kommen, die radioaktive Strahlung aufweisen.

Darauf sollte beim Kauf von Sango-Meereskoralle geachtet werden

Wer Produkte der Sango-Meereskoralle kauft, sollte darauf achten, dass es sich um ein Produkt handelt, welches auch aus Japan (Okinawa) kommt. Denn nur dort wächst die Sango-Meereskoralle. Wichtig ist zudem, dass weder im Pulver noch in Kapseln oder Sango-Tabs Zusatzstoffe verarbeitet sind. Für Kapseln ist das etwas weniger streng, denn das Kapselmaterial besteht in der Regel aus Gelatine oder ähnlichen Mitteln, die für die Herstellung einfach notwendig sind.

Sinnvoll ist es natürlich auch, wenn das jeweilige Sango-Produkt ein Bio-Siegel trägt. Dann kann davon ausgegangen werden, dass kein Raubbau bei der Ernte betrieben wird.

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Quellen:
(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2738087
(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9567065

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