Propolis Tinktur - Wie und wo wird sie eingesetzt?

Die Anwendungsgebiete von Propolis Tinktur variieren sehr umfangreich. Man sagt der Tinktur aus Propolis beispielsweise nach, dass sie bei vielen Beschwerden hilfreich eingesetzt werden kann. Das Anwendungsspektrum der Honigbienentinktur scheint schier unendlich. So findet Propolis Tinktur Anwendung in den Bereichen lästiger Erkältungskrankheiten, Hauterkrankungen, Magen- oder Darmbeschwerden, Schnitt- und Schürfwunden, Herpes sowie zahlreichen weiteren körperlichen Gebrechen. Die Stärkung des Immunsystems sowie die Wirkung bei Schleimhautentzündungen und langwierigen Hauterkrankungen, haben den wertvollen und naturbelassenen Rohstoff der Honigbienen populär werden lassen.

Das Beste aus der Natur: Propolis Tinktur

Die niedlichen Völker einheimischer Honigbienen beweisen einmal mehr, welche Kraft in der Natur steckt. Das Bienenvolk sammelt die harzigen Bestandteile zarter Knospen sowie die Harze von Bäumen und mischt diese im Bienenstock mit Wachs und Blütenpollen zu einer festen Masse. Die fertige Mischung ergibt das wertvolle Propolis. Wie kleine Handwerker dichten Bienen mit Propolis ihre Waben ab, dichten Fugen ab und Kitten Risse. Propolis wird zum Schutz des gesamten Bienenstocks verwendet. Weiterhin nutzen die fleißigen Honigbienen Propolis um den Bienenstock – insbesondere ihre Königin und die Brut – vor Keimen aller Art zu schützen. Der natürlich belassene Stoff gewährt einen umfassenden Schutz gegen Bakterien, Viren oder gar Pilze.

Die natürlich belassenen Inhaltsstoffe können als Tinktur besonders praktisch auch unterwegs eingesetzt werden.

Ein altertümliches Vielzweckmittel – die Geschichte der Propolis Tinktur

Die ausgeprägte antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung von Propolis war schon den alten Griechen bekannt. Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) wusste bereits in der Antike um die Wirkung von Propolis und behandelte Geschwüre der Haut sowie Magen-Darm-Beschwerden damit. Auch Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) wusste um die positiven Eigenschaften des Bienenprodukts. Gaius Plinius Secundus (23 – 79 n. Chr.) lieferte erste Aufzeichnungen über die Wirkung von Propolis. Bei fiebrigen Infektionen galt Propolis auch bei den Mayas als probates Mittel. Die alten Ägypter mumifizierten mit Propolis sogar ihre Toten. Wissenschaftler, weltweit, beschäftigen sich mit den medizinischen Eigenheiten des wertvollen Honigbienenprodukts.

Die richtige Anwendung von Propolis Tinktur

Propolis ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. So sind neben Propolis Tinkturen auch Propolis Salben, Propolis Cremes oder Propolis Pulver auf dem freien Markt erhältlich. Die Anwendung von Propolis Tinktur ist von der Anwendung einer Salbe oder Creme abzugrenzen. Die Anwendung der gehaltvollen Tinktur kann äußerlich als auch innerlich erfolgen. Die unverdünnte Anwendung bei kleinflächigen Hauterkrankungen erweist sich als effektiver, gegenüber einer verdünnten Anwendung. Insbesondere bei Herpes oder kleineren Entzündungen der Mundschleimhaut erweist sich die Anwendung einer Tinktur einfacher als die Anwendung einer Salbe oder Creme. Verdünnt oder unverdünnt kann mittels Propolis Tinktur gespült oder betreffende Hautstellen beträufelt werden. Die Anwendung nach Insektenstichen oder bei langwierigen Warzen sollte ebenso unverdünnt erfolgen. Kompressen und Umschläge sollten allerdings in verdünnte Propolis Tinktur getränkt werden, bevor sie auf betreffende Körper- oder Hautstellen aufgelegt werden. Wie bei jedem natürlichen Produkt ist in der Anwendung von Propolis Tinktur aber auch Vorsicht geboten. Unter Umständen können durch die Anwendung allergische Reaktionen auftreten.

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